23.11.2015

Der Lebensraum Natur braucht die Jagd nicht!

Jäger maßen sich an zu behaupten Jagd sei Artenschutz. Aus diesem Grunde müsse der Jäger regulierend in den Tierbestand eingreifen und zwar insbesondere bei Fuchs, Dachs, Waschbär und Marder.  Dazu sei aus Sicht der Jagdverbände die Fallenjagd unabdingbar.

Zahlreiche Forschungsarbeiten (Langgemach/Bellebaum, Baker/Harris/Webbon, Labhardt, McDonald, Kaphegy u.v.m.) belegen, dass die Jagd auf Fuchs und Co. die Bestände nicht nachhaltig reduziert und schon alleine deshalb keinen signifikanten Einfluss auf die Artenvielfalt hat. Jahr für Jahr werden in Deutschland etwa eine Million Beutegreifer getötet … seit Jahrzehnten. Die Bilanz des „jagdbasierten Artenschutzes“: es gibt kaum noch Rebhühner, der Fasanenbestand ist stark rückläufig, in vielen Bundesländern ist der Hasenbestand zusammengebrochen!

Artenschutz mit der Flinte funktioniert nicht - es ist nicht mehr als ein vorgeschobenes Argument für ein gesellschaftlich kaum noch toleriertes Hobby einer Randgruppe
 Bild: Fabien Gagnon
Da hat die Hege wohl nicht funktioniert! Anders im jagdfreien Kanton Genf in der Schweiz. Wissenschaftler berichten, dass sich dort seit dem Jagdverbot vor über 40 Jahren eine nie gekannte Artenvielfalt insbesondere bei den Wasservögeln entwickelt hat.

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