27.05.2011

Das neue Jagdgesetz im Saarland könnte wegweisend werden

Seit gut zwei Jahren arbeitet das saarländische Umweltministerium an der Novellierung des Landesjagdgesetzes. Wie es aussieht bringt die schwarz-gelb-grüne Koalition ein aus Sicht des Tierschutzes bahnbrechendes Gesetz auf den Tisch. Die Arbeitsgruppe der grünen Umweltministerin Simone Peters unter der Leitung des Staatssekretärs Klaus Borger berücksicht dabei langjährige Forderungen von Tier- und Naturschützern, wie
  •   die Abschaffung des Haustierabschusses
  •   die Abschaffung der Fallenjagd
  •   die Abschaffung der Baujagd und die damit verbundene Ausbildung von Bauhunden am lebenden Fuchs
  •   die Abschaffung der Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Enten
Bereits im vergangenen Jahr wurde im Saarland eine geregelte Schonzeit für Füchse vom 15. Februar bis 15. August eingeführt.
Im Saarland hat der Fuchs jetzt Schonzeit und Fallen sollen verboten werden

Nach externer Anhörung und parlamentarischer Beratung des Entwurfs kann mit einem in Kraft treten des Gesetzes voraussichtlich zum Jahresende 2011 gerechnet werden. Den Verlautbarungen der Presse ist zu entnehmen, dass trotz des erheblichen Störfeuers des lokalen Jägervereins VJS auch CDU und FDP des Saarlandes hinter dem Gesetzentwurf stehen.

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