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Feldhasen - vielerorts nicht mehr zu sehen

Auflösung zum Vorweihnachtsrätsel - Tag 7

Gewinnerin unseres 7. Adventsrätsels ist "Mutti Miller" aus Waldalgesheim - herzlichen Glückwunsch!  

 

Mit wem unterhält sich denn die Krähe da?

Das war kinderleicht. Den Feldhasen rechts im Bild haben die meisten entdeckt.

Dieser Feldhase drückt sich flach auf den Boden, die Ohren sind angelegt und der Kopf nach unten gedrückt. Das ist ein Zeichen der Tarnung, aber auch der Unterwerfung.

Bei einem lauten Geräusch oder dem Anzeichen einer Gefahr kann es dazu kommen, dass der Körper bei weit aufgerissenen Augen und schneller Atmung erstarrt (Totstell-Reflex). Oftmals ergreift er erst im letzten Moment die Flucht und kann dabei 70 Stundenkilometer erreichen und 2 m hoch springen.

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Feldhasen sind meist dämmerungs- und nachtaktiv. Sie verbringen den Tag gut versteckt in einer flachen Mulde, die man Sasse nennt. Vor allem im Frühling begegnet man ihnen - dort wo es sie noch gibt - häufiger tagsüber und kann ihre rasanten Verfolgungsjagden auf den Feldern beobachten.

Hasen legen nicht wie Wildkaninchen Baue an, sondern gebären ihre schon weit entwickelten Jungen bis zu viermal im Jahr unter freiem Himmel. Zum Nahrungsspektrum gehören Gräser, Blätter, Wildkräuter, Gemüse, Obst und jetzt im Winter auch Baumrinde.

In Deutschland steht der Feldhase auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Trotzdem werden sie vielerorts bejagt. Im Jagdjahr 2021/22 belief sich die Jahresstrecke auf 217.459 erlegte Feldhasen in Deutschland.

Feldhasen Hobbyjagd

Bilder: Dr. Martin Steverding (o) | Berndt Fischer (u)

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