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Der Förster des Himmels heißt Eichelhäher

Auflösung zum Vorweihnachtsrätsel - Tag 12

Gewinnerin unseres 12. Adventsrätsels ist Tina Waldhart aus Seibersbach - herzlichen Glückwunsch!  

Ist der Vogel wirklich so unscheinbar, wie es diese Federn vermuten lassen? Von welchem Vogel sind sie?

Jeder kennt die wunderschön blauen „Glücksfedern“ des Eichelhähers. Der bunte Vogel hat aber auch deutlich unscheinbarere Federn: Der Schwanz ist schwarz, die Schwingen sind zu Teil grau wie Taubenfedern. Auf vielen Federn lässt sich aber bei genauem Hinsehen das blaue Streifenmuster entdecken.

 

Der Eichelhäher, der zur Familie der Rabenvögel zählt, ist intelligent, neugierig und sehr wachsam. Entdeckt er uns Menschen oder eine andere Gefahr, reagiert er mit lautem Rätschen.

Eichelhäher sind wahre Meister im Imitieren von Stimmen. Vermutet man einen Mäusebussard, ist es häufig der Eichelhäher, der den Ruf täuschend echt nachahmt. Diese Vögel sind nicht nur besonders schlau, sondern auch sehr fleißig. Die „Förster des Himmels“ verstecken bis zu 3000 Eicheln im Herbst und sorgen so für neues Baumwachstum, denn sie verstecken mehr als sie tatsächlich fressen.

Juckt es dem Eichelhäher und er hat Parasiten, nimmt er ein Bad auf einem Ameisenhaufen. Die Waldameisen, die daraufhin mit Ameisensäure spritzen, vertreiben die Parasiten aus seinem Gefieder. Dieses Verhalten bezeichnet man als „Einemsen“.

Federn.JPG

In Deutschland gibt es nur ein einziges Bundesland, in dem der Eichelhäher bejagt werden darf. Welches das ist und warum es erlaubt wird, lesen Sie hier.

Eichhäher, Wächter des Waldes

Bild: Gabi Joormann

Iltis (11)

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