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Der Iltis gilt gemäß der Roten Liste als gefährdet

Auflösung zum Vorweihnachtsrätsel - Tag 11

Gewinnerin unseres 11. Adventsrätsels ist Nancy Sterczewski - herzlichen Glückwunsch!  

Welches flinke Tier huscht denn da in der Nacht vor die Kamera? 

Der europäische Iltis stammt aus der Familie der Marder (Mustelidae). Er beginnt seine Nahrungssuche meistens erst mit der Dämmerung und oft hält er sich in dichter Vegetation auf. Das ist auch der Grund, warum wir den hübschen Kerl so selten zu Gesicht bekommen.

Tagsüber verschwinden Iltisse in selbst gegrabene Baue, Felsspalten, hohle Baumstämme oder verlassene Kaninchenbaue.

Zu ihrer Beute gehören u.a. Frösche, Kröten, Nagetiere, Fische, Eier und Vögel. Iltisse kommen daher am häufigsten in Feuchtgebieten und an Gewässern vor.


Iltis von der Wildkamera

Sie leben aber auch in trockeneren Landschaften, wenn diese abwechslungsreich genug sind und dem größten heimischen Vertreter der Wiesel ausreichend Deckung und Nahrung bieten.

Die domestizierte Form des Iltisses ist das Frettchen. Das zahme Tier wird zur Jagd auf Kaninchen, Mäuse und Ratten eingesetzt.

Aktuell wird der Iltis in der Roten Liste der Säugetiere in der Kategorie „gefährdet“ aufgeführt, dennoch gehört er in den meisten Bundesländern zum jagdbaren Wild und wird in Fallen gefangen. Bundesweit werden rund 8.000 Iltisse jährlich im Rahmen der Jagd getötet.

Iltis Polecat
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