02.01.2016

Wildbret in Bayern radioaktiv verseucht

Die Folgen von Tschernobyl, knapp 30 Jahre nach dem Reaktorunglück, sind immer noch in deutschen Wäldern nachweisbar. Bayerns Wildschweine sind stärker mit Radioaktivität verstrahlt, als es die Jägerlobby zugeben möchte.


Messdaten des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) belegen dies und sollten eigentlich nicht in die Öffentlichkeit gelangen. Doch einer packte im März dieses Jahres aus: Helmut Rummel, der die Messdaten für den BJV gesammelt und bis zum März 2015 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen entsprechende Messungen durchgeführt hatte, wollte, dass diese Messdaten öffentlich werden. „Die Leute wissen nicht, was sie essen“ – so Rummel, dem zwischenzeitlich seine Aufgabe beim BJV entzogen wurde.

Bild: Michael Mayer


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