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Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen. Der gemeinnützige Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/0522/6, Finanzamt Bingen-Alzey). Spenden können steuerlich geltend werden. Wir arbeiten ohne Personalkosten!

Statt Wolfsabschuss: Verpflichtung und Unterstützung für Herdenschutz

Seit Jahrzehnten rechtfertigen Jäger ihr grausames Handeln an Tieren damit, dass sie jagen müssten, da sie die Wildtierbestände regulieren müssen, weil es keine natürlichen Feinde mehr gäbe. Parallel werden aber ca. eine halbe Million Füchse alljährlich in Deutschland umgebracht. Sobald sich nun Wölfe sehen lassen, wird auch ihr Abschuss legal festgelegt, zum Beispiel gerade in den Koalitionspapieren von Rot-Schwarz oder auf Länderebene, anstatt Herdenschutz-Verpflichtungen und Unterstützungsmaßnahmen, obwohl man doch behauptete: Man ist gut auf die Neuansiedlung von Wölfen vorbereitet, freue sich auf diese und: Der Wolf übernimmt eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald. Was interessiert das Geschwätz von gestern?

 

Der bekannte Förster Peter Wohlleben führt aus: „Die Analyse von Tausenden Kotproben von Wölfen in Deutschland beweist: 99,3 Prozent aller Beutetiere sind wild, nicht einmal jedes Hundertste stammt von einer Weide.“

 

Die Gefahr für den Menschen, die von Haushunden ausgeht, ist erwiesenermaßen größer, als die, die von Wölfen ausgeht. Bild: Michael Hamann

 

Politiker geben trotzdem die Wölfe zum Abschuss frei, obwohl Wölfe nur das tun, was die Natur ihnen vorgibt, z.B. durch den Wald oder über Wiesen laufen, Nahrung suchen. Der Vorwand für die legalisierte Wolfshinrichtung: Wölfe würden Nutztiere, Schafe reißen.

 

Bedenkt man, wie viele Schafe – und andere Nutztiere – täglich grausam durch Menschen für Menschen zu Tode gebracht werden, obwohl doch Menschen nicht auf Tierfleisch angewiesen sind, mutet dies eigenartig an. Und werden tausende Schafe in Deutschland grausam betäubungslos abgemetzelt, bezeichnen Tierquäler und Politiker dies als Religion, obwohl dies mit Religion nichts zu tun hat. Sie dient nur als Vorwand! Das stört aber die „besorgten“ Politiker nicht!

 

Sollte mal ein Wolf ein Schaf – dabei nicht so grausam wie die Menschen es tun – töten, um seinen Hunger zu stillen, da er von Natur aus Fleischfresser ist, hat er deshalb zu sterben? Die wirkliche Bestie hat zwei Beine, nicht vier!

 

Dieser Aktionismus gegen Wölfe durch Bund und Länder – hier vier Länder wegen zwei Wölfen, die sich völlig naturgemäß verhalten – liegt darin begründet, dass zu viele Politiker, auch Minister Hauck – selbst Jäger sind. Jäger wollen töten, deshalb wurden sie Jäger. Denen geht es nicht um Schutz für Schafe. Und Menschen brauchen keine Angst vor den scheuen Wölfen zu haben. Die stehen gar nicht auf dem Speisezettel von Wolf & Co.

 

+++

 

So steht es im Koalitionsvertrag

Mehr über Wölfe 

Demo für den Schutz der Wölfe: Berlin, 5. Mai 2018

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