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Ein Schneckenleben zählt genauso
Schnecken sind keine Schädlinge, die bekämpft werden müssen. Sie leben seit über 500 Millionen Jahren auf dieser Erde. Vermutlich gibt es zwischen 40.000 und 100.000 verschiedene Arten weltweit, einige im Wasser, andere an Land, und manche von ihnen sind bereits bedroht. Die Spanische Wegschnecke, die übrigens vermutlich nicht ursprünglich aus Spanien stammt, ist erst seit etwa fünfzig Jahren bei uns weit verbreitet. Die Schneckenparty findet bevorzugt nach einem leichten Reg
Susanne Schüßler
vor 6 Tagen


Deutschlands größte Mehlschwalbenkolonie – neuer Funken Hoffnung auf Rettung
Biblis | Neue Recherchen belegen, dass die vom Kreis Bergstraße und von RWE installierten Schwalbentürme außerhalb des AKW-Geländes in Biblis ungeeignet sind: Auf den feuchten Rheinwiesen bildet sich Schimmel an den Nestern. Der Süddeutschen Zeitung ist zu entnehmen, dass die mit dem Abbruch von Gebäuden begründete Weigerung des RWE-Konzerns, Mehlschwalbennester an den Gebäuden auf dem AKW-Gelände anzubringen, vorgeschoben ist. Über drei Jahrzehnte gab es am Atomkraftwerk Bib
Lovis Kauertz
22. März


Keine Lösung für Mehlschwalben am KKW Biblis | Behördengespräch ohne akzeptables Ergebnis
RWE Nuclear GmbH, Betreiber des ehemaligen Kernkraftwerks in Biblis, will partout keine Mehlschwalben auf seinem Werksgelände dulden. Dabei rühmt sich RWE noch heute, 1995 aktiven Vogelschutz betrieben zu haben, als bei der Sanierung der Kühltürme unterhalb der Kühlturmkrone ein Streifen Spezialputz angebracht wurde. Dieser stellte sicher, dass die Nester der Mehlschwalben halten konnten. Mit 700 bis 1.400 Lehmkügelchen bauen Mehlschwalben innerhalb von 10 bis 14 Tagen ein Ne
Lovis Kauertz
7. März


Versagen auf ganzer Linie: Der Wolf im Bundesjagdgesetz
Es gibt bis heute keine wissenschaftlich nachvollziehbaren Daten, warum der Wolf auf EU-Ebene überhaupt seinen strengen Schutz verloren hat. Geschuldet ist das einer Politik, die sich in vielen Bereichen fast ausschließlich von Wirtschaftsinteressen leiten lässt. Natur- und Artenschutz zählen nicht, weil der Verlust von Naturräumen, von Tier- und Pflanzenarten und Ökosystemleistungen weder kurzfristig noch langfristig finanziell bewertet wird. Das Bundesnaturschutzgesetz hat
Lovis Kauertz
7. März


Todesfalle für Wildtiere: ASP-Wildzaun im Rheingau-Taunus-Kreis (Hessen) – Abbau ab April möglich
Hör mal rein | Der Rheingau, das an den Ausläufern des Hintertaunus mit Blick über den Rhein nach Rheinhessen gelegene Weinanbaugebiet zwischen Wiesbaden und Rüdesheim am Rhein, war nie ein Hotspot der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Das ASP-Gesehen im Rheingau-Taunus-Kreis fand über einen Zeitraum von knapp elf Wochen ausschließlich in der Gemeinde Eltville statt und dort vorwiegend auf der vorgelagerten Rheininsel Mariannenaue. Kurzer, lokal begrenzter ASP-Ausbruch in El
Lovis Kauertz
21. Feb.


Wolf ins Jagdgesetz: Begründung der Bundesregierung ist unsachlich, irreführend, suggestiv
Auf einer halben DIN A4-Seite begründet die Bundesregierung die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz. Ein Faktencheck durch Wildtierschutz Deutschland macht deutlich, dass die als Drucksache des Bundestages veröffentliche Begründung an vielen Stellen nicht durch Fakten belegt werden kann, dass aktuelle, positive Entwicklungen zum Wolfsgeschehen ignoriert und ein Geschehen suggeriert wird, das realitätsfern ist. Die Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz entbehrt jeder
Pressemitteilung WTSD
19. Feb.


Die große Ungewissheit: 400 Mehlschwalbennester am KKW Biblis zerstört | Schwalbentürme unangemessen
Hör mal rein | Im südlichen oder zentralen Afrika sammeln sich seit einigen Tagen die Mehlschwalben, um in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam die 4.000 bis 10.000 Kilometer lange Reise nach Biblis, dem Standort des RWE-Kernkraftwerks in Südhessen, anzutreten. Sie überqueren die Sahara, das Mittelmeer und die Alpen. Schlechtwetterfronten können die zwei bis vier Wochen lange Reise der Mehlschwalben verzögern. An den vier Kühltürmen des Kernkraftwerks Biblis gab es insges
Lovis Kauertz
17. Feb.


Biber schützen statt töten: Baden-Württemberg will die Tötung von Bibern durch Abschuss erleichtern
Petition zeichnen: Biber schützen statt töten Der Biber ist als Lebensraumgestalter von größter Bedeutung. Natürliche Gewässerökosysteme sind ohne ihn nicht denkbar. Die Rückkehr des Bibers ist für eine intakte Gewässerfauna und -flora unerlässlich. Der Biber zählt sicher zu den weltweit wichtigsten Schlüsselarten . Unter Schlüsselarten versteht man Arten, die für viele weitere Arten wichtig sind bzw. durch deren Fehlen viele andere Arten nicht vorkommen können. Von der Anwe
Wildtierschutz Deutschland e.V.
16. Feb.
