20.07.2011

Warum ich zum Jagdgegner wurde

von Nadine S. (Name geändert)

Seit einigen Jahren lebe ich mit meinen Tieren auf dem Land, nicht unweit einer mittleren Großstadt. Ein Jäger hatte mir damals innerhalb eines Jahres meine zwei Katzenbrüder Grisu und Gismor erschossen. Sie durften beide das 2. Lebensjahr nicht erreichen. Ich hatte mein Häuschen weit ab vom Dorf direkt am Wald eigentlich nur gekauft, um meinen Tieren (Hunde, Katzen, Pferde) ein einigermaßen artgerechtes Leben bieten zu können.

Der unberechtigte Abschuss meiner zwei Katzen direkt am Garten hat mich zum Jagdgegner und zum „Jägerbekämpfer“ gemacht (Anmerkung Wildtierschutz: das Jagdgesetz fordert in der Regel eine Mindestentfernung von 200 - 500m vom nächsten Wohnhaus; ab dieser Entfernung gelten Katzen als wildernd und dürfen erschossen werden). Ich fing damals an das Waidwerk zu hinterfragen und war entsetzt was dort alles so abgeht.

Nadine's Katerchen durften nur 2 Jahre leben


Seither beobachte ich die Jägerlein hier sehr kritisch, bin auch zwischenzeitlich bei allen bekannt und gefürchtet, da sie schon manchen Ansitz wieder abbauen mussten, der nicht den Anforderungen entsprach usw.. Mein Grundsatz ist es sie mit ihren eigenen Gesetzen und Verordnungen zu schlagen, denn in der Regel kennen sie sie nicht.

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