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Wer spinnt hier eigentlich?

25 Oct 2017

Wer spinnt hier denn rum? Keine Angst vor Thekla und Co - Die achtbeinigen Spider hierzulande sind völlig harmlos.

 

Viele Zeitgenossen haben eine panische, mitunter sogar krankhafte Angst vor Spinnen. Aktuell wird diese wieder durch einschlägige Veröffentlichungen in den Medien angeheizt. Die gefährliche, bissige Hauswinkelspinne erobere die Wohnungen, heißt es. Bis zu zehn Zentimeter groß könnten diese Monster werden. Ein Albtraum auf acht schnellen Beinen. Rette sich wer kann! Was ist dran an diesen und ähnlichen Horrormeldungen? So gut wie gar nix. 

 

Ein weibliches Exemplar der berüchtigten Hauswinkelspinne. Einzelne Exemplare dieser auch als Kellerspinne bezeichneten Spezies können bis zu 11,5 Zentimeter groß werden. Foto: Dennis Schubert, CC-BY-SA 4.0


Die Theklas hierzulande sind harmlos. Wie die Wäschespinne (unten rechts) auch. Lediglich zwei Arten können dem Menschen zusetzen: der verborgen lebende "Ammen-Dornfinger" und die scheue Wasserspinne. Beißen die, ist das wie der Stich einer Wespe. In seltenen Fällen können Hautreizungen, Fieber oder gar Schüttelfrost die Folge sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, einem solchen "Aggressor" zu begegnen bzw. von diesem attackiert zu werden, ist äußerst gering. 
Die Kauwerkzeuge der meisten Spinnen sind viel zu mickrig, um die Haut eines Menschen durchdringen zu können. Die Spidermänner und -frauen wollen ihre Ruhe haben und gehen bzw. krabbeln uns Zweibeinern eher aus dem Weg. Wie viele von uns hängen sie lieber den ganzen Tag ab, gucken, was im Netz los ist und spinnen rum. 

 

 Ein behaarter Albtraum auf acht Beinen: Doch die Angst vor den kapitalen Vogelspinnen ist unbegründet. Diese Theklas sehen gefährlicher aus als sie sind und verfügen nur über kleine Giftdrüsen. Wenn sie denn mal zubeißen, ist das nicht schlimmer als der Stich einer Wespe. Foto: Pixabay


Da gibt es andernorts schon wesentlich unangenehmere Individuen, allerdings weniger in Mitteleuropa. Eher schon in den Tropen und mit Abstrichen auch im mediterranen Raum. Und es ist keineswegs die Körpergröße, an der sich das Gefahrenpotential festmachen lässt. Wenn, dann sind die Kleinen die gemeinen. Die kapitalen und furchterregend aussehenden Vogelspinnen oder Taranteln beispielsweise kann man dahingehend eher links liegen lassen. Die haben kaum Giftmunition auf der Pfanne. Deren Biss ist dem eines Bienenstichs vergleichbar. Folgen: keine.

 

Mehr zum Thema gibt's auf Rotorman's Blog

 

 

 

Die der Familie der Wolfsspinnen zugerechneten Taranteln (links) sind im mittleren und südlichen Italien weit verbreitet, aber weniger gefährlich als ihr Ruf. Ganz anders sieht das bei der kleinen und nur 1 cm großen Mamignatte (rechts) aus. Die Verwandte der Schwarzen Witwe kommt in Süd- und in Südosteuropa vor. Ihr Biss kann mitunter zum Tode führen. Fotos: wissen.de/ Wikimedia Commons

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