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Suchergebnisse Wildtierschutz Deutschland - Hobbyjagd abschaffen

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  • PLZ 7 Baden-Württemberg | Stuttgart, Tübingen | wildtierschutz-d.de

    Kitzrettung - Wildtierrettung | Rettungsteams mit Drohne in Deutschland PLZ 7 Baden-Württemberg | Stuttgart, Tübingen 70806 Kornwestheim Kitzretter-Großbottwar e.V. M.0172 769 152 7 info@kitzretter-grossbottwar.de www.kitzretter-grossbottwar.de 71576 Burgstetten Flugmodus e.V., T. 07191 2 206 422, flug.modus@gmx.de 72124 Pliezhausen Overwatch Kitzrettung M. 0 172 725 052 4 Patrick.ullmann@me.com 72379 Hechingen Kitzretter Hechingen, M. 0160 90 632 641 , drohnenobmann@jaeger-hechingen.de 72474 Winterlingen-Benzingen Jägervereinigung Zollernalbkreis e.V., T. 075 77 15 45 Raum Albstadt M. 0173 31 30 714 Raum Tailfingen und Umgebung M. 176 97 600 898 Raum Balingen und Geislingen M.0172 74 30 045 72488 Sigmaringen KJV-Drohnenobmann Harald Holl , M. 0176 3069 9609, haraldholl2003@yahoo.de 72525 Münsingen NABU Münsingen - Mittlere Alb T.073 816 978 9 Jägervereinigung Münsingen 1922 e.V. T. 073 812 023 info@jaeger-muensingen.de 72555 Metzingen Rehkitzrettung Vordere Alb & Ermstal, T. 071 239 290 457M. 0152 317 404 92 , schuppwinfried@gmail.com 73033 Göppingen Schwaben Kitz e.V. T. 071 613 545 888 info@schwabenkitz.de 73108 Gammelshausen Jagdschule und Naturevents Roscher M. 07164 1829194 info@jagdschule-roscher.de 73312 Geislingen an der Steige Kitzrettung & Wildtierrettung M. 01590 4444465 ballenprofi@sebastian-straub.net 73441 Bopfingen Wildtierrettung Baldern e.V. M. 1573 7506 660 , katharinavaas@gmx.de 74172 Neckarsulm Tierrettung Unterland e.V. T.07132/85 99 719 info@tierrettung-unterland.de 74189 Weinsberg PZ Drohnen- Service Weinsberger Tal M.0170 730 13 89 pz.drohnen.service@gmail.com 74544 Michelbach an der Bilz Feldanmeldungen bitte per WhatsApp an die Nummer 0151 46251098 oder per E-Mail an: kitzretterkreisjaegersha@gmail.com 74586 Frankenhardt Frankenhardter Kitzrettung, T.079 592 548M.0160 516 866 9, raprobst@t-online.de 74629 Pfedelbach Rehkitzrettung Pfedelbach-Bretzfeld e.V. M.170 282 7516, ueltzhoefer@t-online.de 74673 Mulfingen Rehkitz- und Wildtierrettung Löhleshölzle e. V. T. 079 38 411, rehkitz-und-wildtierrettung@t-online.de , rehkitz-und-wildtierrettung.jimdosite.com 74744 Buchen Rehkitzrettung Buchen e.V M. 01516 14 969 90 kontakt@rehkitzettung-buchen.de 75181 Pforzheim Jägervereinigung Enzkreis/Pforzheim e. V. Enzkreis / nördlicher Landkreis Calw M.0157 746 812 22 r.fritze@freenet.de Westlicher / nordwestlicher Enzkreis M. 01577 4930214 brh.drohnenteam@gmail.com Keltern T. 07236 2792 557 M. 0172 2056 253 info@natur-in-keltern.de Remchingen und Umgebung info@wilde-drohne.de www.wilde-drohne.de Mönsheim, Tiefenbronn, Wimsheim M. 0172 9342240 t.bentel@t-online.de Mönsheim, Tiefenbronn, Wimsheim M. 0173 7353535 torsten.frommer@moensheim.dlrg.de Neulingen und Umgebung M. 017621322317 nabu-neulingen@pulsarspeed.de 75196 Remchingen Wilde Drohne Pfinz- und Kämpfelbachtal e. V. info@wilde-drohne.de 75210 Keltern Kitzrettung & Wildtierrettung T. 0700 7824 8326 M.01577 49 30 21 4 info@rettungshunde-noerdlicher-schwarzwald.de 75334 Staubenhard Rehkitzrettung -Staubenhardt, T.070 82 41 43 79, info@rehkitzrettung-staubenhardt.de 75378 Bad Liebenzell Kreisjägervereinigung Calw e.V. T. 0176 314 20 854 info@kreisjaegervereinigung-calw.de 76571 Gaggenau Kitzrettung Badische Jäger Kreisverein M. 0160 1510507 oder 01575 1058598 kitzrettungrababa@gmail 76689 Karlsdorf-Neuthard Wildlife Vision e.V. M.0173 94 33 88 7 wildlifeVision.ev@gmail.com 76707 Hambrücken Badische Jägerschmiede T. 07255 713188 info@jagd-schulung.de 76726 Germersheim Drohnen Team Kitzrettung M.0151 588 146 25 Kitzretter-GER@gmx.de 76829 Landau DarkFalcon M. 0151 465 122 47 max@darkfalcon.de 76829 bis 76889 Südliche Weinstraße Drohnen Team Kitzrettung M.0170 9617830 o.mohn@suew-jaeger.de www.suedlicheweinstrasse.ljv Drohnen Team Kitzrettung M.0170 774 279 4 frank.allein@icloud.com Drohnen Team Kitzrettung M .0151 289 269 65 herrmac@web.de 77723 Gengenbach Kitzrettung Ortenau e.V. kitzrettung - ortenau@gmx-topmail.de 77767 Appenweier Naturlandstiftung Baden. T 07851 87 29 815 info@naturlandstiftung.org 78056 Villingen-Schwenninge Kitzrettung im Schwarzwald-Baar-Kreis. M.0174 21 31 919 78247 Hilzingen Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. M.0162 7 04 79 67 info@rehrettung-hegau-bodensee.de www.rehrettung-hegau-bodensee.de 78589 Dürbheim Rehkitzrettung Heuberg e.V., T. 0742 490 103 5 M. 0179 78 46 804 78733 Aichhalden Kitzrettung Aichhalden M.0162 40 21 084 rolfbruestle@gmail.com 79215 Biederbach Kitzrettung & Wildtierrettung M. 0162 978 1070 tomfox@online.de 79256 Buchenbach Wildtierschutz-Dreisamtal, T. 0766 197 092 4 kitzrettung@online.de 79350 Sexau Rehkitz-und Wildtierrettung Emmendingen, info@kitzrettung-em.de 79539 Lörrach Badische Jäger Lörrach e.V. Zentraler Kontakt T.076 276 279 436 rehkitzrettung@badische-jaeger-loerrach.de 79618 Rheinfelden (Baden) Rehkitzrettung Südbaden e.V. T. 0762 762 794 36 Jagdschule Roland M. 0171 7228610 info@jagdschule-heller.de Vorherige PLZ Ergänzungsvorschläge? Schreiben Sie uns . Nächste PLZ

  • Was ist Hobbyjagd und weitere Fragen und Antworten

    Hier erklären wir, was der Unterschied zwischen einem Hobbyjäger und einem Berufsjäger ist und wie der Förster einzuordnen ist. Was ist Hobbyjagd? Ist Jagd Artenschutz? Ist Fallenjagd tierschutzgerecht? Fragen und Antworten zu Wildtieren und zur Jagd Hier alle Fragen und Antworten als PDF Stand Februar 2024 Teil 1 - Fakten zur Jagd allgemein Teil 2 - Füchse und Fuchsjagd Teil 3 - Wildschweine und Schwarzwildjagd Teil 4 - Invasive Arten Teil 5 - Wald und Wild Was verstehen wir unter Hobbyjagd? Die Hobbyjagd ist jede Jagd durch Freizeitjäger, die ohne naturschutzfachliche Zieldefinition, Bewertung und Aufsicht erfolgt oder ohne einen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Wie unterscheidet sich der Berufsjäger vom Hobbyjäger? Die Jagd ist die Haupteinkunftsquelle des Berufsjägers. Berufsjäger sind bei staatlichen Forstämtern, bei Jagdverbänden oder wohlhabenden Revierinhabern angestellt. Berufsjäger sind in der Regel ausgebildet, nicht lediglich im Rahmen eines 14-Tage-Crash-Kurses angelernt. Wir lehnen die Berufsjagd ebenso ab, wie die Hobbyjagd, wenn sie nicht naturschutzfachlich, also durch Naturschutzbehörden mit Zieldefinition, Bewertung und Aufsicht durchgeführt oder veranlasst wird. Ein Förster versteht sich im Übrigen fast nie als Berufsjäger, wenngleich er von Berufs wegen einen Jagdschein haben muss. Wie viele Tiere werden im Rahmen der Jagd getötet? Hören - Die Jagdstatistik des Deutschen Jagdverbandes weist mit etwa 4,5 bis 5 Millionen getöteten Wildtieren nur einen Teil der gesamten Jagdstrecke aus. Pro Jahr werden in Deutschland etwa sechs Millionen Tiere im Rahmen der Jagd legal oder illegal getötet. Darunter verzeichnete die Jagdstrecke für das Jagdjahr 2020/21 über 1,2 Millionen Rehe, fast 700.000 Wildschweine über 145.000 Feldhasen (gem. Rote Liste Deutschland 2020 im Bestand gefährdet), 459.000 Füchse, 200.000 Waschbären, über 100.000 Nutrias, 147.000 Dachse und andere marderartige Tiere, fast 303.000 Wildtauben, 338.000 Wildenten und Gänse. Nicht aufgeführt werden z.B. Schwäne, Kormorane oder Graureiher. Außen vor gelassen werden auch über eine halbe Million Rabenkrähen, Elstern und Eichelhäher und nicht zu verschweigen schätzungsweise 100.000 Haustiere, vorwiegend Katzen, aber auch Hunde. Viele Tiere sterben unbemerkt an Verletzungen oder an Bleivergiftung Insbesondere bei Wasservögeln werden durch den Schrotschuss in Vogelschwärme nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen etwa 300.000 Tiere so verletzt, dass sie früher oder später daran sterben. Kollateralschäden gibt es auch aufgrund der immer noch vorwiegend bleihaltigen Munition. So hat die Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer wieder von Seeadlern erfahren, die aufgrund des Verzehrs von kontaminierten Resten von Wildschweinen oder Rehen qualvoll an einer Bleivergiftung zugrunde gingen. (BR-Beitrag vom 15.3.2021: Steinadler stirbt nach Vergiftung durch Bleimunition ). Der Nabu geht von etwa 150.000 illegal getöteten Vögeln in Deutschland aus, darunter viele Greifvögel. Jäger behaupten, die Jagd ersetze fehlende Wölfe, Bären und Luchse Fakt ist, dass die Bestände von Rehen, Wildschweinen oder Rothirschen nie erheblich durch Beutegreifer wie Wolf, Bär oder Luchs reguliert wurden. Die signifikanten Regulatoren waren immer Nahrungsangebot, Wetterereignisse, Krankheit. Die Nahrung der großen Landraubtiere sind u.a. Rehe und Hirsche. Sie erbeuten vor allen Dingen reaktionsschwache alte und kranke Tiere. Aufgrund der riesigen Reviere von Wolf und Luchs bringt es ein Jäger heutzutage auf der gleichen Fläche auf das 10- bis 15-fache der Beute z.B. eines Luchses. Mehr dazu in unserem Beitrag „Mehr Wölfe – weniger Rehe?“ Jäger behaupten "Jagd sei Artenschutz" Hören (Erstversion) - Fakt ist, dass trotz der intensiven Jagd auf Beutegreifer wie Fuchs oder Waschbär die Artenvielfalt abnimmt und selbst Bestände von Feldhasen und Rebhühnern durch die Jagd nicht einmal stabilisiert werden. Jäger behaupten mittels der Jagd vor allen Dingen gefährdete jagdbare Arten wie Rebhuhn, Fasan oder Feldhase fördern zu wollen. Sie machen das ausschließlich, um sie weiterhin bejagen zu können. 2022 drohte der Landesjagdverband Hessen unterschwellig damit, die Hege für Tierarten, die nicht mehr bejagt werden dürfen, künftig zu unterlassen. Natürliche Feinde wie Fuchs, Waschbär oder Marder hingegen werden von der Jagdlobby als Schädlinge gebrandmarkt und brutal und oft nicht einmal tierschutzgerecht bejagt. Aber dieser „Artenschutz“ ist leicht zu durchschauen: Im Jagdjahr 2020/21 weist die Jagdstrecke hierzulande 2.046 Rebhühner (gem. Rote Liste Deutschland 2020 im Bestand stark gefährdet) aus, 52.074 Fasane (werden für die Jagd gezüchtet und ausgesetzt) und über 145.282 Feldhasen (gefährdet). Im Jagdjahr 2005/2006 sah die Jagdstrecke noch so aus: 11.745 Rebhühner, 445.267 Fasane, 552.882 Feldhasen. Fällt Ihnen etwas auf? Obwohl in diesen 15 Jahren etwa neun Millionen Füchse plus Marder, plus Dachse, plus Waschbären u.a. getötet wurden, ist der Bestand der zu schützenden Arten extrem zurückgegangen. In der Fläche kann die Jagd niemals zum Artenschutz oder gar zur Artenvielfalt auch nur beitragen (u.a. Langgemach T., Bellebaum J. (2005): Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, Vogelwelt 126, 259 – 298). Die Jagdverbände verweisen immer wieder gerne auf den vermeintlichen Erfolg von Vorzeigeprojekten wie dem „Wiesenbrüterschutz im Bremer Blockland“ , bei dem vor allen Dingen Füchse erlegt werden. Zum einen ist ein konkretes, räumlich begrenztes Projekt nicht mit der ansonsten willkürlich stattfindenden Jagd auf Füchse zu vergleichen, zum anderen hat das Aktionsbündnis Fuchs belegt, dass der Bestandszuwachs von Wiesenbrütern im Blockland keinesfalls durch die Jagd auf Fuchs und Co. zurückzuführen ist. Im benachbarten, nicht intensiv bejagten Vergleichsgebiet Niederviehland ergaben sich trotz schlechterer Habitatqualität in etwa die gleichen Bestandszuwächse bei den Wiesenbrütern. Um den Artenverlust aufzuhalten wären derzeit kaum zu erwartende einschneidende Maßnahmen der Politik, vor allen Dingen in der Landwirtschaft, erforderlich. Die Zerstörung von Landschaftsstrukturen zugunsten von „aufgeräumten“ Landwirtschaftsflächen, der Verlust von Brachflächen, Monokulturen soweit das Auge reicht, der intensive maschinelle Einsatz und die Vergiftung von Nahrungsgrundlagen vieler Wildtiere sind die Ursachen des Verlustes der Artenvielfalt. Ohne hier ernsthaft gegenzusteuern, können wir diese Entwicklung nicht aufhalten. Die Tötung von Hunderttausenden von Füchsen, Dachsen, Waschbären zu diesem Zweck ist auch ethisch nicht vertretbar. Sie dient letztlich ausschließlich dem Lustgewinn einer jagenden Minderheit von 0,5 Prozent unserer Gesellschaft. Mehr dazu: Artenschutz mit der Flinte , Fuchsjagd ist kein Artenschutz (mit Literaturquelle) Vom Wiesenvogelschutz im Bremer Blockland Welche und wie viele Tiere werden unter dem Vorwand des Artenschutzes durch Jäger getötet? Tierarten, die unter dem Vorwand des Artenschutzes bejagt werden sind Beutegreifer wie Füchse und Marder, selbst der Dachs, sogenannte invasive Arten wir Waschbär, Marderhund oder Nilgans, Rabenvögel wie Elster oder Eichelhäher u.a. Ein ökologischer Nutzen durch die freiheitliche, sprich willkürliche Jagd auf Beutegreifer oder Vögel für zu schützende Arten kann in der Fläche nicht belegt werden. Im Gegenteil, die „gehegten“ Arten wie Rebhuhn oder Feldhase nehmen seit Jahrzehnten kontinuierlich im Bestand ab. Insgesamt landen so nach der Jagd jedes Jahr etwa 750.000 Beutegreifer inkl. Waschbär und Marderhunde in der Tonne und über eine halbe Million Rabenvögel. Da diese Tiere in der Regel nicht einmal verwertet werden, ist es weder ökologisch noch ethisch vertretbar Jagdzeiten für diese Tierarten freizugeben. Jäger behaupten "Jagd reduziere Wildtierbestände und verhindere die Ausbreitung von Krankheiten" Hören - Fakt ist jedoch, dass die Jagd nur die Bestände der Tierarten reduziert, die gefährdet oder stark gefährdet sind (vgl. Streckenstatistiken DJV) . Dazu gehören in Deutschland zum Beispiel Rebhühner und Feldhasen. Andere Wildtierarten wie etwa Füchse (u.a. Kaphegyi T.A., 2002), Waschbären (Robel R.J. et al. 1990) oder Wildschweine (EFSA 2014) gleichen Verluste durch die Jagd durch mehr Nachwuchs und durch Zuwanderung aus. So sind zum Beispiel bei den Wildschweinen und den Waschbären trotz oder vielleicht sogar wegen der intensiven Jagd die Populationsgrößen über die letzten Jahrzehnte erheblich gestiegen. Bestandsverluste dieser Tierarten verursachen als Gegenreaktion hohe Geburtenraten. Jungtiere sind jedoch für Krankheiten besonders anfällig und schleppen sie zum Beispiel bei der Reviersuche in andere Gebiete ein. So trägt die Jagd dazu bei, dass sich Krankheiten wie Räude oder Staupe oder der Befall mit dem Fuchsbandwurm sogar stärker ausbreiten. Und selbst bei der Afrikanischen Schweinepest ist die intensive Jagd teilweise Mitverursacher des hohen Infektionsgeschehens, wie das Friedrich-Loeffler-Institut immer wieder vermutet (FLI RadarBulletin). Das war so schon der Fall während der Tollwut ab den 1960er Jahren. Man dachte, durch die Jagd die Tollwut ausmerzen zu können. Viel später erst hat man erkannt, dass die Jagd vielmehr zur Verbreitung der Krankheit führte (Debbie, J. 1991) . Erst durch massenhaft per Flugzeug abgeworfene Impfköder konnte man die Tollwut bezwingen (Müller T. et al., 2012). Zahlreiche Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass durch die Jagd letztlich nur die Sozialstrukturen von Fuchs, Waschbär und Co. zerstört werden und das Durchschnittsalter der jeweiligen Population gesenkt wird (Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 2009 | Robel 1990). Der Kanton Genf zeigt seit 1974, dass auch ohne die Hobbyjagd der Bestand der Wildtiere nicht signifikant zunimmt. Einige angestellte Wildhüter greifen dort ein, wo es zu Konflikten z.B. mit der Landwirtschaft kommt. In Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten – in den meisten deutschen Nationalparks übrigens schon viel länger – ohne dass der Fuchsbestand sich in auch nur einem der Fuchsjagd freien Gebiete jemals erhöht hätte. Literaturquellen: Kaphegyi T.A. (2002): Untersuchungen zum Sozialverhalten des Rotfuchses Robel (1990), R.J. et al.: Racoon Populations: Does Human Disturbance Increase Mortality Scientific Report of EFSA 2014: Evaluation of possible mitigation measures to prevent introduction and spread of African swine fever virus through wild boar Debbie, J. (1991): Rabies control of terrestrial wildlife by population reduction. In: Baer, G.M. (Ed.), The natural History of Rabies. CRC Press, Boca Raton FLI / Friedrich-Loeffler-Institut, z.B. RadarBulletin 12/2020 oder 07/2021 Müller T. et al. (2012): SURVIS: a fully-automated aerial baiting system for the distribution of vaccine baits for wildlife, Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 125, Heft 5/6 Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald (2009): Rotfuchs und Dachs - Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl Mehr dazu und weitere Literaturquellen: Fuchsjagd und Fuchsbandwurm , Jagd und Räude Der Deutsche Jagdverband behauptet "Fallenjagd sei tierschutzgerecht" ... und beruft sich dabei auf die AIHTS-Kriterien (s.u.) . - Hören - Die sind aber völlig unzureichend, veraltet und aus einer Vielzahl von Gründen nicht tierschutzkonform. Die gesamten AIHTS-Prüfverfahren laufen weder transparent ab, noch genügen sie wissenschaftlichen Vorgaben und stellen daher in dieser Form keine Verbesserung hinsichtlich etwaiger Tierschutzaspekte dar. Der Deutsche Jagdverband behauptet ja auch, die Jagd an sich sei tierschutzgerecht - was sie in sehr vielen Fällen eben nicht ist. Fakt ist vielmehr, dass die Fallenjagd nicht tierschutzkonform ist. Auch legal aufgestellte Totschlagfallen fangen nicht selektiv, sondern gehen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher für alle Tierarten, die sich Zugang zum Fangbunker verschaffen können. Aus diesem Grund sind sie in diversen Bundesländern bereits verboten, zuletzt seit 2021 in Hessen. Lebend fangende Fallen bedeuten Angst und Stress für das gefangene Tier (TVT Merkblatt Nr. 123 ) : Während des Aufenthalts im Fanggerät, während der Entnahme mit einem Schieber (mit dem z.B. der Fuchs zunächst unsanft in einen Fangkorb geschoben wird) und während der Hinrichtung im Fangkorb. Angst ist Leiden (OVG Lüneburg) und stellt für ein Tier eine höhere Belastung dar als für den erwachsenen Menschen (Binder). Wie das Beispiel der Tötung einer Hauskatze zeigt, die Anfang 2021 in einer Falle in Bayern gefangen wurde, ist es längst nicht immer der erste Schuss, der das Tier im Fangkorb tötet. Besonders brutal ist auch Jagd auf Fuchswelpen mittels Jungfuchsfallen. Die Jungtiere werden - bevor sie verhungern oder durch den Jäger getötet werden - bis zu sechs Tage von jeder Versorgung durch die Elterntiere abgeschnitten. Auch verhindert der Fallenjäger die Möglichkeit, dass die Welpen während des oft mehrtägigen Abfangens von der Fähe ausgegraben werden (Hildebrandt, 2011). Weitere Informationen / Literaturquellen: AIHTS: Agreement on Humane Trapping Standards, deutsch: Übereinkommen über internationale humane Fangnormen OVG Lüneburg, 11. Senat, Beschluss vom 15.10.2012, 11 ME 234/12, Rn. 6. (NVwZ-RR, 2013, 182) Binder in Borchers/Luy, Der ethisch vertretbare Tierversuch: Kriterien und Grenzen, S. 244 Christoph Hildebrandt: Möglichkeiten der Besatzsteigerung und Bewirtschaften von Feldhasenbesätzen (2011) Mehr dazu und weitere Literaturquellen in unseren Artikeln zur Fallenjagd und zu Jungfuchsfallen Jagdverbände behaupten, Jagd diene der Lebensmittelgewinnung Hören - Nun, aus Reh, Hirsch oder Wildschwein kann man durchaus wohlschmeckende Lebensmittel gewinnen. Dieses Argument verwenden die Jagdverbände gerne, um der Jagd ein positives Image zu verpassen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn Fakt ist, dass von den etwa sechs Millionen Tieren, die im Rahmen der Jagd jedes Jahr auf der Strecke bleiben, die Hälfte überhaupt nicht verwertet wird , weder als Lebensmittel noch sonst wie. Etwa drei Millionen Tiere landen bei der Tierkörperbeseitigung oder werden weggeworfen. Das betrifft nicht nur Füchse, Dachse, Wasservögel oder die als invasiv bezeichneten Tierarten, es trifft auch auf einen Großteil der eingangs genannten Paarhufer (von den Jägern als "Schalenwild" bezeichnet) zu. Denn viele Wildtiere werden auf Gesellschaftsjagden im Rahmen nicht tierschutzkonformer Jagd getötet. Das Fleisch dieser Rehe oder Wildschweine ist nicht oder kaum verwertbar, weil es mit Stresshormonen durchsetzt ist und bitter schmeckt. In Süddeutschland ist übrigens immer noch ein hoher Anteil der Wildschweine radioaktiv verseucht. Der Grund dafür sind – bald 40 Jahre nach Tschernobyl - die hohen Bodenbelastungen mit Cäsium-137. Aus der sogenannten Verzehrstudie des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) ergibt sich außerdem, dass für bestimmte Personengruppen eine gesundheitliche Gefahr durch die Bleibelastung im Wild besteht. Weitere Details in unserem Artikel: Über die Hälfte der Jagdstrecke wird nicht verwertet Jagdverbände behaupten „Jäger seien keine Schädlingsbekämpfer“ Hören - Mit den ersten Drückjagden in den 1980er Jahren hat sich das Bild des Jägers grundlegend gewandelt. Die bis dahin weitgehend noch tierschutzkonforme Ansitzjagd auf das Reh oder die Wildsau war auf einmal nicht mehr das Non-Plus-Ultra. Insbesondere von den Forstbetrieben der Bundesländer und von manchem Waldbesitzer wurde nun die Parole „Wald-vor-Wild“ ausgegeben. Den Waldbesitzern ging es jetzt darum, möglichst viele Hirsche und Rehe zu schießen. Die hat man nämlich schon damals als Waldschädlinge gebrandmarkt – fressen sie doch aus der jagdgemachten Not heraus die Rinde an oder die Knospen junger Bäume. Von den Jagdverbänden kam diesbezüglich kein oder nur zaghafter Widerstand. Als im Jahr 2021 das Bundesjagdgesetz - mit dem Ziel noch mehr Rehe zu erschießen - novelliert werden sollte, hieß es zwar noch einmal z.B. vom Bayerischen Jagdverband, dass man sich entschieden (!) dagegen verwehre, dass Jäger in diesem Zusammenhang zu Schädlingsbekämpfern degradiert werden sollten. Dabei ist Bayern seit Mitte der 1980er Jahre ein Vorkämpfer für genau diese wildtierfeindliche Ideologie. Dozenten der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan werden mit Aussagen zitiert wie „Nur ein totes Reh ist ein gutes Reh“ oder „Beim Reh brauchst du nicht hinschauen, was es ist. Hauptsache du machst den Finger krumm“. Spätestens mit der aus Osteuropa herannahenden Afrikanischen Schweinepest im Jahr 2018 hat es der Deutsche Jagdverband dann wohl auch widerstandslos akzeptiert, dass Wildschweine ganzjährig, ohne Schonzeit und ohne Rücksicht auf für die Aufzucht erforderliche Elterntiere bejagt werden. Es sind noch nie so viele führungslose Frischlinge in den Winter- und Frühjahrsmonaten verhungert, wie in den letzten Jahren. Zwar sind die Jäger Maulhelden, wenn sie – wie ein Ex-Präsident des Deutschen Jagdverbandes - behaupten: „Aber eins muss klar sein, wir Jäger sind keine Schädlingsbekämpfer,“ Fakt ist aber, dass Jagdverbände über ihre Organe weiter dazu anstacheln, noch mehr Wildschweine zu erlegen, dass sie jeden Streckenrekord bejubeln und dass sie es sind, die die Jägerschaft zu Schädlingsbekämpfern degradieren. Lesen Sie auch: Arme Sau – Tierschutz wird bei der Wildschweinjagd grob vernachlässigt Die waidgerechte Bejagung der Wildsau… Weiter mit ... Teil 2 - Füchse und Fuchsjagd Teil 3 - Wildschweine und Schwarzwildjagd Teil 4 - Invasive Arten Teil 5 - Wald und Wild

  • PLZ 8 Bayern | München, Ulm | wildtierschutz-d.de

    Kitzrettung - Wildtierrettung | Rettungsteams mit Drohne in Deutschland PLZ 8 Bayern | München, Ulm 81545 München Kitzrettung mit Drohnen M . 089 2153 0466 82024 Taufkirchen Luftsprung24.de by SpotVision GmbH T.089 943 967 550 M. 0172 840 8416 info@luftsprung24.de 82054 Sauerlach Jägerverein München-Land e. V. M.152 598 849 75 82346 Andechs Kitzrettung-Andechs e.V. T. 08152 396 0267 info@kitzrettung-andechs.de 82380 Peißenberg Wildtier-Rettung Pfaffenwinkel e. V. T. 08803 9008 674 M.0176 735 636 83 servus@wildtierrettung-pfaffenwinkel.de https://www.wildtierrettung-pfaffenwinkel.de 82386 Oberhausen Gmahde Wiesn Stiftung für Natur, Jagd und Landwirtschaft GmbH M.0 152 597 857 60 servus@gmahdewiesn-stiftung.de 82398 Polling Rehkitz-Rettung Polling i. OB e.V. M. 0176/56475359 info@rehkitzrettung-polling.de 82431 Kochel an der See /Ried Loisachtaler Rehkitzrettung M.0152 530 2064 0 info@loisachtelerrehkitzrettung.de 82433 Bad Kohlgrub Rehkitzrettung Bad Kohlgrub e.V. M.0 171 352 4799 82515 Wolfratshausen Vitz & Kopter M.0151 43127427 info@vitzundkopter.de Air Bavarian GmbH T.08171 41 04 250 info@air-bavarian.com 82538 Geretsried 30 km im Umkreis von Geretsried T. 0 8171 2388 315 info@drohnen-messtechnik.de http://www.drohnen-messtechnik.de 83043 Bad Aibling Rehkitzrettung Mangfalltal e.V. M. 1520 544 586 2 info@rehkitzrettung-mangfalltal.de 83075 Bad Feilenbach BJV Kreisgruppe Miesbach M.01523 13790 44 info@bjv-miesbach.de 83123 Amerang Wildtierhilfe Amerang e.V. M.01522 13 48 498 kontakt@wildtierhilfeamerang.org 83137 Schonstett Kitzrettung & Wildtierrettung T. 080 553 630 46 M. 0173 399 044 9 b.albersinger@media-copter.de 83355 Grabenstätt Rehkitzrettung Grabenstätt e.V. M. 157 520 841 59 rehkitzrettung.grabenstaett@gmail.com 83564 Soyen Kitzretter Soyen e.V. M. 0176 8458 0688 Info@kitzhelden.de 83666 Waakirchen Kitzrettung & Wildtierrettung T.0802 1909 303 M. 0160 970 054 56 bernhard@bernhardpreis.de 83714 Miesbach Wildes Bayern e.V. M.0175 116 16 52 info@wildes-bayern.de 84137 Vilsbiburg Kitzrettung Vilsbiburg e. V. M.0175 685 914 8 oder M. 0162 281 713 1 Kitzrettung-Vilsbiburg@gmx.de 84434 Kirchberg Kitzrettung Hegering Taufkirchen/Vils e.V. M. 0171 401 39 15 info@kitzrettung-taufkirchen.de 84489 Burghausen Rehkitz- und Wildtierrettung Altötting-Mühldorf e. V. M.0 175 4367394 info@rehkitz- sos.de 85305 Jetzendorf Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Landkreis Landshut, Landkreis Neuburg/Schrobenhausen M. 0160 986 138 59 oder M. 0151 640 89142 ( Nur WhatsApp) ugarbotz@projects-management.de 85375 Neufahrn Mäh -Termine möglichst 2 Tage im Voraus Melden -Hotline: 0178 10 38 574 oder M.0 176 307 720 31 dispo@wir-retten-Rehkitze.com 85567 Bruck Rehkitzrettung Eichtling e.V. T. 8093 9051391 85716 Unterschleißheim Rehkitzrettung München e.V. T. 089 - 41 85 8 543 M. 0176 879 9436 6 info@rehkitzrettung-muenchen.de 86399 Bobingen Bereich südlich Augsburg bis Landsberg/Lech (in Nord-Süd)sowie Gessertshausen/Markt Wald bis Mering (West-Ost) M. 0170 97 38 041 ugarbotz@projects-management.de Rehkitzrettung Augsburg e.V. M. 171 688 176 6 info@rehkitzrettung-augsburg.de 86494 Emersacker Kitzhilfe und Schutz der Natur - Holzwinkel e.V. M. 0175 6838686 kitzundnatur@gmail.com 86650 Wemding Förderverein Wildtierrettung Wemding-Gosheim T. 09092/911376 karlheinz@fackler-wemding.de 86732 Oettingen Wildtierrettung Ries-Mitte e.V. info@wildtierrettung-ries.de http://www.wildtierrettung-ries.de/ 86807 Buchloe Rehkitzrettung Buchloe T.08241 9968591 info@rehkitzrettung-buchloe-ostallgaeu.de 86842 Türkheim Drohnen & Bauplanungsservice Weidinger M.0174 373 288 6 info@dbs-weidinger.de 87448 Waltenhofen Rehkitz- und Wildtierrettung Allgäu e.V. M.0151 675 887 63 info@kitzrettung-oa.de 87487 Wiggensbach Rehkitzrettung Kempten Mariaberg/Sankt Lorenz M. 0 160 96782585 christian.oberhaus@t-online.de 87616 Marktoberdorf – Ronried Kitzrettung Leuterschach e.V. M. 160 856 33 73 info@kitzrettung-leuterschach.de 88279 Amtzell Wildtierrettung Amtzell-Pfärrich e.V . T. 07528 975 660 7 kontakt@wildrettung-amtzellpfaerrich.de 88285 Bodnegg Wildtierrettung -Bodnegg e.V M. 0172 688 7468 wildtierrettung.bodnegg@outlook.de schlecker66t@gmail.com 88353 Kisslegg-Immenried Jagdgesellschaft Berg T. 07563 9156600 info@jaeger-rv.de 88381 Biberach a.d.Riß Rehkitzrettung M. 01701 880 204, guenter-janik@t-online.de 88410 Bad Wurzach Rehkitz BW Drohnenrettung und Aufzugstation M. 01525 8131857 alex.dreher00@gmail.com 88433 Schemmerhofen Kitzrettung in Schemmerhofen und Umgebung, T. 07356 3194M.0151 1162 6115 89160 Dornstadt Kitzsuche Schwalben M.016248 743 31 89160 Niederstotzingen Wildtierschutz Stotzingen e. V. M.0174 992 684 7 bernd.hegele@web.de 89250 Senden Kitzrettung im Landkreis Neu-Ulm Telefon/WhatsApp/Signal: 01525 23 54 163(Achtung: Mobiltelefon nur in der Zeit von April – Juni aktiv!) info@kitzrettung-neu-ulm.de Vorherige PLZ Ergänzungsvorschläge? Schreiben Sie uns . Nächste PLZ

  • Fuchsjagd abschaffen | Infomaterial bestellen

    Für die Fuchsjagd gibt es keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Deshalb sollten wir sie so wie in Luxemburg abschaffen. Die Fuchskarten geben ein Bild davon, wie Jäger über Füchse denken und sprechen. Ausführliche Informationen in unseren Fuchsflyern. Jetzt bestellen! Tipps zur Verbreitung des Infomaterials Verteilen an Freunde, Bekannte und Verwandte Zeigen Sie den Menschen, die Sie persönlich kennen und schätzen, dass Füchse Ihnen am Herzen liegen und dass es richtig ist, sich für deren Schutz einzusetzen. Auslegen von Infomaterial – Erlaubnis vorausgesetzt, grundsätzlich gilt: Immer freundlich und offen nachfragen, ob der Geschäfts-/Praxisinhaber für die Auslage unserer Flyer offen ist. Dabei schadet es sicher nicht, positive Informationen z.B. über Füchse, aber auch die Grausamkeiten, die ihnen und anderen Wildtieren angetan werden, zu vermitteln. Ohne Erlaubnis darf kein Infomaterial ausgelegt werden. Auslegen in Geschäften Die besten Karten hat man i.d.R. in Bioläden, veganen/vegetarischen Supermärkten, Reformhäusern, Geschäften für Heimtierbedarf und natürlich in Läden, deren Besitzer man persönlich kennt. Auslegen im Tierheim Tierheime sind oft dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen und dieser setzt sich auch für eine Vollschonung aller Beutegreifer ein. Insofern ist das absolut von den Zielen des Dachverbands gedeckt – darauf kann man auch hinweisen, wenn es (wider Erwarten) Widerstand geben sollte. Auslegen in Tierarztpraxen Sicher sind nicht alle Tierärzte für unsere Forderungen offen, weil sich unter den Kunden auch Jäger befinden, die man nicht verärgern möchte oder weil der Tierarzt selber Jäger ist. Andere unterstützen ein Fuchsjagdverbot aber – im Zweifelsfall sollte man einfach nachfragen. Verteilen in Wohngebieten Diese Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn Füchse im Wohngebiet gesichtet wurden. Damit kann man unbegründeten Ängsten und Vorbehalten in der Bevölkerung rechtzeitig entgegenwirken. Auslegen in Bildungseinrichtungen Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen, Universitäten etc. verfügen meist über eine „Info-Ecke“ in welcher neben Plakaten, Gesuchen und Notizen an einem schwarzen Brett auch Flyer und Faltblätter ausgelegt werden können. Sonstige Möglichkeiten zum Auslegen der Flyer Weniger Aussicht auf Erfolg besteht bei Apotheken, Kirchen, Sparkassen, Bäckereien und anderen Geschäften, aber fragen kostet schließlich nichts. Infostand Wer sich mit den Tierschutzthemen rund um die Jagd gut auskennt, kann auch einen Infostand betreiben und das Infomaterial dort anbieten. Beispielsweise in Fußgängerzonen (Anmeldung beim Ordnungsamt erforderlich, Vorschriften beachten) oder beim Sommerfest des örtlichen Tierschutzvereins (nach Absprache) kann man damit viele Menschen erreichen. Fragen und Antworten zur Jagd Aufkleber Aufkleber dürfen natürlich nur auf eigenem Besitz angebracht werden, nicht auf Fremdeigentum. Trotzdem kann man mit Aufklebern Flagge gegen die Fuchsjagd zeigen – beispielsweise, indem man sie auf dem eigenen Auto oder Laptop anbringt. Weitere geeignete Orte für Aufkleber: Tablet-PC, Motorrad, Roller, Helm, Aktentasche oder Rucksack (falls der Aufkleber dort haftet), Arbeitsmappe oder Ordner (z. B. an Schule/Uni).

  • Friedliches Silvester für Mensch und Tier | #böllerciao

    Wildtierschutz Deutschland fordert ein Silvester ohne privates Feuerwerk. Böller und Raketen verängstigen Vögel, Igel und andere Wildtiere in der Stadt und auf dem Land. Für viele Wildtiere bedeutet das nicht nur Stress, sondern den Tod, weil sie dringend benötigte Energiereserven für den kalten und nahrungsarmen Winter verbrauchen. Silvester #silvesterohneböller Danke für die Zeichnung der Petition. Ihre Unterschrift ist jetzt bestätigt Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für die ein böllerfreies, friedvolles Silvester für Mensch und Tier Spendenquittung im Januar des Folgejahres

  • Wildtier-Lieblingsmotiv: Wohnen, Arbeiten, Leben

    Finden Sie Ihr Wildtier-Lieblingsmotiv in DIN A1, DIN A2 oder ganz groß(artig) in DIN A0 auf Hohlkammerplatte mit Bilderhaken. Das Wildtier in Ihrem Wohnzimmer, in der Praxis oder am Arbeitspatz ist ein erhebender und zugleich motivierender Anblick.

  • Biber - Baumeister der Biodiversität | Wildtierschutz Deutschland

    Der Biber ist mit bis zu 30 kg Gewicht das größte europäische Nagetier. Der Biber baut Burgen und Dämme und gestaltet neue Lebensräume. Dadurch trägt der Biber wesentlich zur Biodiversität (Artenvielfalt) in seinem Umfeld bei. Biber (Eurasischer Biber), Castor fiber Bilder : Leopold Kanzler, fotopi rsch.at | Verena Popp -Hackner, wienerwildnis.at | Dr. Martin Steverding || Text : Dr. Martin Steverding Kurz vorgestellt | Merkmale | Lebensraum | Biberburg | Nahrung | Fortpflanzung | Verbreitung | Streng geschützt | Ökologische Bedeutung | Biber und Mensch Der Biber ist mit bis zu 30 kg Gewicht das größte europäische Nagetier Er ist von gedrungener massiger Gestalt mit kurzen Beinen. Sein breiter und platter, unbehaarter Schwanz wird auch als Kelle bezeichnet. Biber sind hervorragend an das Leben am und im Wasser angepasst, sie können sehr gut schwimmen und tauchen. An Land sind sie eher unbeholfen, weshalb sie sich nur selten weiter als 20 bis 30 m vom Wasser entfernen. Der Lebensraum des Bibers sind Binnengewässer von kleinen Bächen bis hin zu größeren Flüssen und Seen. Wichtig für sein Vorkommen sind Gehölze, insbesondere Weichhölzer wie Weiden oder Pappeln in direkter Ufernähe als Winternahrung. Biber sind in der Lage, ihre Lebensräume zu gestalten: Ist ein Gewässer zu klein oder nicht tief genug, um den Weg zwischen Wohnbau und Nahrungsplätzen schwimmend zurückzulegen oder einen unter Wasser liegenden Baueingang zu graben, können Biber Staudämme anlegen. Biber bauen ihre Baue oder Burgen immer direkt am Wasser, der Eingang liegt stets unter dem Wasserspiegel. Bei ausreichend hohen Uferböschungen graben sie meistens einen reinen Erdbau. An sehr flachen Ufern errichten sie eine oberirdische Burg aus Knüppeln und Ästen – aber auch hier mit einem unter Wasser liegenden Eingang. Am häufigsten ist eine Mischform, ein sogenannter Mittelbau aus einem Erdbau und einer oberirdischen Erweiterung aus Knüppeln und Ästen. Die Nahrung des Bibers ist rein pflanzlich im Winter bildet junge Rinde verschiedener Gehölze die Hauptnahrung. Um an diese zu gelangen, werden Sträucher und Bäume mit den harten und scharfen Nagezähnen gefällt. Darüber hinaus kann der Biber auch für den Bau von Dämmen und Burgen Bäume fällen. Ansonsten ernähren Biber sich von verschiedenen Kräutern und sie fressen gern Obst und unterschiedliche Feldfrüchte, bevorzugt Zuckerrüben oder Mais. Biber leben in Familiengruppen die Jungtiere wandern meist nach zwei Jahren ab. Die Paarungszeit beginnt im Januar, die meistens ein bis vier Jungen werden überwiegend im Mai geboren. Im Alter von etwa vier bis sechs Wochen unternehmen die Jungen bereits erste Ausflüge in Begleitung der Eltern oder der Geschwister aus dem Vorjahr. Biber sind streng geschützt Durch Jagd aufgrund des Pelzes, des Fleisches und des Bibergeils, einem Drüsensekret, dem verschiedene Heilwirkungen nachgesagt wurden, gelangte der Biber europaweit an den Rand der Ausrottung. Heute erholen sich seine Bestände durch Schutzmaßnahmen und gezielte Wiederansiedlungen deutlich und es leben in Deutschland wieder rund 40.000 Biber, davon allein etwa die Hälfte in Bayern. Biber sind durch die Berner Konvention und die Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU) streng geschützt. Ausnahmen sind nur nach strengen Prüfkriterien möglich, z. B. bei einem überwiegenden öffentlichen Interesse wie der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Biber sind Lebensraumgestalter Durch das Fällen von Bäumen und insbesondere durch den Bau von Staudämmen können Biber ihre Lebensräume gestalten. Kleine Bäche oder Gräben können zu Seen oder Teichen aufgestaut werden. Biber schaffen dadurch sehr wertvolle Lebensräume für Amphibien, Libellen, Wasservögel und sehr viele weitere Arten und sorgen für verfügbares Wasser in Trockenperioden. Dämme bauen Biber aber nur dort, wo ihre Wohngewässer zu klein oder nicht tief genug sind, wobei Biber eine Mindest-Wassertiefe von etwa 70 bis 80 cm benötigen. Nutzungskonflikte mit den Menschen Durch Baumfällungen und Dammbau kommt es zu Nutzungskonflikten mit den Menschen. Der Umgang damit ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Bayern geht den rigorosen, ethisch und artenschutzrechtlich höchst fragwürdigen Weg: Jährlich werden dort mehr als 2.000 Biber getötet. In Nordrhein-Westfalen dagegen ist ein solcher Umgang nicht vorgesehen. Es bestehen viele praxiserprobte Möglichkeiten und Wege, mit dem Biber zu leben und auf Tötungen zu verzichten (Zahner et al. 2021, Schwab 2014, Hölzler & Parz-Gollner 2018). Woran erkennt man den Biber - was sind seine wesentlichen Merkmale? Der Biber ist das größte europäische Nagetier und wird bis zu 30 kg schwer Gut erkennt man den Biber an seinem platten, breiten Schwanz („Kelle“) Biber leben am und im Wasser, sind sehr gute Schwimmer, an Land aber eher unbeholfen Biber leben in Erdbauen oder Burgen, deren Eingänge unter Wasser liegen Biber ernähren sich rein pflanzlich, im Herbst und Winter fressen sie überwiegend junge Baumrinde Der Biber fällt Bäume zur Ernährung (Rinde) sowie zum Bau von Burgen und Dämmen Biber sind Habitatbildner: Sie gestalten durch das Fällen von Bäumen und durch die Anlage von Dämmen Lebensräume Nach dem Biber fast ausgerottet wurden, breiten sie sich z. T. unterstützt durch Aussetzungen, wieder aus Konflikte zwischen Bibervorkommen und Landnutzung entstehen durch Staudämme, Baumfällungen und das Anlegen von Bauen in Uferböschungen Menschen müssen das Zusammenleben mit dem Biber neu erlernen Der Biber ist das größte Nagetier Europas, mit bis zu 30 kg Körpergewicht ist er wesentlich schwerer als ein Reh. Er hat eine massige gedrungene Gestalt mit dickem Kopf und sehr kurzen Beinen. Sein charakteristischer Schwanz ist breit und platt, er wird deshalb auch als „Kelle“ bezeichnet. Biber sind an das Leben am und im Wasser bestens angepasst. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und im Wasser in ihrem Element. An Land bewegen sich die schweren Tiere eher behäbig, sie vermeiden dort längere Wege und entfernen sich nie zu weit vom Wasser. Die großen Hinterfüße besitzen Schwimmhäute, mit den viel kleineren Vorderfüßen können ... Biber geschickt greifen. Der Schwanz dient als Schwimmhilfe und Fettdepot. Das extrem dichte Fell schützt vor der Kälte des Wassers. Die roten Nagezähne sind äußerst hart und scharf und wachsen lebenslang. Biber sind imstande, damit Bäume zu fällen. Die Farbe der Nagezähne rührt von Eisenverbindungen, die in ihre Vorderseite eingelagert sind und zu größerer Härte führen. Da diese Verbindungen an der Hinterseite der Zähne nicht vorhanden sind, nutzt diese sich schneller ab und die Zähne werden somit natürlicherweise ständig geschärft. Bei säugenden Weibchen sind deutlich an der Unterseite die Zitzen erkennbar, ansonsten lassen sich die Geschlechter äußerlich nicht unterscheiden. Biber kann man mit der aus Südamerika stammenden, inzwischen in Deutschland weit verbreiteten und meist viel häufigeren Nutria (Biberratte) Myocastor coypus verwechseln. Nutrias sind zwar wesentlich kleiner als erwachsene Biber, aber mit jungen bzw. halbwüchsigen Bibern gibt es Überschneidungen bei der Größe. Zudem ist insbesondere bei schwimmenden Tieren die Größe schwer einzuschätzen. Biber und Nutria lassen sich wie folgt unterscheiden: Der Lebensraum des Bibers ist das Wasser Biber leben an bzw. in Binnengewässern aller Art, sowohl an Fließgewässern vom kleinen Bach bis zum großen Fluss als auch an Teichen und Seen. Zu kleine Bäche und Gräben vergrößert er aktiv durch den Bau von Dämmen. Wichtig für sein Vorkommen ist vor allem genügend Winternahrung in Form von ufernahen Weiden, Pappeln und anderen Gehölzen mit nahrhafter Rinde. Um an die junge Rinde und junge Triebspitzen zu gelangen, werden die Bäume durch den Biber gefällt. Da Biber sich nur ungern weit abseits der Gewässer aufhalten, sollte die Nahrung in höchstens 20 bis 30 m Entfernung zum Ufer verfügbar sein. Biber tolerieren die Nähe von Menschen, wenn das Umfeld des Baus bzw. der Burg störungsarm ist. Bei geeigneter Uferstruktur und genügend Nahrung in Form von Weichhölzern können Biber auch an Gewässern innerhalb von Siedlungen und Städten leben. Bekannt sind unter anderem die Biber in der lettischen Hauptstadt Riga. Die Wohnstätte des Bibers ist eine Burg Biber bauen eine Burg, einen Erdbau oder einen sogenannten Mittelbau. Ist das Ufer des Gewässers ausreichend steil und hoch, gräbt der Biber einen reinen Erdbau. Da der Eingang unter Wasser liegt, ist dieser von außen meistens kaum erkennbar. Ist das Ufer sehr flach, baut der Biber eine oberirdisch liegende Knüppelburg , die eine stattliche Höhe von deutlich über zwei Metern erreichen kann. Auch bei der oberirdischen Burg gräbt der Biber einen unter dem Wasserspiegel liegenden Eingang. Die häufigste Form der Biberbehausung ist der sogenannte Mittelbau , eine Mischform aus Erdbau und Burg. Im unteren Teil hat der Mittelbau den Charakter eines Erdbaus, der sich oberhalb der Erdoberfläche als Knüppelburg fortsetzt. Eingebauter Schlamm dichtet den Mittelbau bzw. die Burg ab, so dass die Biberbehausung über eine gute Wärmeisolation verfügt. Fällt der Baueingang trocken oder ist das Wohngewässer zu klein bzw. der Wasserstand nicht ausreichend tief, können Biber ihre berühmten Dämme bauen und so das Wasser aufstauen. Die Dämme bestehen aus Stammteilen, Ästen, Zweigen, krautigen Pflanzen und Erde bzw. Schlamm. Dämme werden gebaut, wenn die Wassertiefe etwa 70 bis 80 cm unterschreitet oder wenn die Biber ihre Wege zwischen dem Bau bzw. der Burg und den Nahrungsplätzen nicht mehr schwimmend zurücklegen können. Die Dämme können beachtliche Größen und Höhen erreichen und lassen neue Lebensräume entstehen. Insbesondere in gebirgigen Landschaften sind die Stauteiche des Bibers oft die einzigen natürlichen Stillgewässer und wertvolle Lebensräume für viele andere Arten. Wohndämme dienen der Sicherung des Baus bzw. der Burg und gewährleisten, dass der Eingang stets unter der Wasseroberfläche liegt. „Erntedämme “ werden dagegen angelegt, um schwimmend zu wichtigen Nahrungsquellen gelangen zu können, z. B. in Feldgräben, um Äcker mit nahrhaften Feldfrüchten auf dem Wasserweg zu erreichen (Hölzler & Parz-Gollner, 2018). Biber sind Veganer Biber sind reine Pflanzenfresser , ihre Hauptnahrung ist im Winter die frische junge Rinde von Gehölzen, insbesondere von Weichhölzern wie Weiden und Pappeln. Ein Biber benötigt zwischen 600 und 1.000 g frischer Rinde täglich“ (Zahner et al., 2021). Biber können nicht klettern, an zu hoch hängende Äste und Zweige gelangen sie durch Fällung. Zwei Drittel der von Bibern gefällten Bäume haben Stammdurchmesser von weniger als fünf Zentimetern, sie können aber auch deutlich größere Bäume fällen (Zahner et al. 2021). Fressplätze des Bibers sind oft an den Ansammlungen entrindeter Stöcke zu erkennen. Im Frühjahr und Sommer fressen Biber mehr Gräser und Kräuter, sie verschmähen auch Obst und Gemüse und verschiedene Feldfrüchte nicht. Besonders beliebt beim Biber sind Zuckerrüben und Mais, aber auch Raps, Sonnenblumen und Soja fressen Biber gern (Hölzler & Parz-Gollner, 2018)“. Vor Beginn des Winters legen Biber am Gewässergrund in der Nähe ihrer Burg bzw. ihres Baus Vorräte von frischen Zweigen an, die so verkeilt werden, dass sie nicht abdriften („Nahrungsfloß “). Wenn das Wohngewässer zufriert, tauchen die Biber direkt zum Vorrat und ziehen die Zweige zum Entrinden in ihre Burg bzw. ihren Bau, deren Eingang sich unter Wasser bzw. unter dem Eis befindet. Die Biber sind dann kaum an der Oberfläche zu sehen, weshalb häufig geglaubt wird, dass sie Winterschlaf hielten. Fortpflanzung und Jahreszyklus von Bibern Biber halten keinen Winterschlaf, sondern sind ganzjährig aktiv. Die Paarungszeit beginnt im Januar. Die meistens ein bis vier Jungen werden nach einer Tragzeit von 105 bis 107 Tagen zwischen April und Juni, überwiegend im Mai, geboren (Zahner et al., 2021). Sie sind bei der Geburt bereits weit entwickelt mit voller Behaarung und offenen Augen. Sie werden zwei bis zweieinhalb Monate lang gesäugt, beginnen aber bereits im Alter von acht Tagen, feste pflanzliche Nahrung aufzunehmen. Nach etwa vier bis sechs Wochen unternehmen die Jungbiber erste Ausflüge in Begleitung der Eltern oder der Geschwister aus den Vorjahren. Insbesondere im Sommer wenn die Nächte kurz sind, kann man Biber gelegentlich früh morgens oder am Abend bei Tageslicht beobachten, ansonsten sind sie weitgehend nachtaktiv . Im Sommer, wenn sie sich überwiegend von Kräutern ernähren, hinterlassen Biber relativ wenige Spuren. Zum Ende der Vegetationsperiode sind dann wieder regelmäßiger Fällungen und Nagespuren zu finden, insbesondere für die Anlage des Nahrungsvorrates („Nahrungsfloß“). Biber halten sich ganzjährig in ihrem Revier auf. Bei Hochwasser können sie aber zum Rückzug an Orte gezwungen sein, die außerhalb ihres normalen Reviers liegen. Biber sind soziale Tiere , die meistens in Familiengruppen leben. Die Paare sind monogam und bleiben lebenslang zusammen. Die Jungtiere verlassen in der Regel im Alter von zwei Jahren den Familienverband. Wieviele Biber gibt es in Deutschland und wo leben sie? Ursprünglich war der Eurasische Biber in weiten Teilen Europas und Nordasiens verbreitet. Der ursprüngliche Biberbestand vor der großflächigen Ausrottung durch den Menschen lag in Europa und Asien zusammen bei geschätzten 100 Millionen Exemplaren (Zahner et al., 2021).. Durch direkte Verfolgung und Verschlechterung der Lebensräume wurde er aber verdrängt und kam nur noch in wenigen Rückzugsräumen vor, z. B. an der mittleren Elbe (Deutschland), der unteren Rhone (Frankreich), im südlichen Norwegen und an Beresina und Dnepr (Belarus). Durch Schutzmaßnahmen und durch gezielte Aussetzungen ist der Biber heute wieder deutlich weiter verbreitet und hat große Teile seines ursprünglichen Areals wiederbesiedelt. Die Ausbreitung ist noch in vollem Gange, vor allem die Besiedlung der Oberläufe und der kleineren Nebenflüsse ist in vielen Gebieten noch nicht erfolgt. Heute lebt in Deutschland ein Bestand von etwa 40.000 Bibern . Allein etwa die Hälfe davon lebt in Bayern , wo der Biber in weiten Teilen des Landes verbreitet ist. Ein weiterer Schwerpunkt sind die ostdeutschen Länder , dort insbesondere die Elberegion. Die größten bislang noch nicht wieder besiedelten Gebiete befinden sich im Westen und Norden Deutschlands (Bundesamt für Naturschutz, 2025). Schutz und Gefährdung des Bibers Der Biber ist durch die Berner Konvention und durch die Auflistung in den Anhängen II und IV der Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU) streng geschützt . National ist der strenge Artenschutz im § 44 BNatSchG umgesetzt, der es verbietet, Individuen der streng geschützten Arten zu verletzen oder zu töten, ihre Populationen erheblich zu stören oder die Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören. Ausnahmen sind nur nach strengen Prüfkriterien möglich, z. B. bei einem überwiegenden öffentlichen Interesse wie der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. In Bayern allerdings wird jährlich eine hohe Anzahl von Bibern im Rahmen des „Bibermanagements“ getötet, nach einem Artikel in der Schwäbischen (schwaebische.de) vom 05.02.2024 wurden allein im Jahr 2022 in Bayern mehr als 2.300 Biber erlegt, was etwa 10 Prozent des landesweiten Bestandes ausmacht. In Baden-Württemberg werden die Stimmen lauter, dem Bayerischen Weg beim Bibermanagement zu folgen. In Nordrhein-Westfalen ist das LANUK (Landesamt für Umwelt, Natur und Klimaschutz) mit der Erstellung eines Biber-Managementplans befasst. Darin sollen Konzepte für Vertragsnaturschutz und für die Sicherung von Flächen, sowie finanzielle Regelungen für Schadensfälle enthalten sein. Eine gesetzliche Verordnung zu Fang, Umsiedlung oder Tötung wie in Bayern ist bisher nicht beabsichtigt. Trotz der deutlichen Bestandserholung und Wiederausbreitung bestehen weiterhin menschenbedingte Gefahren. Der Straßenverkehr gilt in Europa als häufigste Todesursache für Biber (Zahner et al., 2021). Viele Straßen verlaufen in direkter Nähe ihrer Wohngewässer bzw. überqueren diese. Insbesondere bei Hochwasser gelangen Biber häufig auf Straßen, die oftmals auf den Deichen verlaufen. Erheblich ist auch der Anteil der illegal durch Erschießen, Erschlagen, Vergiften oder Fang in Fallen und Reusen getöteten Biber. Für Oberbayern wird ihr Anteil mit 15 % der Totfunde angegeben (Zahner et al., 2021). Hinzu kommen vor allem in Bayern die genehmigten Tötungen, die jährlich 10 % oder mehr des landesweiten Biberbestands betreffen. Auch in anderen Bundesländern wie beispielsweise in Brandenburg werden genehmigte „Entnahmen“ (Tötungen) häufiger. Gebietsweise, unter anderem in Nordrhein-Westfalen, werden nach wie vor Nutrias und Bisams mit Totschlagfallen gefangen. Aus NRW ist die Verwendung sogenannter Leprich-Fallen bekannt, die mit Äpfeln beködert werden. Auch wenn sie in den Vorkommensgebieten des Bibers nach vorliegendem Wissensstand nicht eingesetzt werden, stellen sie eine erhebliche Gefahr für wandernde bzw. sich neu ansiedelnde Biber außerhalb der etablierten Vorkommen dar. § 44 Abs. 1 Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet, dass Individuen der besonders und streng geschützten Arten einem signifikant erhöhten Tötungsrisiko ausgesetzt werden. Die Nutriabekämpfung mit offenen und beköderten Totschlagfallen sind daher als rechtswidrig einzustufen, sobald Biber an den betreffenden Gewässern auftreten können. Nach wie vor sind viele Flüsse in Deutschland für Biber unpassierbar, Wehre verhindern ihre Wanderung. Biber können zwar grundsätzlich Wehre zu Fuß umgehen, jedoch ist ihnen diese Möglichkeit an vielen Orten durch Spundwände verwehrt oder sie sind gezwungen, stark befahrene Straßen zu queren. Eine wachsende Gefahr für Biber geht vom Klimawandel und die mit ihm verbundenen extremen Wasserstände aus. Durch Dürren fallen Biberlebensräume immer häufiger trocken. Durch starke Hochwässer werden Biber immer häufiger aus ihren Revieren vertrieben und gelangen dabei oft auf Straßen oder in Siedlungen, wo ihnen unter anderem Gefahr durch den Verkehr droht. Geeignete Rückzugsräume bei Hochwasser sind vielerorts für den Fortbestand von Bibervorkommen entscheidend. Ökologische Bedeutung des Bibers Wie keine andere Tierart Europas gestaltet der Biber seinen Lebensraum. Berühmt ist er insbesondere für den Bau von Dämmen, durch die er einen kleinen Bach in eine Teich- und Seenlandschaft verwandeln kann. Dämme bauen Biber aber nur dort, wo ihr Wohngewässer zu klein oder zu flach ist, um sicher in die Burg oder den Bau einzutauchen oder um die Wege zu den besten Nahrungsplätzen auf dem sicheren Wasserweg zurückzulegen. Biber bauen nur in Fließgewässern mit weniger als 6 bis 10 m Breite und einer Wassertiefe von weniger als 70 cm Dämme (Zahner, 2018). Durch die Anlage von Dämmen schafft der Biber neue Lebensräume und sorgt in Trockenperioden für verfügbares Wasser. Die meisten heimischen Amphibienarten sind auf stehende Gewässer angewiesen und kommen heute überwiegend in künstlichen von Menschen geschaffenen Teichen und Tümpeln vor. Insbesondere im Hügel- und Bergland gibt es ohne Stauteiche des Bibers vielerorts keine natürlichen Stillgewässer. Wo der Biber wieder heimisch geworden ist, verwandelt er kleine Bachtäler oft in ganze Ketten von Stauteichen, wo zahlreiche Amphibien und viele andere Tierarten Lebensraum finden. Wo Biber in größeren Gewässern leben, bauen sie in der Regel keine Dämme. Aber auch dort können sie den Lebensraum verändern und gestalten, indem sie Gehölze fällen und dadurch „Biberwiesen“ entstehen lassen. Die Biberwiesen sind wahrscheinlich der ursprüngliche Lebensraum von vielen Pflanzenarten des Feuchtgrünlandes wie Mädesüß und Kohldistel. Der Biber ist als Lebensraumgestalter von größter Bedeutung, natürliche Gewässerökosysteme sind ohne ihn nicht denkbar. Die Rückkehr des Bibers ist für eine intakte Gewässerfauna und -flora unerlässlich. Der Biber zählt sicher zu den weltweit wichtigsten Schlüsselarten . Unter Schlüsselarten versteht man Arten, die für viele weitere Arten wichtig sind bzw. durch deren Fehlen viele andere Arten nicht vorkommen können. Von der Anwesenheit des Bibers profitieren unter anderem Amphibien und Libellen, zahlreiche Wasservögel und Röhrichtbewohner, Ringelnattern, Europäische Sumpfschildkröten und viele mehr. „Ein Großteil der Süßwasserbewohner war folglich dauerhaft mit Biberaktivitäten konfrontiert bzw. ist als deutlich jüngere Arten erst unter deren Einfluss entstanden. Alle rezenten Arten müssen daher an Bibergewässer zumindest angepasst sein. Die überaus positiven Reaktionen zeigen eine Bevorzugung von Bibergewässern (z. B. Grasfrosch), vermutlich sind mache Arten sogar auf die spezifische Strukturausstattung und Ökologie biberbeeinflusster Gewässer angewiesen. Biberaktivitäten können deshalb als entscheidender Schlüsselfaktor angesehen werden, ohne den sich die typischen Biozönosen von Gewässern nicht voll entfalten können“ (Schön, 2020 / Meßlinger, 2014). „Die Ökosystemleistungsbilanz des Bibers ist also beachtlich“, schreibt Schön (Schön, 2020) Biber und Mensch Biber wurden seit langer Zeit wegen des Pelzes, des „Bibergeils“ (Drüsensekret zur Reviermarkierung) und des Fleisches intensiv bejagt. Dem „Bibergeil“ oder Castoreum wurden verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben und es wurde in der Parfumherstellung genutzt. Ein Papstedikt aus dem Zeitraum 1414 bis 1418 soll den Biber aufgrund seiner Lebensweise und dem schuppigen Schwanz als Fisch definiert haben, weshalb er an Fastentagen gegessen werden durfte. Die intensive Bejagung der Biber brachte sie sowohl in Nordamerika (Kanadischer Biber) als auch in Europa an den Rand der Ausrottung. Heute gibt es Konflikte , wo sich menschliche Nutzungsinteressen mit den Lebensraumansprüchen des Bibers überschneiden. Der Biber kann seinen Lebensraum aktiv gestalten und dabei den Zielvorstellungen der Nutzung durch den Menschen in die Quere kommen (Hölzler & Parz-Gollner, 2018). Konflikte entstehen dabei durch Fällung von Bäumen, Fraß von Feldfrüchten, durch Baue in den Uferböschungen und durch aufgestaute Gewässer. Landwirtschaftliche Schäden entstehen vor allem durch den Bau von Dämmen und den damit verbundenen Überschwemmungen (u.a. Schön, 2020). Längst ist von „Problembibern“ und „Biberplagen“ zu lesen und die Freude über die Rückkehr dieser so bedeutenden Tierart wird oft von Rufen nach einer Bestandsregulierung übertönt. „Biberkonflikte sind (…) grundsätzlich Raumnutzungskonflikte zwischen Biber und Mensch, wobei natürlich nur der Mensch dies als Konflikt wahrnimmt“ (Hölzler & Parz-Gollner, 2018). Der Umgang mit dem Biber ist in den Bundesländern bisher sehr unterschiedlich . In Bayern, dem aktuellen Kernland der Biberverbreitung in Deutschland, werden zahlreiche Biber getötet (siehe: Gefährdung und Schutz ). In NRW ist ein solcher Umgang mit der Art nicht vorgesehen – allerdings ist der Biber dort heute noch weitaus seltener als in Bayern und entsprechend seltener sind bislang Konflikte. Zum Umgang bzw. zum Zusammenleben mit dem Biber gehört ein durchdachtes Management, mit dem sich die meisten Konflikte lösen lassen. Ein Bibermanagement muss die folgenden Bestandteile umfassen (Hölzler & Parz-Gollner, 2018 / Schön, 2020): Information: Die Bevölkerung muss über die Biologie des Bibers, seine Lebensraumnutzung und Lebensraumgestaltung, seine Rolle im Ökosystem und über mögliche Präventivmaßnahmen zur Schadensverminderung und -vermeidung informiert werden. Monitoring : Als Grundlage für ein Bibermanagement ist eine gute Datenbasis erforderlich. Die Anzahl und Verteilung der Biberreviere sollte bekannt sein. Aus der Anzahl der Reviere kann die Anzahl der Biber insgesamt in etwa hochgerechnet werden, pro Familienrevier ist durchschnittlich von etwa fünf Tieren auszugehen. Bereitstellung finanzieller Ressourcen : Zur Verminderung wirtschaftlicher Schäden insbesondere für Landwirte und für die Durchführung von Präventivmaßnahmen müssen ausreichend finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden. Ohne ausreichende Mittel wird die Akzeptanz der Bevölkerung für den Biber riskiert und damit auch seine weitere Ausbreitung gefährdet, die für die Entwicklung der Gewässerökosysteme von zentraler Bedeutung ist. Zudem sinkt die Akzeptanz für den Natur- und Artenschutz insgesamt, wenn sich zu wenig Lösungskompetenz für die Konflikte erkennen lässt (Schön, 2020). Präventivmaßnahmen : Verschiedene Präventivmaßnahmen können helfen, Schäden durch Biber im Vorfeld zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen. Beispiele sind: Zur Vermeidung oder Verminderung von Fraßschäden können sowohl Zäune als auch Anstrichmittel für Bäume verwendet werden. Genaue Angaben und Praxistipps für den Schutz von Bäumen, beispielsweise Obstbäumen, vor dem Biber sind in Hölzler & Parz-Gollner zu finden. Grabeschäden lassen sich z. B. in Deichen durch den Einbau von Baustahlmatten oder Gittern verhindern. Ein Biberdamm ist Bestandteil der Fortpflanzungs- und Ruhestätte des Bibers und somit durch den § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG vor Beschädigungen und Zerstörungen geschützt. Eingriffe an Biberdämmen sind daher nur unter strengen Ausnahmeregelungen erlaubt. Möglich sind Absenkungen von Dämmen, wobei darauf zu achten ist, dass Biber einen Wasserstand von mindestens etwa 80 cm benötigen – anderenfalls bauen sie den Damm in der Regel sofort wieder auf. In Einzelfällen kann auch die komplette Entfernung eines Dammes erforderlich werden, etwa wenn Siedlungen direkt betroffen sind. Darüber hinaus kann der Wasserstand durch Einbau von Drainagen in den Biberdamm reguliert werden. In Hölzler & Parz-Gollner sind Möglichkeiten und Grenzen für Eingriffe in Biberdämme detailliert erklärt. „Entnahme“ von Bibern : In Bayern ist die „Entnahme“ (=Tötung) von Bibern seit einigen Jahren ein häufig eingesetztes Mittel (siehe Gefährdung und Schutz ). Es ist fraglich, ob dieses Vorgehen zur Konfliktlösung beiträgt oder ob nicht stets am Ort der Tötung bald neue Biber auftreten, die dann wiederum getötet werden. Zudem ist zu hinterfragen, ob keine milderen Mittel zur Konfliktlösung als die Tötung zur Verfügung stehen und es ist vor allem zu hinterfragen, ob jährlich mehr als 2.000 ethisch vertretbare Fälle für eine Tötung vorliegen. Die aktuelle bayerische Praxis dürfte gegen europäisches Artenschutzrecht verstoßen und ist somit höchst fragwürdig. Gemäß § 45 Abs. 7. BNatSchG ist eine Ausnahme von den Verboten des § 44 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BNatSchG, und damit auch eine Tötung, nur dann erlaubt, wenn alle drei folgenden Ausnahmekriterien vorliegen: Wenn Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses vorliegen (z. B. eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit) UND wenn keine Alternativen bzw. milderen Mittel zur Verfügung stehen UND wenn der Erhaltungszustand der Art günstig bleibt. Insbesondere hinsichtlich der Alternativen zur Tötung dürften viele Fälle einer juristischen Prüfung nicht standhalten. „Ein Bibermanagement muss mehr können als Biber töten “ ist ein Leitsatz des Bibermanagements in Niederösterreich. „Die Antwort auf die Frage, ob wir den Biber brauchen, ist somit ein klares Ja. Ganz abgesehen davon, dass die Frage an sich unser ganzes Dilemma im Umgang mit der Natur aufzeigt. Denn es geht nicht vorrangig darum, ob und warum wir eine Art brauchen. Es geht um das Recht auf Leben, für alle Arten“ (Schön, 2020). Bundesamt für Naturschutz (2025): Verbreitungskarte Biber (Castor fiber) (Abrufdatum 18.08.2025) Hölzler & Parz-Gollner (2018): Die Biber-Praxisfibel - Maßnahmen zur Konfliktlösung im Umgang mit dem Biber Meßlinger, U. (2014): Monitoring von Biberrevieren in Westmittelfranken. Gutachten im Auftrag des Bund Naturschutz in Bayern e. V. Schön, B. (2020): Positionspapier Biber, Fakten zum Biber (Castor fiber): Die aktuelle Lage in Österreich Stand November 2020. AG Wildtiere – Forum Wissenschaft & Umwelt. Schwab, G. (2014): Handbuch für Biberberater. Bund Naturschutz in Bayern e. V. Zahner V. (2018): Biberdämme und ihre Wirkung. Anliegen Natur 40 (2) 2018. Zahner, V., M. Schmidbauer, G. Schwab & C. Angst (2021): Der Biber, Baumeister mit Biss. Südost Verlag. Biberschutz an der Oder An der Oder wurden im Spätsommer 2024 über 100 Biber getötet. Das wollen wir so nicht durchgehen lassen und haben deshalb ein gemeinsames Projekt mit dem BUND Brandenburg gestartet, um künftige Bibertötungen zu verhindern. Dazu benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung für die Finanzierung der Rechtsmittel. Im Januar 2025 haben wir den Behörden aufgezeigt, dass sie gegen geltendes Recht verstoßen. Bei weiteren Bibertötungen behalten wir uns rechtliche Maßnahmen vor. Wir sind aber auch bereit, den Behörden aufzuzeigen, mit welchen Maßnahmen der Hochwasserschutz gewahrt bleibt, ohne streng geschützte Biber zu töten.

  • Waldgrundstücke | Waldwiese in Rheinhessen

    Unsere Waldwiese erstreckt sich entlang des Kohlbachs, der von verschiedenen Quellbächen gespeist wird. Die Hänge auf den Längsseiten sind mit Laub- und Nadelbäumen bewaldet. Mit weiteren Spenden versuchen wir hier noch sich anschließende Grundstücke zu erwerben.  Ein wunderbarer Ort, der ohne Bewirtschaftung den Wildtieren einen Rückzugsort schaffen soll.  Waldwiese auf dem Westerberg im rheinhessischen Hügelland südlich von Mainz Unsere Waldwiese liegt von Eichen und von Buchen umsäumt auf dem rheinhessischen Westerberg, der zu den Städten Ingelheim und Gau-Algesheim gehört. Mit weiteren Spenden versuchen wir hier noch sich anschließende Grundstücke zu erwerben. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Die Waldwiese auf dem Westerberg soll dem dort vorkommenden Rehen als ungestörte Äsungsfläche und vielen anderen Wildtieren als Rückzugsfläche dienen.

  • Wildtierschutz Deutschland | Spenden | Wildtiere | Petition

    Unterstützen Sie uns auf dem Weg zur Abschaffung der vergnügungsgleiteten Hobbyjagd. Damit finanzieren wir Kampagnen und Petitionen. Schluss mit der Hobbyjagd ... Danke für die Zeichnung der Petition Ihre Unterschrift ist nun bestätigt. Vielen Dank! Bitte unterstützen Sie uns auch mit einer Spende oder fördern Sie unsere Tier- und Naturschutz-organisation durch einen wieder-kehrenden Förderbetrag. Nur so können wir gemeinsam die vergnügungsgeleitete Hobbyjagd abschaffen. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber Stück für Stück höhlt der stete Tropfen den Stein. Das zeigen auch unsere bisherigen Erfolge. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz nach oben Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für Kampagn en zur Abschaffung der vergnügungsgeleit eten Hobbyjagd Spendenquittung automatisch im Januar des Folgejahres Unsere Forderungen: Jagdstopp in sämtlichen internationalen Schutzgebieten in Europa Keine Jagd auf gefährdete Tierarten (Rote Liste ab Vorwarnstufe) Keine Jagd auf Großraubtiere wie Luchs oder Wolf Ganzjährige Schonzeit für Beutegreifer wie Fuchs, Dachs, Goldschakal und Co. EU-weites Verbot von tierquälerischen Jagdmethoden (Fallenjagd, Baujagd, Bogenjagd u.a.) Streichung aller Vogelarten aus dem Katalog der jagdbaren Arten Schluss mit der Hobbyjagd

  • ASP-Schutzzaun im Odertal Nationalpark

    Durch einen Schutzzaun vor der Afrikanischen Schweinepest ertrinken immer wieder Wildtiere im Nationalpark Unteres Odertal. Helfen Sie uns durch eine Spende, das zu verhindern. Klage gegen den Landkreis Uckermark Keine Zäune im Nationalpark Unteres Odertal Der Landkreis Uckermark hat im Nationalpark Unteres Odertal u.E. rechtswidrig einen Zaun gegen die durch Wildschweine übertragene Afrikanische Schweinepest gebaut. Bei Hochwasser haben Rehe, Hirsche, Feldhasen und viele streng geschützte Tiere keine Möglichkeit zu entkommen - sie ertrinken oder sterben an Erschöpfung. Der Zaun verhindert auch den Wechsel zwischen den jahreszeitlich unterschiedlichen Lebensräumen. Seit Januar 2022 haben wir uns in dieser Sache an die EU gewandt und klagen seitdem vor den Gerichten in Potsdam. In einem ersten Beschluss wurde im November 2022 unserem Antrag auf einstweilige Verfügung nicht stattgegeben. Ein Abweisung unserer unverzüglichen Beschwerde kam erst im Dezember 2023. Seitdem sollte dem Hauptverfahren gegen den Landkreis Uckermark nichts mehr im Wege stehen. Aber es zieht sich, der Erfahrung mit Gerichten in Brandenburg möglicherweise fünf Jahre bis das Hauptverfahren eröffnet wird. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, um zahlreichen Wildtieren zu helfen, die Artenvielfalt im Nationalpark zu erhalten und einen erfolgreichen Präzedenzfall zu schaffen. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz Wildtierschutz Deutschland e.V. Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist eine gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für in Not geratene Wildtiere in der Uckermark und für den Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark Unteres Odertal. Spendenquittung automatis ch im Januar des Folgejahres Das sagen unsere Förderer: Petra S. Die Tiere brauchen unsere Hilfe und Menschen, die sich für andere Lebewesen einsetzen, müssen unterstützt werden! Konrad B. Tierschutz ist ein Zeichen von Menschlichkeit. Wenn wir es nicht tun, wer soll es denn sonst tun? Daniel P. Sehr gute Projekte, welche man unbedingt unterstützen sollte! Karl T. Eine schöne Idee, um zunehmend bedrohten Wildtieren zu helfen!

  • Rehkitzrettung | Spende | Wildtierschutz Deutschland

    Das Angebot ehrenamtlicher Rehkitzretter ist fast flächendeckend verfügbar. Dennoch sterben immer noch tausende von Rehkitzen während der Mahd. Viele Landwirte sind sich nach wie vor Ihrer Verantwortung für das Leben der Rehkitze und des unermesslichen Leids, welche sie durch das "Vermähen" der Jungtiere verursachen, nicht bewusst. Rehkitzretter spüren fast jedes Reh im Feld oder auf der Weide mit ihren Drohnen auf, bergen es und setzen es nach der Mahd wieder an seinen Liegeplatz. Vielen Dank für die Zeichnung unserer Rehkitz-Petition Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden dafür, dass die Rehkitzrettung mit Drohnen verpflichtend wird. Spendenquittung automatisch im Januar des Folgejahres (falls uns Ihre Anschrift vorliegt).

  • Wildtierkalender 2026 | Wildtierschutz Deutschland

    Auch der dekorative Wildtierkalender erscheit auch für 2026 wieder mit 13 Wildtiermotiven auf hochwertigem 250g-Papier wird in einer limitierten Auflage zu Gunsten in Not geratener Wildtiere in unseren Wildtierstationen. DIN A4 und DIN A3 als Wandkalender quer.

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