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Tag des Wolfes 2026: Warum das neue Bundesjagdgesetz eine gefährliche Sackgasse ist
Der heutige Tag des Wolfes sollte eigentlich ein Grund zum Feiern sein. Die Rückkehr der Wölfe in Deutschland und Europa ist eine der größten Errungenschaften des Naturschutzes. Mit der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz riskieren die Regierenden nicht nur die Artenschutzerfolge der letzten 26 Jahre, sondern opfern wissenschaftliche Fakten einem von Jagdlobbyisten gespeisten populistischen Aktionismus. Das Bundesjagdgesetz ermöglicht die anlasslose Jagd und gefährdet
Lovis Kauertz
vor 20 Stunden


Der Ostsee-Wal: Warum uns ein Einzelschicksal bewegt und andere Wildtiere oft unsichtbar bleiben
Seit Tagen und Wochen richtet sich der Blick von Millionen Menschen auf die Ostsee, auf die Insel Poel, auf ein einzelnes Tier, dessen Schicksal kaum jemanden unberührt lässt. Der Wal, der dort ausharrte, kämpft sichtbar, greifbar und für viele nachvollziehbar um sein Leben. Bilder und Livestreams holen dieses Geschehen rund um seinen aktuellen Transport in unsere Wohnzimmer, lassen den Alltag leiser werden und schaffen eine Nähe, die kaum auszuhalten ist. Was hier geschieht,
Susanne Schüßler
vor 1 Tag


Erneut im Visier: Mangelhafte Unterbringung von Füchsen im Foxterrier-Klub Klein-Auheim bei Hanau
Erst vor vier Jahren ist der Foxterrier-Klub Klein-Auheim aufgrund einer Anzeige gegen die schlechte Haltung von zwei Füchsen in die Schlagzeilen geraten. Wildtierschutz Deutschland hatte seinerzeit die nicht tierschutzgerechte Unterbringung der Füchse in der Schliefanlage in Klein-Auheim angezeigt: Zu kleines Gehege, keine Abwechslung, Betonboden, unhygienische Verhältnisse. Im Foxterrier-Klub Klein-Auheim bei Hanau gefangener Rotfuchs: Mit Dauerbeschallung durch die Schnell
Pressemitteilung WTSD
21. Apr.


Wunder der Brutzeit: Ein Blick ins Nest der Kohlmeise & Tipps zum Schutz von Singvögeln
Wenn im Frühjahr die Natur erwacht und die Tage länger werden, beginnt für unsere heimischen Vögel eine der intensivsten und zugleich verletzlichsten Zeiten des Jahres: die Brutzeit . Was für uns oft nur als Gesang wahrnehmbar ist, bedeutet für sie höchste Anstrengung, Präzision und unermüdliche Fürsorge. Diese Zeit verlangt von den Vögeln alles. Und sie verlangt von uns vor allem eines: Respekt. Ein Blick ins Nest – am Beispiel der Kohlmeise Ein Nest entsteht nicht zufällig.
Susanne Schüßler
18. Apr.


Der Frühling gehört nicht nur uns - mehr Lebensraum im Naturgarten
Der Frühling beginnt – und wir genießen ihn. Doch während wir aufatmen, kämpfen viele Wildtiere ums Überleben. Der Beginn von Frühling und Sommer wird von vielen Menschen als Aufbruch erlebt, als Zeit neuer Energie, als Moment, in dem sich Lebensfreude fast von selbst einstellt. Die Tage werden länger, die Natur erwacht, und mit ihr wächst das Gefühl von Leichtigkeit. Doch bei näherem Hinsehen stellt sich eine grundlegende Frage: Was bedeutet Glück eigentlich? Für manche lieg
Susanne Schüßler
7. Apr.


Ein Schneckenleben zählt genauso
Schnecken sind keine Schädlinge, die bekämpft werden müssen. Sie leben seit über 500 Millionen Jahren auf dieser Erde. Vermutlich gibt es zwischen 40.000 und 100.000 verschiedene Arten weltweit, einige im Wasser, andere an Land, und manche von ihnen sind bereits bedroht. Die Spanische Wegschnecke, die übrigens vermutlich nicht ursprünglich aus Spanien stammt, ist erst seit etwa fünfzig Jahren bei uns weit verbreitet. Die Schneckenparty findet bevorzugt nach einem leichten Reg
Susanne Schüßler
25. März


Deutschlands größte Mehlschwalbenkolonie – neuer Funken Hoffnung auf Rettung
Biblis | Neue Recherchen belegen, dass die vom Kreis Bergstraße und von RWE installierten Schwalbentürme außerhalb des AKW-Geländes in Biblis ungeeignet sind: Auf den feuchten Rheinwiesen bildet sich Schimmel an den Nestern. Der Süddeutschen Zeitung ist zu entnehmen, dass die mit dem Abbruch von Gebäuden begründete Weigerung des RWE-Konzerns, Mehlschwalbennester an den Gebäuden auf dem AKW-Gelände anzubringen, vorgeschoben ist. Hör mal rein | Über drei Jahrzehnte gab es am A
Lovis Kauertz
22. März


Keine Lösung für Mehlschwalben am KKW Biblis | Behördengespräch ohne akzeptables Ergebnis
Hör mal rein | RWE Nuclear GmbH, Betreiber des ehemaligen Kernkraftwerks in Biblis, will partout keine Mehlschwalben auf seinem Werksgelände dulden. Dabei rühmt sich RWE noch heute, 1995 aktiven Vogelschutz betrieben zu haben, als bei der Sanierung der Kühltürme unterhalb der Kühlturmkrone ein Streifen Spezialputz angebracht wurde. Dieser stellte sicher, dass die Nester der Mehlschwalben halten konnten. Mit 700 bis 1.400 Lehmkügelchen bauen Mehlschwalben innerhalb von 10 bis
Lovis Kauertz
7. März
