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Suchergebnisse Wildtierschutz Deutschland - Hobbyjagd abschaffen

108 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Wildtierschutz Deutschland e.V. | Nordrhein-Westfalen NRW

    Wildtierschutz Deutschland fordert die Abschaffung der Hobbyjagd: Schuss und tot ist Jägerlatein. Häufig werden Füchse, Wildschweine und andere Wildtiere zunächst schwer verletzt. Ebenso kritisch sehen wir das Vorgehen der Staats- und Landesforsten unter der Prämisse "Wald vor Wild", die nichts anderes bedeutet als Profit über Tierschutz oder Wald ohne Wild. Die Tier- und Naturschutzorganisation hat ihren Sitz in Rheinland-Pfalz und setzt sich auch in NRW für Tier- und Naturschutz ein. Kritische Beiträge zur Jagd ... und mehr in Nordrhein-Westfalen Aktuelles zu Wildtieren, Jagd und Naturschutz von Wildtierschutz Deutschland e.V. - Nordrhein-Westfalen Zugvögel unter Feuer - Spießrutenflug am Mittelmeer und in Deutschland „Wenn man als Vogelschützer knietief durch Federn, Flügel, Köpfe und Füße von geschützten Greifvögeln waten muss, ist das so ziemlich das Schlimmste, was passieren kann“. So beschreibt Alexander Heyd vom Komitee gegen den Vogelmord seine Eindrücke in diesem Jahr im Libanon. Sieben Wilderer konnten kürzlich dort durch das Komitee angezeigt werden, was jedoch angesichts des immensen Umfangs der dortigen Greifvogelwilderei nur als Tropfen auf dem heißen Stein bewertet wird. Das 18. Nov. 2025 Mauersegler – Artenschutz am Gebäude | Vorzeigeprojekt im Westmünsterland Hör doch mal rein | Mauersegler sind Meisterflieger: Ihr erster Flug endet erst nach zehn Monaten und legt rund 150.000 Kilometer zurück. Der Verlust von Brutplätzen drängt die Akrobaten der Luft nach und nach zurück. Ein Bauprojekt in Rhede in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass Artenschutz, Abriss und Neubau Hand in Hand gehen können. Der erste Flug eines Jungvogels ist zumeist unbeholfen und endet häufig nach wenigen Metern, mit einer Bruchlandung. Beim Mauersegler ist es gan 27. Aug. 2025 Biber im Maisfeld – wie groß ist der Schaden wirklich? Hör doch mal rein | Es ist laut an dem niederrheinischen Baggersee an diesem warmen Augustabend. Gruppen von Anglern sitzen am Ufer, reden und lachen. Wir warten zwischen See und Maisacker - nicht auf Fische, sondern auf Biber. Es ist schon dämmerig, als der erste auftaucht. Ganz unauffällig, nur der Kopf ist sichtbar, bewegt er sich parallel zum Ufer auf uns zu. Bald erscheinen weitere, verteilen sich entlang des Ufers, schwimmen auf und ab, prüfen die Situation. Familie Bi 22. Aug. 2025 Glücksmomente am Biberfluss: Vier kleine Biber in der Lippe Dieser Platz gehört zu den magischen Orten, zu denen es mich immer wieder hinzieht. Ein kleiner Pfad endet am unbefestigten natürlichen... 4. Aug. 2025 Brachiale Schützenfesttradition in Willich: Feuerwerk versetzt Vögel in Todespanik Hör mal rein | Schon bevor es richtig losgeht, ist es laut. Musik läuft und unzählige Menschen mit brennenden Fackeln stehen an diesem... 13. Juli 2025 Trillern über der Wiese - der Große Brachvogel Hör mal rein | Reif glitzert im Gras, kalter Morgendunst wabert über den nassen Wiesen. Dennoch liegt Frühling in der Luft, irgendwo... 15. Juni 2025 Dachse: Drei junge Supernasen Hör mal rein | Gegen Ende April haben die drei Supernasen das Licht der Welt erblickt, geboren wurden sie aber schon viel früher. Die... 14. Juni 2025 Prädationsmanagement ohne Waffe: Gelegeschutz mit Elektrozaun Hör mal rein | Etwa 9 bis 10 Paare des vom Aussterben bedrohten Großen Brachvogels brüten in den Feuchtwiesen der Dingdener Heide an der... 25. Apr. 2025

  • Zum Wald gehört das Wild - Antworten zum Wald-Wild-Konflikt

    Fragen und Antworten zum klimaresilienten Wald, den Pflanzenfressern Reh und Rotwild, zum Wildtier-Management und zu den tierschutzrelevanten Aspekten beim Waldbau. Was bedeuten Pflanzenfresser wie Reh oder Hirsch für den Wald? Warum brauchen wir einen Wald mit Wild und keine Leitlinie 'Wald vor Wild'? Hier alle Fragen und Antworten als PDF Stand Februar 2024 Teil 1 - Fakten zur Jagd allgemein Teil 2 - Füchse und Fuchsjagd Teil 3 - Wildschweine und Schwarzwildjagd Teil 4 - Invasive Arten Teil 5 - Wald und Wild Große Pflanzenfresser in Mitteleuropa – welche wilden Huftierarten gab es hier eigentlich früher? In Mitteleuropa lebten Jahrtausende lang verschiedene Arten von wilden Pflanzenfressern (sog. Herbivoren). Artenvielfalt und Populationsdichte waren in der ursprünglichen, von Menschen nicht beeinflussten, gemäßigten Zone höher als heute. [1] Heute gibt es einen großen Teil der Pflanzenfresser nicht mehr. Es fehlen die zwei großen Wildrinder-Arten: Der Ur (Auerochse) ist ausgestorben bzw. ausgerottet. Das Wisent lebt nur noch in Wiederansiedlungsprojekten, hauptsächlich in Osteuropa, und auch der Elch ist nicht mehr in unseren Wäldern vertreten. Wenige einzelne von Polen aus durchziehende Exemplare wurden in den letzten Jahren in Brandenburg beobachtet. Zur ursprünglichen Großtierfauna gehörten außerdem der eurasische Wildesel und das Wildpferd sowie Alpensteinbock und Gämse ; letztere befindet sich heute auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Für die Gams verschiebt und verkleinert sich momentan der Lebensraum durch den Klimawandel, da diese Art zwar gut mit Kälte, aber weniger gut mit Hitze zurechtkommt. [2] Rehe und Hirsche können sich an die vorhandenen Lebensräume in Deutschland anpassen, allerdings dürfen Rothirsche in einigen Bundesländern nicht frei umherziehen und sollen getötet werden, sobald sie ihr Rotwildgebiet verlassen haben. [1] Senn, J. (2019) in: Wohlgemuth et al.: Störungsökologie, Bern 2019. [2] Arnold, W. (2015) Überleben im Hochgebirge, in: Die Zukunft des Gamswildes in den Alpen, Schriftenreihe Bayerischer Jagdverband (Hrsg.) Bd. 21. Wie sorgen große Pflanzenfresser (Herbivoren) eigentlich für mehr Artenvielfalt im Wald? Und was sind eigentlich Paarhufer? Die wilden Pflanzenfresser unserer Breiten (sogenannte "Herbivoren"), also Rehe, Hirsche u.a. sind wiederkäuende Paarhufer (Jägersprache: "Schalenwild") - zu den Paarhufern gehören auch die Wildschweine, die allerdings Allesfresser sind. Paarhufer sind Huftiere, bei denen zwei Zehen stark entwickelt und die übrigen zurückgebildet sind. Sie sind wichtiger Bestandteil von Ökosystemen: Denn dadurch, dass sie Boden und Vegetation verändern, können sie die biologische Vielfalt erhöhen . Sie gestalten als "Habitatbildner" ihren Lebensraum. [3] Die Einwirkungen auf Boden und Vegetation durch wilde Pflanzenfresser werden in der Ökologie als „Störungen “ bezeichnet. Das ist in diesem Zusammenhang ein wertfreier Begriff. Die Vorgänge solcher Störungen können bedeuten, dass sich das Konkurrenzverhältnis von Pflanzen untereinander verändert und manche Pflanzenarten dadurch begünstigteren Bedingungen unterliegen. Keimfähige Samen von Bäumen und Sträuchern werden durch wilde Huftiere über weite Strecken transportiert: Zwischen den Hufen, im Fell und auch durch die Verdauung; so tragen sie zur Biodiversität bei . [4] Sie gestalten ihren Lebensraum durch Tritt und durch Fraßeinwirkung, der Boden wird durch die Hufe und durch das Wälzen großer Körper geöffnet, so können hier neue Samen keimen . [5] Suhlen bieten dabei zusätzlich Lebensräume für Amphibien und Insekten . Die Paarhufer sind Schlüsselarten für eine Reihe von Prozessen in der Natur (man spricht von „ökosystemaren Prozessen“). In den Ausscheidungen von Wiederkäuern leben Insektenarten, die wiederum vielen Vogelarten Nahrung liefern; das Fell der Paarhufer dient als Nistmaterial und in ihren Kadavern, von denen auch kleinere Beutegreifer und Aasfresser wie Füchse und Marder profitieren, können ganze Artengesellschaften entstehen. [6] Für große Prädatoren (Wolf, Luchs) sind Herbivoren Beute und Nahrung, so zählen z.B. Rehe und das Rotwild bei uns zu den Hauptbeutearten des Wolfes . Huftiere erfüllen eine Reihe ökologischer Zwecke (sog. „Ökosystemleistungen“) und sollten in dieser wichtigen Funktion sowie als fühlende Mitlebewesen geachtet werden. Die Reduzierung dieser für die Biodiversität wichtigen Tierarten auf "Waldschädlinge" ist falsch und wird auch der Zielsetzung zur Schaffung klimastabiler Wälder nicht gerecht. [3] Reck, H. et al (2009): Pilotstudie Wild und biologische Vielfalt, Stiftung Natur und Mensch, Bonn 2009. [4] Ebd. [5] Vgl. Senn, J. (2019) in: Wohlgemuth et al: Störungsökologie, Bern 2019. [6] Stöcker et al (2010) Wild im Wald - Rothirsch und Co als Retter der Artenvielfalt? Hamburg 2010. Wie überleben Rehe und Hirsche den nahrungsarmen Winter? Warum sollte man das Rotwild im Winter füttern? Die Frage nach Winterfütterung wird kontrovers diskutiert. Häufig ist die Ablehnung von Winterfütterung mit der Vorstellung verbunden, dass Pflanzenfressern ein intakter, ruhiger Winter-Lebensraum zur Verfügung stehe. Außerhalb der Kernzonen von Nationalparks und Schutzgebieten gelten solche Zustände leider nicht für Wildtiere. Sie leben in einer „Landscape of Fear“, sie werden bis zu zehn Monate im Jahr gejagt und teilen sich ihren Lebensraum mit der Holz- und Landwirtschaft. Aus dieser permanenten Unruhe resultiert ein hoher Energiebedarf ; versuchen die Tiere diesen durch Nahrungsaufnahme zu decken, wird ihr natürliches Fraßverhalten häufig als Schaden interpretiert. Winterfütterungen können ein Kompromiss sein , um Tiere an bestimmte Orte zu binden und Forstkulturen zu entlasten. Die Lebensbedingungen von großen Pflanzenfressern, insbesondere dem Rotwild, sind in Mitteleuropa heute meistens nicht mehr artgemäß . Normalerweise würde Rotwild zwischen Sommer- und Wintereinstand wechseln. Weil aber die tiefer gelegenen Winterlebensräume von Menschen besiedelt und von Straßen zerteilt sind, kann es seiner natürlichen Überlebensstrategie, dem Wandern, nicht nachkommen. So wird das Rotwild gezwungen, auch im Winter in seinem Sommereinstand zu bleiben . Hier, häufig in höheren Lagen, ist es daher zumindest in den Notzeiten auf Fütterung angewiesen . Ein weiterer Faktor, der das natürliche Verhalten der Wanderungsbewegung junger Hirsche unterdrückt und verhindert, ist das Abschussgebot außerhalb der sogenannten Rotwildbezirke . In Deutschland sind diese kleinen, inselartigen Rotwildbezirke in vielen Bundesländern (z.B. Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) festgelegt. Ausschließlich in diesen Gebieten darf Rotwild leben. Sobald es einen Huf über diese unsichtbare Grenze setzt, soll es erschossen werden. Durch die Begrenzung der Lebensräume wird der Transport von Genvarianten zwischen verschiedenen Teilpopulationen verhindert und damit die zukünftige Existenz von gesundem Rotwild gefährdet. In Hessen ist dieser beginnende Aussterbeprozess bereits am Fund eines Individuums mit verkürztem Unterkiefer und eines Rotwildkalbs ohne Hufschalen sichtbar geworden. [7] [8] Eigentlich haben wiederkäuende Pflanzenfresser eine eigene biologische Methode zu überwintern , wenn sie dazu einen ruhigen, ungestörten Einstand haben: Hirsche und Rehe verlangsamen in Abhängigkeit von der Tageslänge ihren Stoffwechsel, um weniger Energie zu verbrauchen und dementsprechend weniger Nahrung zu benötigen. [9] Die Tiere können ihre Körpertemperatur senken und sich damit durch geringeren Energieverbrauch an das fehlende Nahrungsangebot anpassen . Diese Situation kann allerdings nur eintreten, wenn die Wiederkäuer nicht gestört werden. Werden sie durch Fluchten und Unruhe doch gezwungen, Energiereserven zu verbrauchen, entsteht dadurch wieder ein erhöhter Nahrungsbedarf, der im Winter aber nicht auf natürliche Art und Weise gedeckt werden kann. Durch die intensive menschliche Nutzung der Agrar- und Forstflächen können große Pflanzenfresser bei uns kaum mit dieser natürlichen Anpassung überwintern. Die permanente Unruhe erlaubt es den Tieren nicht, die für die nahrungsarme Zeit erforderliche Energie zu sparen, da sie häufig gezwungen sind, zu fliehen. Um diese Umstände zu kompensieren, sollte Rotwild während des Hochwinters gefüttert werden. Bei der Diskussion um Fütterung von wiederkäuenden Paarhufern, insbesondere Rotwild, sollte auch aus Tierschutzsicht beachtet werden, dass wir Menschen verpflichtet sind, eine Tierart in ihrer heimischen Landschaft zu erhalten, und dass wir dabei zwischen bewirtschafteter Kulturlandschaft und intakter Wildnis differenzieren müssen. Nur in letztgenannter gilt es, dass Rotwild keine Fütterung braucht. Um den Lebensbedürfnissen unserer großen Pflanzenfresser entgegenzukommen und deren Arterhalt zu sichern, fordern wir die Abschaffung von Rotwildgebieten und Jagdruhe ab Mitte Dezember eines Jahres. Auch sollten die Lebensräume der Tiere durch Grünbrücken miteinander verbunden werden, um dem mangelnden Genaustausch verschiedener wandernder Arten entgegen zu wirken. [7] Reiner et al. (2019): Sicherung der Genetischen Vielfalt beim hessischen Rotwild als Beitrag der Biodiversität , Gießen 2019. [8] Hoher Inzuchtgrad beim Rotwild in Hessen [9] Arnold, W. (2013): Schluss mit der Jagd im Januar Fressen Rehe den Lebensraum Wald auf? Was ist von Verbissgutachten zu halten? Welche tierschutzrelevanten Konsequenzen hat der steigende Jagddruck? Es gibt keinen „Wald-Wild-Konflikt“ , sondern einen Zielkonflikt verschiedener Interessengruppen. Dabei geht es einem Großteil von Waldbesitzenden und Forstbetrieben um eine möglichst schnelle Wiederbewaldung ihrer Kulturflächen mit bestimmten Baumsorten, einer anderen Gruppe geht es um die Existenzbedingungen der im Wald und in halboffenen Landschaften lebenden pflanzenfressenden Wildtiere. Diese sind von forstlichen und landwirtschaftlichen Eingriffen in ihrem Habitat betroffen. Das Fraßverhalten von Pflanzenfressern wird als Bedrohung für zukünftige Wälder inszeniert, die auf beeinträchtigten Flächen wachsen sollen. Dafür werden forstliche Gutachten erstellt, die den Zustand der Verjüngung dokumentieren. In diesen Gutachten werden jedoch nicht alle Faktoren berücksichtigt, die auf Bäume einwirken, sondern einzig der sogenannte „Verbiss“ durch Pflanzenfresser – die Standortsituation im Zusammenspiel aus Licht, Boden, Niederschlägen usw. fehlt hier. Anhand dieser sogenannten, unseres Erachtens wildbiologisch unvollständigen „Verbissgutachten“ , werden in vielen Fällen vom Forst Forderungen nach mehr Jagd gestellt. Die tatsächliche Bestandsgröße von Rehpopulationen lässt sich allerdings durch Verbissgutachten nicht ermitteln, ebenso wenig können daraus Rückschlüsse gezogen werden über die Eignung eines Lebensraums und seine Kapazitäten. Diese Faktoren werden in einer Lebensraumanalyse untersucht, die allerdings nicht verbindlich ist. Aus Tierschutzgründen sollte im Wildtiermanagement diesen Zusammenhängen mehr Gewicht beigemessen werden. Es ist belegt, dass Pflanzenfresser zwar Pflanzenzusammensetzungen verändern, aber nicht ganze Wälder zerstören können . [10] Heute kennen wir die Ergebnisse von Langzeitstudien, etwa durch ein Projekt in Österreich, das sich über einen Zeitraum von 30 Jahren mit dem Einfluss von Pflanzenfressern auf Wald beschäftigt hat und zeigt, dass sich selbiger nach dem anfänglichen sog. „Wildschaden“ im Jungwuchs trotzdem gut entwickeln kann und dass kein eklatanter Zusammenhang zwischen Verbiss und Prognose auf den im Lauf der Jahre entstandenen Wald besteht. [11] Unsere Wälder wurden durch menschliche Eingriffe geschwächt. Auf Kahlschlag-Flächen und durch schwere Maschinen verdichteten Böden ist es schwierig und teils unmöglich, einen „neuen“ Wald zu begründen, Saat oder Pflanzung können vertrocknen und selbst die heute bevorzugte Naturverjüngung leidet auf vormals malträtierten Flächen unter dem sich verändernden Klima. Da es eigentlich nicht möglich ist, zuverlässig zu prognostizieren, welche Baumarten zukünftig passend wären, existiert der Begriff des „klimastabilen Mischwalds“. Sofern dabei standortgerechte Baumarten eingesetzt werden, könnten bei Mischwald mehr waldbauliche Chancen bestehen als bei Monokulturen. Von vielen Waldbesitzenden und Forstbetrieben wird pauschal gefordert, angeblich zu hohe Wilddichten zu verringern. Davon verspricht man sich erhebliche Kosteneinsparungen in der Forstwirtschaft. Dabei wird die berechtigte Sorge der Menschen um den allgemeinen Zustand des Waldes und seine Funktion als Klimaschutz-Mechanismus allerdings als Vorwand genutzt, um Akzeptanz zu erreichen für massiv gesteigerten Jagddruck, der erhebliche Tierschutzprobleme mit sich bringt . Dazu zählen Nachtjagd, Mindestabschüsse, aufgeweichter oder nicht eingehaltener Muttertierschutz, Schonzeitverkürzungen und große Drück-Stöber-Jagden bis nach der Wintersonnenwende. Vielerorts wird zudem eine Vorverlegung des Jagdbeginns auf Anfang April gefordert, wenn die Pflanzenfresser noch ausgehungert vom Winter und weibliche Tiere hochträchtig sind. Zu den genannten Problemen gehören auch große Drückjagden mit Freigabe einzeln anwechselnder Alttiere (gebärfähige Hirschkühe), wodurch der Muttertierschutz gefährdet oder billigend übergangen wird. Beim Rotwild kann das Töten eines eigentlich führenden Alttiers, das aber einzeln vor den Schützen getrieben wird, zu andauerndem Tierleid beim überlebenden Kalb führen. Ein Rotkalb ist mindestens ein Jahr lang von seinem Muttertier abhängig und braucht dieses, um in der strengen Hierarchie von Rotwildrudeln einen Platz zu behalten und um seinen Lebensraum kennenzulernen, auch wenn es nicht mehr gesäugt wird. [12] Diese absolut nicht tierschutzgerechten Jagdmethoden werden gesellschaftlich nicht akzeptiert, allenfalls dann wenn in den Tieren eine vermeintliche Bedrohung gesehen wird, weshalb das dafür erzeugte Bild des Rehs als Waldschädling eng damit verknüpft ist. Derartige Methoden können schwerwiegende Veränderungen in der Dynamik von in sozialen Strukturen lebenden Herdentieren bewirken. Die daraus resultierenden Tierschutzprobleme werden von Forstbetrieben öffentlich nicht angesprochen. Es scheint, als wären die stetigen Forderungen nach mehr Abschüssen von pflanzenfressenden Huftieren ein Ablenkungsmanöver von strukturellen und ökologischen Problemen der Waldbewirtschaftung. Pflanzenfressende Tierarten aus vermeintlichem „Waldschutz“ rigoros in großer Anzahl zu töten ist u. E. weder ethisch noch rechtlich noch wildbiologisch vertretbar. [10] Bei einer Untersuchung fand man heraus, dass auf zwei Dritteln des untersuchten Gebiets weder für die gesamte Waldfläche noch für die Verjüngung bedeutende Einflüsse durch Verbiss entstanden, Senn 2019 unter Verweis auf Kupferschmid et al. 2015. [11] Reimoser, Stock et al. 2022: Does Ungulate Herbivory Translate into Diversity of woody Plants? A Long-Term Study in a Montane Forest Ecosystem in Austria. Kurzfassung . [12] Vgl Guber, Herzog: Muttertierschutz auf Drück-Stöber-Jagden aus biologischer und rechtlicher Sicht am Beispiel des Rotwildes , Symposium Jagd und Tierschutz Gibt es „zu viele“ Rehe? Oder fehlt der Wille zu wildgerechten Wald-Konzepten? Der Begriff „angepasste Wildbestände“ ist nicht zwangsläufig bezogen auf die ökologische Kapazität eines Lebensraums, sondern auf die wirtschaftliche Kapazität in Form von Holzerträgen. In zahlreichen Forsten - allen voran in den Landes- und Bundesforsten - wird scheinbar einzig die Wilddichte als Ursache von Problemen angesehen, obgleich es im Wildtiermanagement mehrere, auch nicht-jagdliche Stellschrauben gibt, um Pflanzenfresser in Agrar- und Forstflächen so zu lenken, dass forstliche Ziele erreicht werden können. Zu diesen ineinandergreifenden Maßnahmen gehört beispielsweise das Anlegen von jagdfreien Ruhezonen und Äsungsflächen , z.B. auch Blühstreifen in Agrargebieten , um Verjüngungsgebiete zu entlasten. Da die meisten Wälder forstwirtschaftlich genutzt werden, sind unsere Wildtiere gezwungen, in dieser menschlich stark geformten Landschaft ihren Lebensraum zu finden. Der Lebensraum hat zudem eine weite Schere zwischen Winter- und Sommerlebensraum. Während der Vegetationszeit finden Wildtiere sehr viel Nahrung und Deckung, die plötzlich mit dem Erntezeitpunkt wegfällt. Die reviertreuen Tiere können dadurch in einen regelrechten Schock geraten. Daher müssen ethisch vertretbare Konzepte zur Koexistenz für unsere Wildtiere erarbeitet und umgesetzt werden und Lebensräume wildtierverträglich gestaltet werden. Holz-Zertifikate: Tierschutz und Wildtiermanagement berücksichtigt? Viele Holzprodukte besitzen die Zertifikate „PEFC und FSC“. Obwohl beide Zertifikate laut eigenen Angaben Nachhaltigkeit und Biodiversität fördern, werden in ihren Richtlinien Wildtiere u.E. nicht als natürlicher Bestandteil von Waldökosystemen verstanden, sondern eher als Schadfaktoren angesehen, deren Bestände „angepasst“ d.h. stark dezimiert werden sollen. Der positive ökologische Einfluss großer Pflanzenfresser oder wenigstens ihre Zugehörigkeit zum Ökosystem wird bei den beiden großen als nachhaltig geltenden Holzzertifikaten nicht aufgegriffen, sondern es werden Pflanzenfresser bei FSC als dem Wald schadende Tierart dargestellt, von der es eine zu hohe Anzahl gäbe. Weiter mit .. Teil 1 - Fakten zur Jagd allgemein Teil 2 - Füchse und Fuchsjagd Teil 3 - Wildschweine und Schwarzwildjagd Teil 4 - Invasive Arten

  • Fuchsjagd abschaffen | Infomaterial bestellen

    Für die Fuchsjagd gibt es keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Deshalb sollten wir sie so wie in Luxemburg abschaffen. Die Fuchskarten geben ein Bild davon, wie Jäger über Füchse denken und sprechen. Ausführliche Informationen in unseren Fuchsflyern. Jetzt bestellen! Tipps zur Verbreitung des Infomaterials Verteilen an Freunde, Bekannte und Verwandte Zeigen Sie den Menschen, die Sie persönlich kennen und schätzen, dass Füchse Ihnen am Herzen liegen und dass es richtig ist, sich für deren Schutz einzusetzen. Auslegen von Infomaterial – Erlaubnis vorausgesetzt, grundsätzlich gilt: Immer freundlich und offen nachfragen, ob der Geschäfts-/Praxisinhaber für die Auslage unserer Flyer offen ist. Dabei schadet es sicher nicht, positive Informationen z.B. über Füchse, aber auch die Grausamkeiten, die ihnen und anderen Wildtieren angetan werden, zu vermitteln. Ohne Erlaubnis darf kein Infomaterial ausgelegt werden. Auslegen in Geschäften Die besten Karten hat man i.d.R. in Bioläden, veganen/vegetarischen Supermärkten, Reformhäusern, Geschäften für Heimtierbedarf und natürlich in Läden, deren Besitzer man persönlich kennt. Auslegen im Tierheim Tierheime sind oft dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen und dieser setzt sich auch für eine Vollschonung aller Beutegreifer ein. Insofern ist das absolut von den Zielen des Dachverbands gedeckt – darauf kann man auch hinweisen, wenn es (wider Erwarten) Widerstand geben sollte. Auslegen in Tierarztpraxen Sicher sind nicht alle Tierärzte für unsere Forderungen offen, weil sich unter den Kunden auch Jäger befinden, die man nicht verärgern möchte oder weil der Tierarzt selber Jäger ist. Andere unterstützen ein Fuchsjagdverbot aber – im Zweifelsfall sollte man einfach nachfragen. Verteilen in Wohngebieten Diese Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn Füchse im Wohngebiet gesichtet wurden. Damit kann man unbegründeten Ängsten und Vorbehalten in der Bevölkerung rechtzeitig entgegenwirken. Auslegen in Bildungseinrichtungen Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen, Universitäten etc. verfügen meist über eine „Info-Ecke“ in welcher neben Plakaten, Gesuchen und Notizen an einem schwarzen Brett auch Flyer und Faltblätter ausgelegt werden können. Sonstige Möglichkeiten zum Auslegen der Flyer Weniger Aussicht auf Erfolg besteht bei Apotheken, Kirchen, Sparkassen, Bäckereien und anderen Geschäften, aber fragen kostet schließlich nichts. Infostand Wer sich mit den Tierschutzthemen rund um die Jagd gut auskennt, kann auch einen Infostand betreiben und das Infomaterial dort anbieten. Beispielsweise in Fußgängerzonen (Anmeldung beim Ordnungsamt erforderlich, Vorschriften beachten) oder beim Sommerfest des örtlichen Tierschutzvereins (nach Absprache) kann man damit viele Menschen erreichen. Fragen und Antworten zur Jagd Aufkleber Aufkleber dürfen natürlich nur auf eigenem Besitz angebracht werden, nicht auf Fremdeigentum. Trotzdem kann man mit Aufklebern Flagge gegen die Fuchsjagd zeigen – beispielsweise, indem man sie auf dem eigenen Auto oder Laptop anbringt. Weitere geeignete Orte für Aufkleber: Tablet-PC, Motorrad, Roller, Helm, Aktentasche oder Rucksack (falls der Aufkleber dort haftet), Arbeitsmappe oder Ordner (z. B. an Schule/Uni).

  • Waldgrundstücke | Waldwiese in Rheinhessen

    Unsere Waldwiese erstreckt sich entlang des Kohlbachs, der von verschiedenen Quellbächen gespeist wird. Die Hänge auf den Längsseiten sind mit Laub- und Nadelbäumen bewaldet. Mit weiteren Spenden versuchen wir hier noch sich anschließende Grundstücke zu erwerben.  Ein wunderbarer Ort, der ohne Bewirtschaftung den Wildtieren einen Rückzugsort schaffen soll.  Waldwiese auf dem Westerberg im rheinhessischen Hügelland südlich von Mainz Unsere Waldwiese liegt von Eichen und von Buchen umsäumt auf dem rheinhessischen Westerberg, der zu den Städten Ingelheim und Gau-Algesheim gehört. Mit weiteren Spenden versuchen wir hier noch sich anschließende Grundstücke zu erwerben. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Die Waldwiese auf dem Westerberg soll dem dort vorkommenden Rehen als ungestörte Äsungsfläche und vielen anderen Wildtieren als Rückzugsfläche dienen.

  • Wildtierschutz Deutschland | Spenden | Wildtiere | Petition

    Unterstützen Sie uns auf dem Weg zur Abschaffung der vergnügungsgleiteten Hobbyjagd. Damit finanzieren wir Kampagnen und Petitionen. Schluss mit der Hobbyjagd ... Danke für die Zeichnung der Petition Ihre Unterschrift ist nun bestätigt. Vielen Dank! Bitte unterstützen Sie uns auch mit einer Spende oder fördern Sie unsere Tier- und Naturschutz-organisation durch einen wieder-kehrenden Förderbetrag. Nur so können wir gemeinsam die vergnügungsgeleitete Hobbyjagd abschaffen. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber Stück für Stück höhlt der stete Tropfen den Stein. Das zeigen auch unsere bisherigen Erfolge. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz nach oben Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für Kampagn en zur Abschaffung der vergnügungsgeleit eten Hobbyjagd Spendenquittung automatisch im Januar des Folgejahres Unsere Forderungen: Jagdstopp in sämtlichen internationalen Schutzgebieten in Europa Keine Jagd auf gefährdete Tierarten (Rote Liste ab Vorwarnstufe) Keine Jagd auf Großraubtiere wie Luchs oder Wolf Ganzjährige Schonzeit für Beutegreifer wie Fuchs, Dachs, Goldschakal und Co. EU-weites Verbot von tierquälerischen Jagdmethoden (Fallenjagd, Baujagd, Bogenjagd u.a.) Streichung aller Vogelarten aus dem Katalog der jagdbaren Arten Schluss mit der Hobbyjagd

  • ASP-Schutzzaun im Odertal Nationalpark

    Durch einen Schutzzaun vor der Afrikanischen Schweinepest ertrinken immer wieder Wildtiere im Nationalpark Unteres Odertal. Helfen Sie uns durch eine Spende, das zu verhindern. Klage gegen den Landkreis Uckermark Keine Zäune im Nationalpark Unteres Odertal Der Landkreis Uckermark hat im Nationalpark Unteres Odertal u.E. rechtswidrig einen Zaun gegen die durch Wildschweine übertragene Afrikanische Schweinepest gebaut. Bei Hochwasser haben Rehe, Hirsche, Feldhasen und viele streng geschützte Tiere keine Möglichkeit zu entkommen - sie ertrinken oder sterben an Erschöpfung. Der Zaun verhindert auch den Wechsel zwischen den jahreszeitlich unterschiedlichen Lebensräumen. Seit Januar 2022 haben wir uns in dieser Sache an die EU gewandt und klagen seitdem vor den Gerichten in Potsdam. In einem ersten Beschluss wurde im November 2022 unserem Antrag auf einstweilige Verfügung nicht stattgegeben. Ein Abweisung unserer unverzüglichen Beschwerde kam erst im Dezember 2023. Seitdem sollte dem Hauptverfahren gegen den Landkreis Uckermark nichts mehr im Wege stehen. Aber es zieht sich, der Erfahrung mit Gerichten in Brandenburg möglicherweise fünf Jahre bis das Hauptverfahren eröffnet wird. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, um zahlreichen Wildtieren zu helfen, die Artenvielfalt im Nationalpark zu erhalten und einen erfolgreichen Präzedenzfall zu schaffen. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz Wildtierschutz Deutschland e.V. Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist eine gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für in Not geratene Wildtiere in der Uckermark und für den Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark Unteres Odertal. Spendenquittung automatis ch im Januar des Folgejahres Das sagen unsere Förderer: Petra S. Die Tiere brauchen unsere Hilfe und Menschen, die sich für andere Lebewesen einsetzen, müssen unterstützt werden! Konrad B. Tierschutz ist ein Zeichen von Menschlichkeit. Wenn wir es nicht tun, wer soll es denn sonst tun? Daniel P. Sehr gute Projekte, welche man unbedingt unterstützen sollte! Karl T. Eine schöne Idee, um zunehmend bedrohten Wildtieren zu helfen!

  • Rehkitzrettung | Spende | Wildtierschutz Deutschland

    Das Angebot ehrenamtlicher Rehkitzretter ist fast flächendeckend verfügbar. Dennoch sterben immer noch tausende von Rehkitzen während der Mahd. Viele Landwirte sind sich nach wie vor Ihrer Verantwortung für das Leben der Rehkitze und des unermesslichen Leids, welche sie durch das "Vermähen" der Jungtiere verursachen, nicht bewusst. Rehkitzretter spüren fast jedes Reh im Feld oder auf der Weide mit ihren Drohnen auf, bergen es und setzen es nach der Mahd wieder an seinen Liegeplatz. Vielen Dank für die Zeichnung unserer Rehkitz-Petition Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden dafür, dass die Rehkitzrettung mit Drohnen verpflichtend wird. Spendenquittung automatisch im Januar des Folgejahres (falls uns Ihre Anschrift vorliegt).

  • Wildtierkalender 2026 | Wildtierschutz Deutschland

    Auch der dekorative Wildtierkalender erscheit auch für 2026 wieder mit 13 Wildtiermotiven auf hochwertigem 250g-Papier wird in einer limitierten Auflage zu Gunsten in Not geratener Wildtiere in unseren Wildtierstationen. DIN A4 und DIN A3 als Wandkalender quer.

  • Wildtierschutz Deutschland | Silvester| Wildtiere | Tierschutz

    Unterstützen Sie Wildtierstationen, die verletzte und verwaiste Wildtiere aufnehmen, versorgen und verpflegen ... und Sie engagieren Sie sich gegen die Hobbyjagd Silvesterspende Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Wildtierstationen, die verletzte und verwaiste Wildtiere aufnehmen, versorgen wieder auswildern ... und Sie engagieren Sie sich gegen die Hobbyjagd. Jede Spende hilft den Wildtieren und unseren gemeinsamen Zielen. Mit der Förderung durch eine regelmäßige Spende ermöglichen Sie uns eine langfristige Planung. Dauerspenden können jederzeit z.B. per E-Mail gekündigt werden. Spendenquittungen stellen wir im Januar des Folgejahres aus. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz (Vorsitzender) nach oben Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist eine gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für in Not geratene Wildt iere oder für unsere Kampagnen gegen die Hobbyjagd. Für jede Dauerspende spendieren wir den Wildtierkalender 2026 als Tischkalender Im Januar des Folgejahres erhalten Sie automatisch Ihre Spendenquittung Das sagen unsere Förderer: Regina J. Ich freue mich immer, wenn ich Füchse sehe, es sind wunderbare Tiere. Herzlichen Dank, dass Sie Füchse aufnehmen, versorgen und wieder auswildern! Alles Gute für Ihre wichtige Arbeit! Claudia R. Ich hoffe, dass diese wundervollen Tiere endlich nicht mehr für die Mordlust irgendwelcher empathieloser Hobbyjäger herhalten müssen. Der Terror in unseren Wäldern ist eine Schande und jeder Mensch, der sich um ein bedürftiges (Wild-)Tier kümmert, ist so wertvoll in dieser grausamen, immer kälter werdenden Welt. Herzlichen Dank dafür! Konrad B. Tierschutz ist ein Zeichen von Menschlichkeit. Wenn wir es nicht tun, wer soll es denn sonst tun?

  • Silvester ohne Böller | Wildtierschutz Deutschland

    Wildtierschutz Deutschland fordert ein Silvester ohne privates Feuerwerk. Böller und Raketen verängstigen Vögel, Igel und andere Wildtiere in der Stadt und auf dem Land. Für viele Wildtiere bedeutet das nicht nur Stress, sondern den Tod, weil sie dringend benötigte Energiereserven für den kalten und nahrungsarmen Winter verbrauchen. Petition für ein friedliches Silvester für Tier und Mensch ohne Böller Unsere Forderungen für ein böllerfreies Silvester Überarbeitung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) im Hinblick auf ein ruhiges und friedliches Silvester Kein Verkauf von Böllern und Raketen (Pyrotechnik) an Verbraucher Dauerhafte Unterbindung des Gebrauchs von Pyrotechnik zu Silvester. #silvesterohneböller #böllerciao Die Petition richtet sich an Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und seine Kolleginnen und Kollegen in den Bundesländern. Facebook X (Twitter) WhatsApp LinkedIn Pinterest Link kopieren #silvesterohneböller– für ein böllerfreies und friedliches Silvester Wir fordern Innenminister Alexander Dobrindt und seine Kolleginnen und Kollegen in den Bundesländern auf, das Sprengstoffgesetz zu ändern: Silvester ohne privates Feuerwerk und damit Silvester ohne sinnlose Panik für Tiere! Dafür müssen lediglich zwei Sätze in der Verordnung gestrichen werden. Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen dafür ist.[1] Wer den Jahreswechsel bei einem geliebten Haustier verbringt, um dessen Panik zu lindern, weiß, wie sehr viele Tiere unter dem unberechenbaren, immensen Lärm und allen weiteren Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks leiden. Es ist inzwischen bekannt, wie schädlich die Auswirkungen von Raketen und Böllern für die Umwelt, für die Gesundheit der Menschen und für Tiere sind. Wildtiere haben wie alle Wirbeltiere ein besonders empfindliches Gehör. Sie werden durch Böller und endlose Schussgeräusche nicht selten in Todesangst versetzt. Durch den ohrenbetäubenden, überraschenden Krach eines Feuerwerks springen Wildtiere aus ihren Einständen, aus ihren Nestern und Höhlen und rasen durch die Nacht. Vögel steigen viel höher als sonst in den Himmel auf, verlassen ihr Revier oder können sich in Panik in Gebäuderitzen verfangen.[ 2] Durch Rauchentwicklung und Blendung können Vögel ihre Orientierung verlieren,[3] und dadurch nicht mehr richtig zwischen Ästen landen. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können durch den Lärm einen Hörschaden erleiden. Während die Menschen sich das Feuerwerk als Höhepunkt eines feierlichen Abends anschauen und vorher viel gegessen und gefeiert haben, verbrauchen Wildtiere in dieser kalten Winternacht ihre letzten Reserven. Zwischen Dezember und Januar sind viele Tierarten in einer Art Winterruhe oder im Winterschlaf. Für Pflanzenfresser wie Rehe oder Hirsche ist die vegetationsarme Zeit eine Phase, in der sie ihren Stoffwechsel herunterfahren müssen, um mit weniger Nahrung zurechtzukommen, weil die Natur kein frisches Grün für sie bereithält. Jede Störung in diesem „Energiesparmodus“ kann die Überlebenschancen verringern, denn eine Flucht verbraucht viel Energie. Fliehende Tiere machen auch nicht Halt vor Straßen. Wer in der Silvesternacht nach Hause fährt, kann mit einem orientierungslosen Tier auf der Straße kollidieren. Auch Fehlgeburten bei Wildtieren wurden als Folgen des Feuerwerks beobachtet.[ 4] Ein Feuerwerk kann sogar die Vertreibung ganzer Wildtier-Populationen zu Folge haben.[ 5] Tiere, die Winterschlaf halten, können durch den massiven Lärm aus dem Winterschlaf erwachen. Das ist zum Beispiel für Igel oder Siebenschläfer lebensbedrohend. Wir möchten Silvester friedlich feiern und ins neue Jahr starten ohne Wildtiere, Menschen und Umwelt zu gefährden! So wie es Menschen und Tiere ab dem Jahreswechsel 2026/27 in den Niederlanden machen können. Bitte setzen Sie ein Zeichen, damit auch Wildtiere die Silvesternacht überstehen können, ohne aus ihren Gebieten vertrieben zu werden oder sich bei der Flucht tödlich zu verletzen. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition. [1] Statista 01-2023 | ZDF 10-2023 | Statista 12-2024 [ 2] Shamoun-Baranes J., Dokter A.M., van Gasteren H., van Loon E.E., Leijnse H., Bouten W. 2011: Birds flee en mass from New Year’s Eve fireworks. Behavioral Ecology, Volume 22, Issue 6. [3] Stickroth, H. (2015): Auswirkungen von Feuerwerken auf Vögel – ein Überblick. - Ber. Vogelschutz 52. [4] BAFU: Feuerwerkskörper - Umweltauswirkungen und Sicherheitsaspekte. [5] Ineichen S. 2003: Wirkung von Lärm auf Tiere. Tiefbauamt Kanton Zürich.

  • Wildtierschutz Deutschland e.V. | Bayern

    Wildtierschutz Deutschland ist eine Tier- und Naturschutzorganisation. Wir fordern die Abschaffung der Hobbyjagd: Schuss und tot ist Jägerlatein. Häufig werden Füchse, Wildschweine und andere Wildtiere zunächst schwer verletzt. In Bayern sind die Jagdgesetze älter als Herr Söder und müssten dringend an die gesellschaftliche Entwicklung der letzten 50 Jahre angepasst werden. Kritische Beiträge zur Jagd ... und mehr in Bayern Aktuelles zu Wildtieren, Jagd, Tier- und Naturschutz von Wildtierschutz Deutschland e.V. - Bayern Das Eichhörnchen im Winter – Überleben zwischen Frost, Futterknappheit und menschlichen Gefahren Wenn die ersten frostigen Nächte einsetzen und der Herbst allmählich in den Winter übergeht, verändert sich der Alltag vieler Wildtiere grundlegend. Für das Eichhörnchen, eines der bekanntesten Waldbewohner und zugleich ein vertrauter Gast in unseren Gärten und Parks, beginnt dann eine besonders anspruchsvolle Zeit. Obwohl wir es häufig als flink, anpassungsfähig und verspielt wahrnehmen, ist der Winter für Eichhörnchen mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Was für uns vor 10 Stunden Wiesenbrüterschutz mit Schrot und Kugel? Ministerien antworten unwissend bis ablehnend. Hör doch mal rein | Im Rahmen unserer Recherche zum Wiesenbrüterschutz baten wir auch die Umweltministerien der verschiedenen Bundesländer um eine Einschätzung, welche Rolle ein aktives Prädatorenmanagement (Töten von Füchsen, Mardern und anderen jagdbaren Beutegreifern) durch die Jäger für den Bruterfolg der Vögel spielt und auf welchen Daten diese Einschätzung beruht. Saarland: Prädatorenmanagement entstammt einem längst überholten statischen Ansatz, wonach nur wenige Ar 16. Okt. 2025 Scheitern eines Großprojekts zum Wiesenbrüterschutz im Fränkischen Seenland Hör doch mal rein | Am Beispiel des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wird deutlich, wie Lobbyinteressen die Umsetzung selbst jahrelang geplanter Naturschutzprojekte im letzten Moment verhindern können und auf welcher dünnen Grundlage aktives Prädatorenmanagement durchgeführt wird. Auch die Feldlerche ist ein Wiesenbrüter | Bild Harry Schulz Landrat bläst vier Millionen Euro für ein Wiesenbrüter-Großprojekt in den Wind Ursprünglich war vorgesehen, dass der Landkreis... 18. Aug. 2025 Warum die Herabstufung des Schutzstatus Wolf noch nicht in nationales Recht überführt werden sollte Die Rechtmäßigkeit der Herabstufung des Wolfes in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) wird derzeit durch den Europäischen... 26. Juli 2025 Internationaler Tag der Biber (International Beaver Day) Hören | Am heutigen 7. April ist der Internationale Tag der Biber bzw. International Beaver Day. Es ist der Geburtstag der amerikanischen... 7. Apr. 2025 Niedersächsische Landesforsten: Brutale Jagdmethoden im Harz Hören | Ein Insider der Niedersächsischen Landesforsten berichtet uns von unsäglichem Umgang mit Wildtieren in Forstbezirken des Harzes:... 23. Feb. 2025 Biber in Bayern: Fordern die Freien Wähler jetzt mehr Wölfe? Hören | „Der Biber hat auf der Liste bedrohter Arten nichts mehr zu suchen, denn seine Population steigt mangels natürlicher Feinde von... 27. Jan. 2025 Biberalarm, Biberschwemme, Biberplage – Jagdzeitschrift hetzt gegen Biber Hören | Bei der „Pirsch“, einem deutschen Magazin für Jägerlatein , ist man einiges gewohnt. Immer wieder wird gegen angeblich... 19. Jan. 2025

  • Wildtierschutz Deutschland | Spenden | Wildtiere | Petition

    Eine der brutalsten Jagdmethoden ist die Fuchsjagd am Fuchsbau, die sogenannte Baujagd. Unterzeichnen Sie unsere Petition und unterstützen Sie die Kampagne zur Abschaffung von Baujagd und der Ausbildung von Jagdhunden mit lebenden Füchsen. Schluss mit der Baujagd... Danke für die Zeichnung der Petition Ihre Unterschrift ist nun bestätigt. Vielen Dank! Bitte unterstützen Sie uns auch mit einer Spende oder fördern Sie unsere Tier- und Naturschutz-organisation durch einen wieder-kehrenden Förderbetrag . Nur so können wir möglichst viele Menschen über die tierquälerische Baujagd und die Ausbildung von Jagdhunden mit lebenden Füchsen informieren und für die Abschaffung der Hobbyjagd und tierquälerischer Jagdmethoden gewinnen. Herzlichst, Ihr Lovis Kauertz Unsere Forderungen: Wir lehnen die vergnügungsorientierte Hobbyjagd grundsätzlich ab. Dass es auch ohne geht, zeigen seit 1974 der Kanton Genf in der Schweiz und seit 2015 das Fuchsjagd freie Luxemburg. Besonders tierschutzwidrig sind die Jagd im und am Bau trächtiger Füchse und die dazu als erforderlich erachtete Jagdhundeausbildung mit lebenden Füchsen. Deshalb fordern wir: Keine Jagd auf Fuchs und Dachs an ihren Rückzugsorten im Fuchs- oder Dachsbau Keine Ausbildung von Jagdhunden mit lebenden Füchsen in Schliefanlagen Spenden Sie jetzt – Sie haben viele gute Gründe: Wildtierschutz Deutschland e.V. ist gemeinnützig Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Sie spenden für Kampagn en zur Abschaffung der vergnügungsgeleit eten Hobbyjagd und tierquälerischer Jagdmethoden Spendenquittung automatisch im Januar des Folgejahres nach oben

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