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Füchse spielen für ihr Leben gern

Auflösung zum Vorweihnachtsrätsel - Tag 17

Gewinnerin unseres 17. Adventsrätsels ist

Nicole Werkmann aus Schelklingen

- herzlichen Glückwunsch!  

Das Gras auf der Waldwiese ist ganz platt getrampelt oder gewälzt. Wer hat hier getobt?

Auf Dutzenden Quadratmetern ist das Gras dieser Waldwiese plattgedrückt, so als hätte sich jemand gewälzt oder getobt und gebalgt. Letzteres stimmt, denn hier ist ein Spielplatz für übermütige Raufbolde.

Wo junge Füchse spielen, wächst kein Gras mehr.

Stundenlang raufen und balgen die kleinen Racker miteinander und auch mit ihrer Mutter. Sie rollen übereinander her, springen der Füchsin auf den Rücken, beißen sich gegenseitig in Füße und Schwänze und liefern sich rasante Verfolgungsjagden. Wer das einmal beobachten kann, ist zu Tränen gerührt, welche Lebensfreude diese liebenswerten Rabauken ausstrahlen.

Platt getrampeltes Gras auf dem Fuchsspielplatz

Das intensive Spiel der Welpen ist wichtig für ihre körperliche und soziale Entwicklung. Auch erwachsene Füchse spielen für ihr Leben gern – im Internet kursieren zahlreiche Videos von Füchsen beim Spiel mit Bällen oder beim Springen auf einem Trampolin. Der Fuchs ist eines der intelligentesten, eines der sozialsten und eines der einfühlsamsten Tiere. Füchse sind wie nur sehr wenige andere Tiere in der Lage, Kontakt mit anderen Arten aufzunehmen und mit diesen zu kommunizieren. Es ist gar nicht so selten, dass die weniger scheuen Stadtfüchse Freundschaften mit Katzen oder Hunden schließen und mit diesen im Garten spielen.

Warum werden diese wunderbaren Tiere so rigoros und so brutal verfolgt? Warum werden die ausgelassen spielenden Welpen erschossen, erschlagen und in Welpenfallen gefangen? Warum werden Hunde auf Füchse gehetzt – im Bau und in der Schliefenanlage, warum werden sie in Fallen gefangen, mit Futter ausgetrickst und erschossen, warum werden sie bei den Treibjagden getötet?

Das Ende der Fuchsjagd ist eines der größten Ziele von Wildtierschutz Deutschland.

Mehr zur Fuchsjagd über diesen Link

Bild oben: Dr. Martin Steverding

Video: Stephan Schulz

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