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Klares Bekenntnis von Schwarz-Grün für den Tierschutz in Hessen gefordert

23 Nov 2018

Das Hessische Tierschutzbündnis, ein Zusammenschluss von Bund gegen Missbrauch der Tiere, Landestierschutzverband Hessen, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, TASSO und Wildtierschutz Deutschland, fordert CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf, den Tierschutz im Koalitionsvertrag angemessen zu berücksichtigen.

 

„Das Bewusstsein der Menschen für das Thema Tierschutz wächst. Neben der Massentierhaltung gerät seit Jahren zunehmend die Jagd in die Kritik. Die Novellierung des Landesjagdgesetzes unter der bisherigen Landesregierung war ein erster wichtiger Schritt in Richtung Tierschutz. Es gilt jedoch weiterhin, die Anpassung des Jagdgesetzes an wissenschaftliche Erkenntnisse sowie an Tierschutzbelange voranzubringen und nachhaltige Verbesserungen hierzu – sowie zu anderen wichtigen tierschutzrelevanten Themen – jetzt im Koalitionsvertrag festzuschreiben.“ sagt Daniel Peller, Wildtierschutz Deutschland e.V.

 

 Die Fallenjagd und die Jagd nach Füchsen an ihren Rückzugsorten während der Jungenaufzucht sollte verboten werden. Bild: Dominik Schmidli

 

Nach Ansicht des Tierschutzbündnisses sind nun besonders die durch die Landtagswahl gestärkten Grünen gefordert, die umfangreichen Tierschutz-Forderungen und Ziele aus ihrem Wahlprogramm auch im Koalitionsvertrag festzuschreiben. Hierzu zählen besonders die Ablehnung der Massentierhaltung, der Abbau der Tierversuche durch Förderung tierversuchsfreier Methoden, die Einführung der Tierschutzverbandsklage, die Einrichtung einer „Task-Force Tierschutz“ für den Vollzug des Tierschutzrechts, die „auskömmliche“ Finanzierung der Tierheime, die Einführung des Hundeführerscheins und das Verbot von Totschlagfallen.

 

Weiter erwarten die Tierschützer bisher Erreichtes, wie die Schonzeiten für Waschbären und Füchse während der Jungenaufzucht, beizubehalten und mahnen eine grundlegende Reform des Landesjagdgesetzes an, die sich an den Belangen des Tierschutzes orientiert und die neuesten wald- und wildbiologischen Erkenntnisse berücksichtigt. Dazu gehöre auch ein Verbot der Baujagd, der Fallenjagd und der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren.

 

Abschließend fordert das Hessische Tierschutzbündnis die Umsetzung der noch offenen Punkte aus dem letzten Koalitionsvertrag von CDU und Grünen, wie zum Beispiel das Verbot des Haustierabschusses durch Jäger. Das Bündnis erinnert die Koalitionäre daran, dass sie erst vor wenigen Monaten im Hessischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung die rechtliche Grundlage für die Einführung des Hundeführerscheins und der Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde geschaffen haben. Diese Maßnahmen müssen nun Eingang in die Hundeverordnung finden.

+++

 

Lesen Sie auch: Wie stehen die Parteien zu Tierschutzthemen

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