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Artenschutzverstoß: RWE nimmt Auslöschung einer der bedeutendsten Mehlschwalben-Kolonien bei geplanter Sprengung am AKW Biblis billigend in Kauf
Hör mal rein |Drei der einstigen Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis in Hessen hat der Betreiber RWE (Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG) bereits gesprengt. Der letzte verbliebene Kühlturm beherbergt den größten Teil der einst 423 Brutnester der besonders geschützten Mehlschwalben. Ihren Erhaltungszustand bewertet Deutschland im nationalen Bericht zur Vogelwelt als ungünstig-unzureichend. In der aktuellen Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird die Mehlschwalbe
Pressemitteilung WTSD
6. Jan.


Feindbild Wolf: Die Psychologie hinter der Wolfsdebatte
Der Hass auf den Wolf ist kein Zufall. Er ist kein Naturschutzproblem, kein Sicherheitsproblem und schon gar kein ökologisches Problem. Er ist ein psychologisches und politisches Problem. Und er offenbart schonungslos, wie Teile der Politik – insbesondere CDU/CSU und AfD – arbeiten: nicht lösungsorientiert, sondern emotionalisierend, eskalierend und verantwortungslos. "Ein Wolf in freier Wildbahn – Symbolfigur in der politischen Debatte.". Bild: Michael Hamann Der Wolf steht
Susanne Bischoff
6. Jan.


Mehlschwalben – wie geht es den Sommerboten?
Hör mal rein |Symbol des Sommers und der alten, abwechslungsreichen Kulturlandschaft: Mehlschwalben. Das herbe Gezwitscher und rasante An- und Abfliegen kann man heute noch verstärkt in Städten und Dörfern südlicher Länder beobachten, in denen historische Stadtbilder vorherrschen und Gebäude mit überstehenden Dächern und strukturierten Fassaden die Zeiten überdauert haben. Bei uns sind immer weniger der Flugkünstler zu beobachten. Die Mehlschwalbe ist eine besonders geschützt
Florinde Stürmer
4. Jan.


#böllerciao: Übergabe unserer Forderungen an Innenminister Dobrindt
Hör mal rein |Seit Jahren sehen wir, dass in der Silvesternacht Menschen durch die Nutzung privaten Feuerwerks sterben und z.T. schwer verletzt werden, weil die Politik nicht handelt. Von Menschen, die psychisch unter dem teilweise mehrere Tage andauernden Böllerkrach leiden und von zig Tausenden von Tieren, die das Spektrum von Stress bis Tod durchmachen, gar nicht zu reden – davon nehmen die meisten politisch Verantwortlichen nicht einmal Kenntnis. Ausgebrannter Transporter
Lovis Kauertz
3. Jan.


Über die ökologische Funktion von Füchsen und anderen Beutegreifern
Hör mal rein |Fuchs und Wolf bezeichnet man als sogenannte Beutegreifer oder Prädatoren. Die Jäger bezeichnen sie als „Raubsäuger“ oder allgemein als „Raubwild“. Das sind Tierarten, die sich überwiegend von Fleisch ernähren. Damit unterscheiden sie sich von den Pflanzenfressern (Biber, Feldhase, Reh, Hirsch), die vegane Kost beherzigen, sowie von den Allesfressern (Wildschwein, Waschbär, Dachs), deren Speiseplan gemischt ist. Zu den gefiederten Beutegreifern gehören auch Eule
Lovis Kauertz
3. Jan.


Über den bewussten Entschluss Wildtiere nicht zu übersehen
Ein neues Jahr beginnt oft mit Erwartungen, Wünschen und der Hoffnung, dass es ein gutes, vielleicht sogar ein glückliches Jahr werden möge. Doch was ist Glück eigentlich? Für jeden Menschen bedeutet es etwas anderes. Manche verbinden Glück mit Sicherheit, Erfolg oder Gesundheit, andere mit innerer Ruhe, Sinn und Verbundenheit. Glück lässt sich nicht festhalten, es zeigt sich in Momenten, in Haltungen und in der Art, wie wir der Welt begegnen. Eine besonders tiefe Form von Gl
Susanne Schüßler
1. Jan.


Gesetzentwurf Wolf: Regierung missachtet Gesetzeslage bis hin zum Staatsziel Tierschutz
Nachfolgend eine Pressemitteilung der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht vom 18. Dezember. Die DJGT nimmt darin Stellung zum vorliegenden Gesetzentwurf und ... macht ein Versprechen: In der Rechtsvorlesung durchgefallen: Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz | Bild: Michael Hamann Am 17.12.2025 hat sich die Bundesregierung auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der die Überführung der Regelungen zum Wolf aus
Lovis Kauertz
19. Dez. 2025


Speziesismus bei Wildtieren – wenn der Wert nach Tierart beurteilt wird
Speziesismus beschreibt die Ungleichbehandlung von Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Während der Begriff häufig im Zusammenhang mit Nutztieren oder Haustieren verwendet wird, zeigt er sich besonders deutlich im Umgang mit Wildtieren. Sie leben außerhalb unserer direkten Kontrolle, und doch ordnen wir auch ihnen einen Wert zu, der selten auf ihrem individuellen Leben beruht, sondern auf unseren Vorstellungen, Bedürfnissen und Emotionen. Wildtiere begegnen uns o
Susanne Schüßler
19. Dez. 2025
