10.02.2015

Nochmal Julchen & Jacky - die ganze Geschichte

Füchse haben es nicht leicht. Jäger töten in Deutschland jedes Jahr unter dem Vorwand der Bestandsregulierung über eine halbe Million der nützlichen Beutegreifer. Dabei wissen wir seit Jahrzehnten aus der Forschung, dass sich gerade Fuchsbestände selbst regulieren. Bei hohen Verlusten durch die Jagd ist auch die Geburtenrate überproportional hoch.

Weniger Jagd - weniger Füchse
Wenn Füchse jedoch nicht bejagt werden - wie das zum Beispiel im Nationalpark Bayerischer Wald der Fall ist - reduziert sich die Anzahl der Nachkommen gegenüber der in bejagten Gebieten enorm. Die Bestände bleiben konstant.

Sachliche ökologische Argumente scheinen bei den deutschen Jagdverbänden jedoch weniger eine Rolle zu spielen, als vielmehr tendenziöse Charakterisierungen, die den Fuchs zum »Schädling«, zum »Räuber«, zur »Plage« degradieren. Entsprechend dieser Ideologie hat Reineke Fuchs in Deutschland keine oder keine ausreichenden Schonzeiten. Zaghafte Vorstöße der Politik, die Schonzeiten für Füchse auszuweiten, wurden erst kürzlich seitens der Jagdlobbyisten erfolgreich zurückgewiesen. In dieser Situation kommt es immer wieder dazu, dass im Frühjahr verwaiste Fuchswelpen aufgefunden werden. So ging es auch Julchen, Jacky und ihren Geschwistern, die zunächst in einem Tierheim im Mecklenburg-Vorpommern abgegeben wurden.

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