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Kiebitzschutz am Schmiechener See: Warum die Fuchsjagd das Problem nicht löst (Teil 2)
Betonrohrfallen im Schutzgebiet: Jagd auf den Fuchs intensiviert Anfang des Jahres erreichte uns die Information, dass im Natura 2000-Schutzgebiet „Schmiechener See“ die Bejagung des Fuchses intensiviert und der örtlichen Jägerschaft zu diesem Zweck mehrere Betonrohrfallen zur Verfügung gestellt werden sollen. Als Grund für diese Maßnahme wurde der seit mehreren Jahren ausbleibende Bruterfolg bei den Kiebitzen angeführt. Wir wandten uns daraufhin sowohl an die zuständige Behö
Karin Oswald
vor 3 Tagen


Kiebitzschutz am Schmiechener See oder wie man ein komplexes Problem auf die Fuchsjagd reduziert (Teil 1)
Der Schmiechener See im Urdonautal auf der Schwäbischen Alb ist ein Flachwassersee ohne eigenen Abfluss, der einzige Zufluss ist der Siegenbach. Der See ist von jeher sehr witterungsabhängig, die Wasserstände schwanken stark: Durch den fehlenden Abfluss und die geringe Tiefe dehnt sich der See bei starken Regenfällen schnell aus und überflutet das Gebiet weiträumig, während längere Trockenheit regelmäßig dazu führt, dass der See fast austrocknet und nur noch vereinzelt kleine
Karin Oswald
24. Mai


Wiesenbrüterschutz mit Schrot und Kugel? Ministerien antworten unwissend bis ablehnend.
Hör doch mal rein | Im Rahmen unserer Recherche zum Wiesenbrüterschutz baten wir auch die Umweltministerien der verschiedenen Bundesländer um eine Einschätzung, welche Rolle ein aktives Prädatorenmanagement (Töten von Füchsen, Mardern und anderen jagdbaren Beutegreifern) durch die Jäger für den Bruterfolg der Vögel spielt und auf welchen Daten diese Einschätzung beruht. Saarland: Prädatorenmanagement entstammt einem längst überholten statischen Ansatz, wonach nur wenige Ar
Karin Oswald
16. Okt. 2025


Wiesenvogelschutz braucht Lebensraum verbessernde Maßnahmen – keine Jagd
Vorbemerkung: „Passives Prädatorenmanagement“ beinhaltet Methoden der Prädatorenabwehr, ohne den Prädatoren (z.B. Füchsen) nachzustellen. „Aktives Prädatorenmanagement“ bedeutet hingegen die gezielte Tötung von Beutegreifern (z.B. Füchsen) mit dem Ziel ihrer Bestandreduktion. Hör doch mal rein | Im letzten Beitrag zum Wiesenvogelschutz konnten wir zeigen, dass eine echte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Behörden und Jägerschaft in der Regel nicht stattfindet, dass viel
Karin Oswald
29. Sept. 2025


Deutschlandweit unkoordinierter Wiesenbrüterschutz
Hör doch mal rein | Im Rahmen unserer Recherche wandten wir uns deutschlandweit stichprobenartig an Behörden und Gebietsbetreuer von Wiesenbrüterschutzgebieten und wollten wissen: Wie haben sich die Bestände der Wiesenvögel in den vergangenen Jahren entwickelt? Welche Maßnahmen zum Schutz der Wiesenbrüter wurden vor Ort umgesetzt? Wie haben sich die Maßnahmen zum Wiesenvogelschutz auf den Bruterfolg ausgewirkt? Unser Fokus lag dabei auf der Frage, ob ein aktives Prädatorenman
Karin Oswald
4. Sept. 2025


Scheitern eines Großprojekts zum Wiesenbrüterschutz im Fränkischen Seenland
Hör doch mal rein | Am Beispiel des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wird deutlich, wie Lobbyinteressen die Umsetzung selbst jahrelang geplanter Naturschutzprojekte im letzten Moment verhindern können und auf welcher dünnen Grundlage aktives Prädatorenmanagement durchgeführt wird. Auch die Feldlerche ist ein Wiesenbrüter | Bild Harry Schulz Landrat bläst vier Millionen Euro für ein Wiesenbrüter-Großprojekt in den Wind Ursprünglich war vorgesehen, dass der Landkreis Weißen
Karin Oswald
18. Aug. 2025
