08.03.2012

Kritisches zur Jagd ...

… erläutert ein Jäger mit dem Pseudonym Schlachter Ahrens im Wild und Hund Online Forum in einem Thread zur Fallenaktion des Komitees (wir berichteten):

"In Niedersachsen gibt es eine Stelle im Landesamt für Veterinärwesen (LAVES), an der nur Tierschutzsachen in Bezug auf Jagd bearbeitet werden, natürlich nur nach Anzeigen. Was da an Fällen aufläuft, ist unglaublich und bestätigt, dass viele Jäger keine Einstellung zur Kreatur und zum Tierschutz haben.

Es mag ja sein, dass einiges, was an negativen Dingen über Jagd in den Medien steht auf "Feindpropaganda" beruht. Aber das wirklich Schlimme daran ist: Wir wissen alle, dass es im Grunde alles auch wahr sein könnte und dass es auch viel schlimmere Dinge gibt. Jeder Jäger hat in seinem Bekanntenkreis etliche "Spezialisten", die bei der Jagd fünfe grade sein lassen und über deren Umtriebe man nur hinter vorgehaltener Hand spricht. Natürlich werden diese Typen auch immer zur Jagd eingeladen und damit in ihrem Handeln bestätigt.

Die Verwendung dieses Teils ist verboten - der Vertrieb dagegen nicht.


Solange keine Disziplinierung innerhalb der Jägerschaft stattfindet, wird es immer so weiter gehen. Wir können ja froh sein, dass die Jagdgegner nur vor den Messehallen stehen und "Mörder, Mörder" schreien. Wenn wirklich eine Handvoll von denen mal den Jagdschein machen und ein paar Jahre lang Undercover beobachten und dokumentieren, dann wird wirklich eine Bombe hochgehen. In höchsten Adelskreisen, bei Schwarzwildfiebrigen und im kleinen Revier vom Niederwildfanatiker, der Tellereisen für eine humane Fangart hält. Es geht nicht darum, dass von irgendwelchen aktuellen Vorwürfen etwas stimmt oder nicht stimmt. Es geht darum, dass wir Jäger immer nur mit dem Rücken zur Wand stehen, weil viele Idioten ungehindert in ihrem Revier Herrgott spielen. Und zwar nach den eigenen Spielregeln."


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