top of page

Das Ungeheuer von Loch Ness oder doch eine Nutria?

Auflösung zum Vorweihnachtsrätsel - Tag 3

Gewinner unseres 3. Adventsrätsels ist Britta Hinz aus Frankfurt - herzlichen Glückwunsch!  

 

Auf ein Neues: Die Frage zum 4. Adventsrätsel ist schon gepostet. Es gibt jeden Tag einen Wildtier-Tischkalender zu gewinnen und an Weihnachten nochmal 24.

Die Frage lautete: Ups, das Ungeheuer von Loch Ness? Wer taucht denn hier in den mit Wasserlinsen zugewachsenen Tümpel ab?

Nein, unser Fotograf war nicht in den schottischen Highlands am Loch Ness, sondern an einem Tümpel im Münsterland. Das, was wir hier sehen, ist der lange Schwanz einer Nutria, der markanteste Unterschied zum Biber, der eine breite Kelle trägt.

An den Hinterfüßen besitzen Nutrias Schwimmhäute, mit denen sie sich gut im Wasser fortbewegen können. Nutrias sind exzellente Schwimmer und Taucher. Sie leben in Feuchtgebieten, an Flüssen und Seen.

​​

Bild klein.JPG

Nutrias sind tag- und nachtaktiv. Sie leben paarweise und häufig auch in größeren Familienverbänden von 12- 15 Tieren zusammen. Eine Besonderheit zeigen die Nutriaweibchen. Ihre Milchdrüsen befinden sich seitlich am Körper, fast auf dem Rücken, sodass die Jungen im Wasser schwimmend gesäugt werden können.

Nutrias ernähren sich weitgehend von pflanzlicher Kost. Wie Biber besitzen sie große orangefarbene Nagezähne.

Die Tiere legen ihre Baue an Ufern und in Dämmen an. Ihre Schädlichkeit wird aber häufig überschätzt und es wird vergessen, dass ihre Anwesenheit positive Auswirkungen auf das Ökosystem hat. Beispielsweise kontrollieren sie das Pflanzenwachstum und dienen vielen Beutegreifern als Nahrung.

Nutrias sind Tiere mit einzigartigen Eigenschaften und Fähigkeiten. Sie verdienen einen respektvolleren Umgang. Mehr über Nutrias erfahren Sie hier.

Golden Girl Olaf Liesche.JPG

Bilder: Dr. Martin Steverding (o) | Olaf Liesche (u)

bottom of page