15.06.2011

Nicht alle Fundtiere benötigen Hilfe - bundesweites Verzeichnis von Wildtierauffangstationen

Ab dem Frühjahr bis in den späten Herbst hinein werden immer wieder Jungvögel, kleine Füchse, Igel und Greifvögel in Not von aufmerksamen Spaziergängern aufgefunden. Örtliche Tierheime können eine erste Anlaufstelle für Ratsuchende sein, haben aber häufig entweder nicht die Spezialkenntnisse oder ihnen fehlen einfach die Ressourcen oder der Platz, um sich um Käuzchen, Fledermäuse oder Mauersegler zu kümmern.

Wildtierschutz Deutschland e.V. bietet auf seiner Internetseite www.wildtierschutz-deutschland.de nun ein umfassendes Verzeichnis von Wildtierauffangstationen in Deutschland an. Man findet überregional engagierte Spezialisten für Eichhörnchen oder Marder und nach Postleitzahl geordnete regionale Angebote ehrenamtlicher Helfer.

Lovis Kauertz, Vorsitzender des Vereins, weist allerdings darauf hin, dass nicht jedes vermeintlich hilflose Tier tatsächlich in Not ist. „Wenn ein Tier nicht in unmittelbarer Gefahr ist, lassen Sie es zunächst in Ruhe. Die Elterntiere sind vielleicht nur auf der Futtersuche.“  Das gelte auch für aus dem Nest gefallene Jungvögel. Diese würden auch außerhalb des Nestes durch die Eltern versorgt.

Zwergfledermaus gefunden - Wildtierschutz Deutschland gibt Rat


Ein schön gestalteter Ratgeber der Wildtierstation Hamburg rundet das Angebot ab. Hier erfährt man, in welcher Situation man welchem Tier wie helfen kann.


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