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Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen. Der gemeinnützige Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/0522/6, Finanzamt Bingen-Alzey). Spenden können steuerlich geltend werden. Wir arbeiten ohne Personalkosten!

Spenden statt Böller

16 Dec 2017

Silvester ist ein lebensbedrohendes Schockerlebnis für Tiere. 

 

In den Niederlanden konnten Wissenschaftler mittels Wetterradar quasi in Echtzeit beobachten, wie in den Silvesternächten 2007/2008 bis 2009/2010 nach Einsetzen des Feuerwerks aufgeschreckte Vögel in Schockwellen vor der Knallerei flohen.

 

In der Silvesternacht wird die Nachtruhe der Vögel, die noch kurz vor Jahreswechsel ahnungslos an ihren Schlafplätzen sitzen, jäh unterbrochen: Innerhalb weniger Minuten explodiert die Dichte der Vögel im Luftraum. Tausende von Vögeln schrecken von ihren Schlafplätzen auf und steigen in Massen auch in große Höhen auf.

 

Das kostet die Tiere gerade im Winter wertvolle Energie und kann für sie lebensbedrohend werden.

 

 Bild: Bettina Losch

 

 

Aber nicht nur Vögel sind gefährdet. Laute Böller, pfeifende Raketen und grelles Licht bedeuten auch Stress für Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft, in Zoos und für Wildtiere. Da, wo sie können, fliehen Rehe und Hirsche tief in den Wald. Mitunter kann der Krach auch dazu führen, dass zum Beispiel Igel in ihrem Winterschlaf gestört werden. Sowohl die Flucht als auch das Aufwachen aus dem Winterschlaf bedeuten erheblichen Energieverlust, der im Winter mitunter lebensgefährlich ist.

 

Politiker, egal ob im Bund, Ländern oder Kommunen interessiert dieses Thema nicht. Und das obwohl mit jedem Feuerwerk auch Verstöße gegen die von ihnen verabschiedeten Gesetze, insbesondere das Bundesnaturschutzgesetz oder Nationalparkgesetze begangen werden.

Unsere Spendenprojekte

 

 

Quellen:

Der Falke, Journal für Vogelbeobachter

International Societyfor Behavioral Ecology (ISBE): Birds flee en mass from New Year’s Eve fireworks, Studie von Judy Shamoun-Baranes et.al., siehe auch hier

Artikel in der FAZ: Panik zum Jahreswechsel

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