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Team Wildtierschutz Deutschland

Über Wildtierschutz Deutschland e.V. (WTSD)

Wildtierschutz Deutschland ist eine Tier- und Naturschutzorganisation und setzt sich für Wildtiere, ihre Lebensräume und für die Abschaffung der Hobbyjagd ein.

Unter Hobbyjagd verstehen wir die sogenannte freiheitliche Jagd. Eine Jagd also, die vergnügungsorientiert durch Freizeitjäger ausgeübt wird - ohne naturschutzfachliche Zieldefinition, Bewertung und Aufsicht.  Darüber hinaus lehnen wir jegliche Jagd auf Tiere ab, für deren Tötung es keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes gibt.

 

Wir wollen erreichen, dass die Tierarten, für die es eben keinen vernünftigen Grund zur Bejagung gibt, dem Jagdrecht entzogen werden oder dass sie zumindest eine ganzjährige Schonzeit haben. Jagdzeiten hätten dann ausschließlich die Tierarten, die überwiegend als Nahrungsmittel verwertet werden: Wildschweine, Rehe, Rotwild und Damwild. Für alle anderen Tierarten gilt: Bejagung nur punktuell und zeitlich begrenzt dort, wo mittels der Bejagung auf Basis einer naturschutzfachlichen Zieldefinition und unter der Voraussetzung, dass keine milderen, sprich nicht-tödlichen Maßnahmen infrage kommen, konkrete Konfliktsituationen gelöst werden können.

 

Auch wollen wir die Abschaffung von tierquälerischen Jagdmethoden wie der Baujagd oder der Fallenjagd erreichen. Tierschutzrelevant ist aber auch die Wald-vor-Wild-Ideologie von Staats- oder Landesforsten, die sich gegen die großen Pflanzenfresser Rothirsch, Reh und Damwild richtet.

Unsere Ziele gehen wir mittels journalistischer Aufarbeitung von Recherchen zu Wildtierthemen (Wildtier-Blog) an, entsprechender Öffentlichkeitsarbeit und mit der Intervention bei politisch Verantwortlichen. Wir recherchieren zu und informieren über tierquälerische Praktiken, den ökologischen Unsinn der vergnügungsorientierten Hobbyjagd und die wildtierfeindliche Einstellung weiter Teile der Politik und des Forstes. Wir widerlegen die Propaganda von Jagdverbänden und anderen Lobbyisten und die Desinformation durch zuständige Ministerien anhand von wissenschaftlichen Studien und setzen uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern für eine Änderung der Jagdgesetzgebung ein. Einige unserer Forderungen sind in den vergangenen Jahren bereits in die Gesetzgebung eingeflossen. Mit rechtlichen Maßnahmen gehen wir gegen Tierquälerei bei Wildtieren vor und gegen Störung und Zerstörung von Biotopen und Schutzgebieten.

Wir unterstützen auch zahlreiche Wildtierstationen hinsichtlich der Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von Füchsen, Mardern, Eichhörnchen, Igeln, Singvögeln, Greifvögeln, Eulen und anderen Wildtieren. Dadurch können Jahr für Jahr viele hundert in Not geratene Tiere aufgenommen und zum überwiegenden Teil wieder ausgewildert werden. Auf Lebenshöfen in Bayern und im Saarland finden Tiere Platz, die zum Beispiel aufgrund eines Leidens nicht mehr auswilderungsfähig sind.

Wildtierschutz Deutschland ist vom Finanzamt als gemeinnützige Tierschutz- und Naturschutzorganisation anerkannt. Wir arbeiten mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, so dass der Großteil uns zugehender Spenden direkt in Tierschutzprojekte, Öffentlichkeitskampagnen und in rechtliche Maßnahmen gegen Tierquäler fließt. Dabei kooperieren wir mit dem Deutschen Tierschutzbund, dem Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht und weiteren Organisationen. Wildtierschutz Deutschland ist Mitbegründer des Aktionsbündnis Fuchs.

Satzung

Unsere aktuelle Satzung können Sie hier herunterladen.

Unsere Kooperationspartner

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