• Lovis Kauertz

Jäger lösen keine Probleme, Jäger verursachen sie

Heute gibt es trotz intensiver Jagd - oder gerade wegen der Jagd? - ein Vielfaches an Rehen, Hirschen, Wildschweinen wie vor Beginn der "Hege"-maßnahmen durch Jäger. Das hat nicht nur Konsequenzen hinsichtlich des Verbisses an jungen Waldkulturen, das wirkt sich auch auf die enorme Zahl von Unfällen mit Wildbeteiligung aus (2016 ca. 260.000 Verkehrsunfälle mit Rehen und Wildschweinen).

Um mit den Revieren Geld zu verdienen, muss die Anzahl der jagdbaren Tiere hochgehalten werden

Es ist eine Mär, dass der Jäger fehlende natürliche Feinde des Wildes ersetzt. Wild hat sich immer reguliert durch Krankheiten, Kälte und Nahrungsmangel ... und wie bei Wildschweinen oder Füchsen durch Ihre Sozialgefüge. Gewachsene Familienstrukturen ermöglichen vielen Wildtierarten eine natürliche Geburtenkontrolle, die allerdings durch eine intensive Jagd außer Kraft gesetzt wird. "Jäger lösen keine Probleme, sie verursachen sie vielmehr." Sehen und hören Sie was der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef Reichholf dazu sagt. Der SWR-Beitrag wurde etwa 2011 aufgenommen:

Auch interessant:

Jagd ist ein großes Problem im Naturschutz

Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Kategorien
Folgen Sie uns!
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • Facebook Social Icon
  • Twitter Social Icon
  • Instagram Social Icon

Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen. Der gemeinnützige Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/0522/6, Finanzamt Bingen-Alzey). Spenden können steuerlich geltend werden. Wir arbeiten ohne Personalkosten!

© 2011 - 2020 Wildtierschutz Deutschland e.V.                 Impressum / Disclaimer / Datenschutz / Fotografen / Kontakt / Förderer