27.02.2014

45 Heck-Rinder und Wildpferde ertrunken - mitten in Deutschland

Aktualisierung 1.3.2014 (Link NABU)
Zum Jahrhundert-Hochwasser der Elbe 2013 ertranken nach Angaben der Bürgerinitiative „NABU-Tiere“ (BI) im Norden Sachsen-Anhalts etwa 45 Heck-Rinder und Wildpferde (Koniks), die vom lokalen NABU zur Landschaftspflege und zur Fleischgewinnung gehalten wurden.

Obwohl diese Tiere wegen der wilden Haltung an den Menschen nicht gewöhnt waren und sich somit nicht einfach wegtreiben ließen, hielt man die Herde im Deichvorland und somit im potenziellen Überflutungsgebiet der Elbe. Bereits zum Winterhochwasser der Elbe 2011 standen diese Tiere eng von Wasser umgeben, konnten aber noch überleben.

Nach Angaben der Bürgerinitiative war das Areal mit Stacheldraht umzäunt. Die BI wirft den Verantwortlichen darüber hinaus schlechte Evakuierungspläne und eine mangelhafte Umsetzung vor.  



Anwohner hörten die Tiere über Stunden schreien und konnten nichts tun. Die gesamte Herde ertrank jämmerlich.

Obwohl der grausame Tod der Tiere auf Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen basierte, scheuen sich die Verantwortlichen nach Angaben der BI bis heute, daraus Konsequenzen zu ziehen. Und es werden dort weiterhin Tiere gehalten. Insbesondere dagegen wendet sich die Bürgerinitiative.

Kadaver von offensichtlich bereits weit vor dem Hochwasser verendeten Tieren sowie Kälbern ohne Ohrmarken sprechen für ein eher ungenaues Wissen über die Höhe des Tierbestandes. Vom NABU waren dazu  - wie die BI berichtet -  keine genauen Angaben zu erhalten.

Für eine eher nachlässige Einstellung gegenüber der Tierhaltung spreche auch, dass Kadaver ertrunkener Tiere mindestens bis Ende August 2013 vom NABU-eigenen Gelände nicht geräumt waren.

An der Beseitigung von auf anderen Grundstücken angeschwemmten Tieren habe sich die lokale NABU-Organisation ebenfalls nicht beteiligt. Man habe darauf verwiesen, dass es sich ja um Fremdgrundstücke handele. Nach Auskunft der Bürgerinitiative laufen mehrere Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen.

23.02.2014

Saarland: Die Jagd sind wir

Petition für mehr Tier- und Naturschutz im Saarland
Aktualisierung 24.2.2014
„Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig uns diese Freizeitbeschäftigung, diese Passion, diese Lebenseinstellung ist.“  Dieses Zitat des Präsidiumsmitglieds des Deutschen Jagdverbandes, Hoffmann, offenbart, worum es bei der Jagd geht. Es geht den Jägern nicht um die Regulierung von Wildtierbeständen, es geht nicht darum die Artenvielfalt zu erhalten und es geht schon gar nicht um Naturschutz oder gar Tierschutz – es geht einfach darum, sich in seiner Freizeitbeschäftigung nicht einschränken zu lassen.

Alles andere hält einer wissenschaftlichen Überprüfung auch nicht stand. Nicht nur die Entwicklung von Waschbär- oder Wildschweinbeständen zeigt, dass eine noch so intensive Jagd der Bestandsentwicklung keinen Einhalt gebietet, es sind gerade auch die Füchse, die das Gegenteil des Jägerdogmas belegen. Seit Einführung der zunächst 6-monatigen Schonzeit für Füchse im Saarland gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass der Bestand entgegen aller Jäger-Apokalypsen nicht zu- sondern abgenommen hat. Aus vielen jagdfreien Regionen wissen wir dank begleitender wissenschaftlicher Forschung, dass das Fortpflanzungsverhalten von Füchsen  - im Übrigen auch vieler anderer Arten -  sich in Korrelation mit der Intensität der Jagd entwickelt. Wenig Jagd – wenig Nachwuchs. Intensive Jagd – viel Nachwuchs. So haben Füchse in stark bejagten Revieren etwa viermal soviel Nachwuchs wie etwa im jagdfreien Bayerischen Nationalpark!


Hoffmann, Jagdverband: "Jagd ist eine Lebenseinstellung"
Bild: Fabien Gagnon

Es gibt keine intensiv bejagten Regionen, in welchen sich die Artenvielfalt positiv entwickelt hätte. Im Kanton Genf dagegen  - hier wird seit über 40 Jahren bis auf Ausnahmen gar nicht mehr gejagt -  spricht man von der bisher größten Biodiversität, welche die Region je erlebt hat. Auch ein Selbstversuch der Kleintierjäger des Saarlandes, bei welchem über einen Zeitraum von sechs Jahren in einem großräumigen Revier alles abgeschossen wurde, was der Jäger als Raubwild oder Raubzeug bezeichnet, hat hinsichtlich einer nachhaltigen Änderung von Hasen- oder Bodenbrüterbeständen überhaupt nichts gebracht.

Hoffmann reklamiert die Kompetenz für die Inhalte des Jagdgesetzes für sich und seinesgleichen. Außer Acht lässt er, dass seine Freizeitbeschäftigung nicht nur die Natur schädigt (Eintrag von Umweltgiften, geringere Artenvielfalt) und für künstlich hochgehaltene Wildtierbestände sorgt (viel Jagd – viel Nachwuchs; Eintrag von Futtermitteln), sondern auch in beträchtlichem Maße tierquälerisch ist (Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren, Fallenjagd, Jagdmethoden, Schießfähigkeiten). Und das geht uns alle an!

17.02.2014

Was halten Sie von der Jagd?

Im Dezember 2012 hat die Main-Post unter ihren Lesern eine (nicht repräsentative) Befragung hinsichtlich der Jagd gemacht. Über 7.500 Leserinnen und Leser haben sich beteiligt. 


Mehr als 50 % der Befragten sprechen sich für ein Verbot der Jagd aus! 

Hier lesen Sie den dazugehörigen Artikel in der Main-Post.

Die letzte Instanz im Tierschutzrecht muss unparteiisch sein!

Stellen Sie sich vor, ein Tierschutzfall wird vor dem höchsten deutschen Verwaltungsgericht verhandelt und der Richter sagt Ihnen, dass er das im Grundgesetz festgeschriebene Staatsziel Tierschutz nur für »ein kleines Steinchen« hält. Würden Sie diesem Richter zutrauen, ein ausgewogenes Urteil zu fällen?

Diese Frage ist nicht theoretisch. Im Bundesverwaltungsgericht ist der vorsitzende Richter Dieter Kley für das Tierschutzrecht zuständig. Und Richter Kley hat die o. g. Äußerung in einer wichtigen Verhandlung genau so getroffen. Ein solcher Richter kann und darf nicht die letzte Instanz in Tierschutzfragen sein. Die jüngste Entscheidung zu den Affenversuchen in Bremen sowie der Umgang mit zentralen Rechtsfragen in diesem Verfahren unterstreichen das. Unterzeichnen Sie deshalb unseren Appell an den amtierenden Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, Prof. Klaus Rennert, diesem Richter die Zuständigkeit für das Tierschutzrecht zu entziehen und einen unvoreingenommenen Richter (m/w) einzusetzen!

14.02.2014

Ein Song für den Wildtierschutz ...

Hier gibt’s den Universal Animal MP3 Song

Karin Götz und Silko Bennin haben einen Tierschutz-Song gemacht – echt schön … und zugunsten von Wildtierschutz Deutschland. Hier der Song-Text:

I.
I`m a creature of grace – but you kill me
I live in the deep of the ocean -you kill me
I fly in the highest skies -you kill me
Even far up in the mountains -you kill me
I was born to be free, but you fence me in
you shoot me for fun but you don`t feel it´s sin

REFRAIN
I`m taken out for pleasure and I`m slaughtered for food
I`m wrecked for your health and Im killed off for good
I`m tortured for fun and nothing at all
I`m the universal animal

I`m dying for furs, and I`m killed for sports
I suffer for excitement and gains of all sorts
I`m bothered for fun and nothing at all
I`m the universal animal



II.
In your cages I expect a short life
so I hurt myself, cause you hurt like a knife
You don`t have no mercy when I`m getting old
you let me run and run,`til my blood runs cold

you cut off my skin, while I`m still alive
oh my savior, when will thou come

REFRAIN
Is it because the pope says that I´ve got no soul
I`ve got fears like you and feel the pain like you do
but I`m tortured for fun and nothing at all
I`m the universal animal
I`m bothered for fun and nothing at all
I`m the universal animal
I`m slayed for fun and nothing at all
I`m the universal animal

I got my pride like you and I cry like you
I´m a part of the earth and I got rights like you!!


13.02.2014

Jagdrecht - Wogegen protestieren die Kleintierjäger im Saarland?

Zum 14. Februar ruft die Vereinigung der Jäger des Saarlands (VJS) zu einer Demonstration gegen die Novellierung des Jagdgesetzes im Saarland auf. Dazu erklärt Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland:

„Die Jagdverbände gehen auf Konfrontationskurs – Ihnen passt weder die öffentliche Kritik an ihrem Dogma, noch sehen sie ein, dass der Gesetzgeber die Jagdgesetze  - wenn auch nur in kleinsten Schritten -  an seit langem vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse und an gesellschaftliche Entwicklungen anpasst.

Während der Deutsche Jagdverband seine Online-Gemeinde bundesweit auf eine Petition gegen die kritische Jagd-Berichterstattung des ZDF („Jäger in der Falle“) mobilisiert, versucht der Jägermeister des Saarlands den Aufstand gegen die längst überfällige Novellierung des Jagdgesetzes seines Landes. Es stellt sich nur die Frage, wogegen protestiert wird!

Keine Einschränkung der Jagd - Der Feldhase wird immer seltener

Die Jagdgesetz-Novellierung des Saarlandes hat aus Sicht des Tierschutzes im Wesentlichen zwei sehr positive Aspekte. Zum einen wird der willkürliche Abschuss von Hunden und Katzen durch das Gesetz jetzt untersagt, zum anderen soll die Schonzeit für Füchse ohne Wenn und Aber festgeschrieben, ja sogar um einen Monat verlängert werden. Beides Forderungen, die von Tierschützern schon seit vielen Jahren gefordert werden. Die Forschung hat schon lange belegt, dass die Fuchsjagd vollkommen kontraproduktiv ist im Hinblick auf eine Bestandsregulierung. Füchse, wie viele andere Arten auch, haben von Natur aus funktionierende Regulationsmechanismen.

In Punkten, die in anderen Bundesländern im Rahmen der Jagdgesetzgebung diskutiert werden, bleibt das Saarland bei den Jahrzehnte alten Regeln. So gibt es keine Einschränkung bei der Fallenjagd, die Ausbildung von Hunden an lebenden Enten oder am Fuchs darf weiterhin vorgenommen werden. Füchse dürfen selbst in ihrem Bau bejagt werden - dort, wo sie Schutz suchen und Ruhe. Als sei das noch nicht genug, werden weitere Tierarten dem Jagdrecht ohne Schonzeit hinzugefügt: Waschbär und Marderhund. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der im Saarland selten gewordenen Rebhühner, Feldhasen, Baummarder oder Waldschnepfen. Und der Jäger darf auch weiterhin sein Wild mästen, auf das es große und starke Trophäen abgebe und sich fleißig vermehre.

Also, wogegen wollen die Kleintierjäger eigentlich protestieren? Dagegen, dass sie sich keinem gesellschaftlichen Wandel stellen wollen? Dagegen, dass endlich wissenschaftliche Erkenntnisse und nicht undifferenzierte und tendenziöse Vorstellungen das Jagdrecht prägen? Oder ist es ein „Wehret den Anfängen?“ Oder schon ein letztes Aufbäumen?“

Mehr Informationen:

11.02.2014

Seehundschlachten auf Sylt

Aktualisiert: 12.02.2014
Wie das Robbenzentrum Föhr mitteilt, hatten Sylter Bürger in den vergangenen Wochen beobachtet, dass Seehundjäger gestrandete Robben direkt an den Sylter Stränden erschießen. Selbst Schüsse auf sich ins Wasser flüchtende Tiere wurden beobachtet. Dieses tierschutzwidrige Verhalten  - welches auf Sylt Gesprächsstoff ist -  geht bisher weitgehend an der Öffentlichkeit vorbei.

Das Jagdrecht von Schleswig-Holstein sieht keine offizielle Jagdzeit für Seehunde vor. Dennoch dürfen Jäger über Leben und Tod gestrandeter Robben entscheiden und sie gegebenenfalls erschießen. Das Robbenzentrum Föhr kritisiert, dass Seehundjäger keine Tierärzte sind. Sie können die Tiere nicht eingehend untersuchen und auch den Gesundheitszustand nicht zuverlässig beurteilen. 

Den meisten Tieren könne man auch durchaus helfen, so Tierärztin Janine Bahr. Die Robbenexpertin hat seit über 15 Jahren Erfahrung mit Meeressäugern und war viele Jahre in ausländischen Robbenstationen tätig war. Eine eingehende medizinische Untersuchung sei dringend erforderlich. Und selbst Tiere, die zunächst einen schlechten gesundheitlichen Eindruck machen, erholen sich nach Erstversorgung und Behandlung sehr schnell. Eine Kurzbewertung am Strand durch einen Jäger sei da absolut unzureichend.

Vermutet wird, dass die Tiere geschwächt oder auch mit Lungenwürmern infiziert sind – ein Umstand, der schon seit einigen Jahren bekannt ist. Internationale Wissenschaftler vermuten, dass das Immunsystem der Tiere durch die verschmutze Nordsee stark geschwächt ist. Hinzu kommt, dass sie aufgrund der Überfischung der Nordsee zu wenig Nahrung finden.


Appel an den Grünen-Minister Robert Habeck:
Seehunde dürfen nicht zu den jagdbaren Arten gehören!

Die Erkrankung an Lungenwürmern ist gut behandelbar. In Stationen in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien werden diese Robben aufgenommen und bis zur Auswilderung gesund gepflegt.

Janine Bahr und André von Gemmert setzen sich seit Jahren bei der Politik dafür ein, Tierärzte und nicht Jäger die die Entscheidung über Leben und Tod des Wappentiers von Schleswig-Holstein treffen zu lassen.

Nach langjährigen Versuchen, diese Vorgehensweise im Umgang mit den Robben in Schleswig-Holstein zu ändern, hat das Robbenzentrum vor gut einem Jahr einen Arbeitskreis “Robben in SH“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit anderen Tierärzten, Biologen, Tierpflegern, Stationsmitarbeitern, Rechtsanwälten und vielen Interessierten kämpfen die Robbenzentrumsinitiatoren für einen besseren Schutz der Robben an unseren Küsten!

09.02.2014

Waschbär - Die Jagd versagt vollkommen

Der Deutsche Jagdverband ruft seine Kleintierjäger zur verstärkten Fallenjagd auf Waschbär und Marderhund auf. Dabei suggeriert der Verband der Öffentlichkeit, der Waschbär stelle die größte akute Gefahr für das Fortbestehen von Sumpfschildkröte und Graureiher in Deutschland dar !

„Seit Jahren diskreditiert der Deutsche Jagdverband eingewanderte Arten wie Waschbär und Marderhund.  Der Jagdverband scheint in diesen seit langem in Deutschland heimischen Tieren lediglich Schädlinge zu sehen. Ein ernstzunehmendes Gefährdungspotential für andere Tierarten geht entgegen der Behauptungen der Jäger von diesen Arten nicht aus,“ erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. Es lägen keine belastbaren wissenschaftlichen Daten vor, die einen ernsthaften Druck auf andere Arten belegen. Der Waschbär sei kein Nahrungsspezialist, er fresse, was er findet und der Marderhund ernähre sich vorwiegend von pflanzlicher Kost.

Marderhunde leben hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung
Bild: Luise Dittombée

Der Waschbärenforscher Frank Michler von der TU Dresden wirft den Jägern in einem Schreiben an den Jagdverband „tendenziöse Argumentation“ und letztlich wohl eine Täuschung der Öffentlichkeit vor.  Sie stellten „vorgefertigte und undifferenzierte Meinungen als wildbiologisch fundierte Ergebnisse“ dar. „Es geht den Kleintierjägern insbesondere um die Beibehaltung der Fallenjagd, die zunehmend unter öffentlichen und politischen Druck gerät.  Dazu scheint ihnen jedes Mittel recht zu sein,“ so Kauertz weiter.

Unabhängig davon hat die Jagd auf Beutegreifer wie den Waschbär in den letzten Jahrzehnten vollkommen versagt. So berichten die Forscher Langgemach / Bellebaum, dass die Ausbreitung und rapide Bestandszunahme von Marderhund und Waschbär auch durch eine Bejagung ohne Schonzeit nicht ansatzweise verhindert, wahrscheinlich nicht einmal verlangsamt wurde. „Es geht den Jägern doch nicht darum, die Fauna zu schützen. Sie sehen im Waschbär einen Jagdkonkurrenten und ein willkommenes Jagdopfer für ihr blutiges Freizeitvergnügen,“   ärgert sich Lovis Kauertz.



06.02.2014

Neue Briefmarken - passend zu unserer Spendenaktion

Regensburger Modell: Taubeneier gehen an verwaiste Füchse.

Mit einer tierfreundlichen Strategie zur Reduktion und Kontrolle von Taubenbeständen hat die Universität Regensburg von sich Reden gemacht. Der Ansatz basiert auf dem Augsburger Modell, einem Konzept zur tierschutzgerechten und nachhaltigen Regulierung von Stadttaubenpopulationen, das in den letzten zehn Jahren unter dem Aspekt des Tierschutzes und der artgerechten Haltung weiterentwickelt worden ist.

Da Vergrämungsmaßnahmen auf dem Gelände der Universität ohne Erfolg blieben, verfolgte die Universitätsverwaltung deshalb eine andere Strategie. Sie setzt auf Reduzierung der Bestände durch Geburtenkontrolle und auf eine tierfreundliche Umsiedlung der gefiederten Freunde. Das Regensburger Modell macht es Taube und Mensch leichter: An einem zentralen Ort – z.B. auf dem Dach des Studentenhauses – wurde ein Taubenschlag eingerichtet; die auf dem Campus lebenden Tauben werden gezielt dorthin gebracht oder angelockt.

Taubeneier als vitaminreiche Futterergänzung für unsere Füchse

Zugeflogene Haus- oder Brieftauben werden an ihre Besitzer zurückgegeben. Eine regelmäßige Wartung der Anlagen und eine qualifizierte Betreuung der Tauben sichern den Erfolg für eine dauerhafte Lösung im Zusammenleben mit den Tauben auf dem Regensburger Campus. So wird bei brütenden Tieren das Gelege gegen Gipseier ausgetauscht, damit sich die Tauben nicht mehr unkontrolliert vermehren. Auf die Initiative der von Wildtierschutz Deutschland unterstützten Fuchsauffangstation liefern die Taubeneier nun eine willkommene Abwechslung im Speiseplan der aufgenommenen Füchse.

An der Universität Regensburg hat die Maßnahme bereits dazu geführt, dass sich die bislang bestehenden fünf großen Taubenkolonien auf dem Campus aufgelöst haben. Inzwischen gibt es diverse Referenzobjekte auch an anderen Plätzen in Bayern.

Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt’s hier.



04.02.2014

Hilferuf aus Bayern: Damwild sucht neues Zuhause

Die Besitzer der Herde von 21 Tieren – darunter zwei nicht kastrierte Hirsche – sind vor zwei Jahren gestorben. Ein heute 80-jähriger netter Mensch hat die Tiere seinerzeit „kommissarisch“ übernommen … ist aber nun am Ende seiner Kräfte. Deshalb wird jetzt dringend ein neues Zuhause für die Tiere gesucht. Das Damwild soll nicht  getötet werden!



Interessenten wenden Sich bitte an wildtierschutz@gmail.com.


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